Neue Armut in Europa? EU! Nein Danke – Demo

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Fischer!

Nachdem ich seit Tagen miterlebe, dass so einige Linke schon wieder einmal versuchen mit ihrer persönlichen subjektiven Wahrheit unsere Demo am 17.5.2013, 15 Uhr zu deformieren, möchte ich mich im vorab in aller Form an Sie wenden.

Sie werden sich sicherlich noch erinnern, dass ich am 26.4.2008, damals mit “Rettet Österreich” schon einmal von ihren Fenstern gestanden bin und sie darum ersuchte, sie mögen doch die Entscheidung zur Unterzeichnung des Reformvertrages dem österreichischen Volk überlassen und eine Volksabstimmung ermöglichen und das war, wie sie in weiterer Folge sehen konnten Ihnen gegenüber nicht böse gemeint.

Ich wollte es Ihnen einfach ersparen mitzuerleben, dass letztendlich 25% der österreichischen Bevölkerung, zugegeben werden zwar von der SILC Statistik der EU zwar nur 15%, also 1.050.000 Menschen, in Österreich ein jeder Achte, allerdings hat sich dabei das Kritikerium ab wann einer als arm gilt gegenüber 2008 verändern und die alten Kriterien würden auf 2,300.000 Menschen zutreffen, in Armut versinken, denn es ist auch mir klar, dass sie die Aufgabe als Sozialdemokrat die Aufgabe des Amtes des Bundespräsidenten sicherlich übernommen haben um für den Menschen da zu sein.

Leider haben Sie meinen guten Ratschlag das Volk zu fragen 2008 in den Wind geschrieben und in einer Trotzreaktion am 27.4.2008 den Reformvertrag unterzeichnet, so dass ich Sie einer gewissen Mitschuld nicht ganz freisprechen kann. Egal: Fehler sind da um gemacht zu werden.

Unsere Demonstration am 17.5.2013 soll anders als behauptet nicht der Provokation dienen, soll weder sie noch Ihre Partei schlecht machen, sondern vor Allem Sie an die vielen Menschen erinnern, welche bis heute unter der Unterschrift leiden.

Auch ist mir klar, dass es weder einen Sinn machen würde, Sie zum Rücktritt aufzufordern, es ist auch mir bekannt, dass es sich derzeit um Ihre gesetzlich vorgesehene letzte Legislaturperiode handelt, noch das ich Ihnen Ihre Zukunft verbauen will.

Altersbedingt setze ich beinahe voraus, dass Sie in Pension gehen werden.

Ich möchte auch dem ehemaligen Bundeskanzler Schüssel, der heute ja bekanntlicherweise in der Atomlobby, also dem Background der EU arbeitet, letztlich nichts Böses.

Ganz im Gegensatz.

Ich und all die Menschen die am 17.5.2013 vor Ihrem Fenster erscheinen werden wollen Sie darum ersuchen die Ihnen noch als Bundespräsident verbleibende Zeit dazu zu nützen, sich

.) in Brüssel aktiv für uns Menschen in Österreich einzusetzen,
.) Brüssel klar zu machen, dass sich Österreich inzwischen am Rande des Abgrunds befindet, Sie erinnern sich, ich hatte schon 2001 als Projektleiter des INVEKOS Projektes, der Förderungen der österreichischen Landwirtschaft durch die EU, gesagt: „Ich höre die Stimme Gottes, dieses Land geht unter“ und
.) einen Zahlungsstopp sowohl in Richtung ESM und eine eine Stilllegung der Mitgliedschaft in der EU bis zum Wiedereintritt der wirtschaftlichen Sicherheit Österreichs
erwirken
.) Das damit eingesparte Geld in verstaatlichte Finalproduktion auf Basis der Patente investieren

und

.) Angesichts der gerade erst wieder um zehn Prozent gestiegenen Arbeitslosigkeit:Eine Vollbeschäftigung zu sichern.

Denn nur dann, wenn Österreich wieder zu dem wirtschaftlich starkem Land wird, als welches 1995 in die EU eintrat, kann der Erhalt einer EU überhaupt gesichert werden.

Trotz dem wackelnden EURO und trotz der wirtschaftlichen Misere der Mitgliedsländer.

Nun liegt es an Ihnen, ob Sie sich, so wie 2008 gegen den Menschen und damit auch gegen das Land entscheiden oder ob Sie Ihrer Aufgabe als Politiker, als Volksvertreter nachkommen.

Ich jedenfalls hoffe auf ein Wunder.

Ihr

Pastor Hans-Georg Peitl

http://jachwe.wordpress.com

http://www.youtube.com/watch?v=umzp0W4fdrY