Polizeigewerkschaft warnt vor Waffen aus 3D-Druckern

Regiestrierungspflicht für Drucker angeregt

AFPAFP – vor 2 Stunden 15 Minuten

Mit einem 3D-Drucker können Handfeuerwaffen gebaut werden. Für alle, die mehr Waffenkontrolle wollen, geht das Kopfzerbrechen los

AFP – Mit einem 3D-Drucker können Handfeuerwaffen gebaut werden. Für alle, die mehr Waffenkontrolle wollen, geht das Kopfzerbrechen los.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor der Herstellung scharfer und tödlicher Pistolen durch 3D-Drucker. GdP-Vize Arnold Plickert sagte, Tests der österreichischen Polizei hätten gezeigt, dass die Hightech-Drucker in der Lage seien, in 30 Stunden auch eine Plastikpistole und die dazu gehörige 9-mm-Patrone zu produzieren. Plickert sieht „Handlungsbedarf“ und fordert, die Herstellung solcher Waffen unter Strafe zu stellen und auch über eine Registrierpflicht für Käufer von 3D-Druckern nachzudenken. Zum Weiterlesen:

Ein Gedanke zu „Polizeigewerkschaft warnt vor Waffen aus 3D-Druckern

  1. Die Waffe auf dem Foto sieht ja richtig peinlich aus. Auf YT findet sich eine englischsprachige Doku (Name vergessen), in welcher vollautomatische Maschinenpistolen und -gewehre produziert werden, welche laut Aussage des Erbauers und dessen Videobeweisen schon über 2000 Schuss – ohne zwischenzeitlicher Wartung, Reperatur oder Ähnliches – durchgerattert sind. (Seine erste Waffe fliegt dem Konstrukteur noch um die Ohren, bzw. fällt nach wenigen Schuss auseinander.) Wird noch viel „lustiger“. Die Druckdaten sind frei im Internet erhältlich und werden von einer mehr oder weniger großen Community stets erweitert und verbessert. Das kann ich aufgrund eigener Überprüfung bestätigen. Der Protagonist der Doku gibt selbst auch seine (sehr guten, weit entwickelten, nach und nach perfektionierten) Daten frei, um auf die Thematik/Problematik hinzuweisen und die Notwendigkeit einer technischen Verhinderung klar zu machen. Wäre in jedem Fall eine Herausforderung. Ich gehe davon aus, das wird wesentlich schwieriger, als Scannern und (2D-)Druckern beizubringen, keine Banknoten zu akzeptieren.

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