Neuer CDU-Generalsekretär gegen Recht auf sexuelle Selbstbestimmung

Schwangere_FrauPeter Tauber will Beendigung von Schwangerschaften nur noch nach Vergewaltigungen oder bei dauerhafter Gesundheitsgefährdung erlauben.

„Die Deutschen bekommen zu wenig Kinder und die Gründe dafür sind so vielschichtig, dass es mit der oft von linker Seite vorgetragenen Idee, man müsse nur ausreichend Betreuungsplätze schaffen, sicherlich nicht getan ist“, schreibt der designierte Nachfolger von Hermann Gröhe auf seiner Internetseite zum Thema Familienpolitik.

Mit seinen Vorstellungen steht der 39-Jährige bei Fragen zum Thema der sexuellen Selbstbestimmung offenbar am rechtskonservativen, fundamentalistisch-religiösen Rand der Gesellschaft. Wie kirchliche Medien berichteten, setzt der künftige CDU-Generalsekretär auf rigide Verbote im Bereich der Familienplanung. Die rechtzeitige Beendigung  einer ungewollten Schwangerschaft sollte Frauen und Mädchen nur noch im äußersten Notfall, nach einer Vergewaltigung oder bei einer dauerhaften Gesundheitsgefährdung, erlaubt sein. Weiter heißt es, Tauber wolle die Umsetzung eines solchen weitestgehenden Verbots aus der „Tabu-Ecke“ holen.

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