Neue Hinweise: NSU offenbar staatliche Terrorzelle

Der Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Neonazi-Mordserie hat diese Annahme jetzt wieder durch neue Fakten untermauert. „Spiegel Online“ berichtete dazu, dass ein heute 44-Jähriger das Trio, nach eigenen Angaben, Ende der 90er Jahre mit Sprengstoff und von 2000 bis 2011 das Berliner LKA mit Informationen zur NSU versorgt hatte.

Weiterhin berichtete die „Berliner Zeitung“ von einem Mitarbeiter des LKA Berlin der 1998 den Auftrag bekommen haben soll, den Untergetauchten eine Schusswaffe zu besorgen. Ab 2000 soll dieser dann Versorgungsaufträge für die NSU erledigt haben. (Norman Knuth)