Persönliche Erklärung von Antonya und Eltern und schlechte Nachricht!

antonyaLiebe Freunde und Unterstützer,

wir möchten uns noch einmal persönlich bei Ihnen, für die erfahrene Solidarität und Unterstützung bedanken. Ohne die Hilfe von Ihnen, von Change.org, der deutschen Direkthilfe, der Netzaktivisten und unseres Rechtsbeistand Herrn Matuschschszyk, wären wir beim Anhörungstermin am 11.09.2013 vor dem Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck verloren gewesen.
Wir können uns im Moment zwar frei bewegen und unser Tochter Antonya endlich wieder in unseren Armen halten, aber wir haben immer noch große Angst, wie es weiter geht. Das Sorgerecht für Antonya soll uns weiterhin entzogen werden und aus diesem Grund haben wir beschlossen, unseren Lebensmittelpunkt aus Niedersachsen zu verlegen. Wir befinden uns an einem sicheren Ort um die weitern Entscheidungen der Behörden abzuwarten.

Absolute Priorität hat im Moment für uns nur eins: Das Wohl von Antonya! Wir sondieren gerade die Möglichkeiten, ein Gymnasium für Antonya zu finden, wo sie behütet und beschützt von dem ganzen „Rummel“ aufgenommen wird und neue Freunde findet.

Meine Berufliche Situation als Vater und Ernährer der Familie, ist zurzeit noch ungeklärt. Die letzen Wochen und Monate waren so stressig für uns, dass ich nicht arbeiten gehen konnte. Sie können sich vorstellen, dass mein bisheriger Arbeitgeber mittlerweile an seine Toleranz Grenzen gestoßen ist.
Deshalb bin ich bemüht, so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen zu können, um unseren Lebensunterhalt zu sichern. Wir möchten Sie deshalb auch noch mal bitten, Antonya und uns weiterhin mit einer Solidaritätsspende zu unterstützen, damit die sehr gute Rechtsverteidigung für uns in den nächsten Wochen gesichert ist. Vielen herzlichen Dank!
Die spätere Stiftung Antonya soll helfen, Eltern und ihren Kindern den nötigen Rechtsbeistand zu gewähren, der leider nötig ist, wenn einem Gerechtigkeit widerfahren soll. Wie heißt es so schön, auf hoher See und vor Gericht ist man sehr schnell verloren!

Dorte Schandorff Axel Schandorff

Persönliche Worte von unserer Tochter Antonya an Sie:

Ich bin im Moment sehr froh, dass ich mit Mama und Papa leben darf. Ich habe aber Angst, dass das alles nur vorübergehend ist.
Diese „Hexe“ von Richterin gibt nicht auf und das macht mich traurig!
Bitte erzählen Sie allen Menschen dort draußen, dass ich sehr glücklich und unendlich dankbar für die viele Hilfe und Unterstützung bin.
Ich möchte euch alle sehr herzlich bitten, mich weiter zu unterstützen, da meine Eltern und ich weiter eure Hilfe dringend benötigen.
Vielen Dank an alle Menschen, die an uns glauben und uns helfen, dass wir wieder ein ganz normale Familie sein können.

Seid alle ganz lieb gegrüßt,

Eure Antonya

Leider haben wir keine guten Nachrichten von Antonya und ihren Eltern zu berichten.
Gestern wurde der Mutter und dem Vater das Sorgerecht entzogen. Die Richterin Frau Ziemer scheint der Familie nicht wohlgesonnen zu sein, um es einmal vornehm auszudrücken.

Das ist alles sehr traurig und wir verstehen die Welt nicht mehr. Sobald wir etwas Neues erfahren, informieren wir Sie.

Herzliche Grüße – deutsche Direkthilfe e.V.

PS: Auf die schriftliche Begründung der Richterin warten wir noch. Aber wir können jetzt schon sagen: Die muss an den Haaren herbeigezogen sein!!!

http://antonyas.wordpress.com/category/antonya-news/