neuer Fracking-Vorstoß von Kurt Bock / BASF

frackingvon John Schacher

Was die FAZ heute im Stil bester Lobby-Arbeit berichtet – um nicht zu sagen lobsudelt -, ist wirklich einen kurzen Ausflug in den Mainstream wert.

Zudem ist BASF sicher ein großer Print-Anzeigenkunde im derzeit niedergehenden Zeitungsgeschäft und damit alternativlos.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/schiefergas-basf-will-fracking-test-in-deutschland-12641303.html

So heisst es da lapidar, ohne Produktionsorte oder Details zu nennen:

Fracking-Methoden sind eigentlich gar nichts Neues. Sie werden in Deutschland schon seit rund 50 Jahren eingesetzt – und zwar zur Förderung von Erdgas, wobei man aber genau nach der Art der dadurch erreichten Lagerstätten unterscheiden muss. Und mit der Ausbeutung von Lagerstätten für Kohleflözgas oder eben für das Schiefergas, um das es in der aktuellen Diskussion geht, gibt es in Deutschland bislang nur vereinzelt Erfahrungen.

Die Industrie hat wieder einmal hörbar den Fuss in die Türe gestellt und will nun in der neuen Legislaturperiode alle Hebel in Bewegung setzen, ihr Gift in die Erde zu pressen und uns das Geld noch einfacher aus der Tasche ziehen zu können. Die Grundwasser-Bedenken der breiten Masse im Land – Wasser wurde von der UN zum universellen Menschenrecht erklärt – spielen dabei keine oder wenig Rolle. Die Entsorgungsethik solcher Mitmenschen sieht man derzeit in Fukushima… hier darf nur nach dem Prinzip: “wehret den Anfängen!” gehandelt werden. Herr Bock sollte dauerhaft zum Gärtner gemacht werden, finde ich! Da könnte er mit Glyphosat spielen…

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