Praxisgebühr entfällt / Herdprämie kommt

joa is denn scho Weihnachten?

Bald, aber der eigentliche Grund für die Geschenke sind die bevorstehenden Wahlen (Bayern/BTW). Wie üblich in dieser Koalitionskonstellation, Zeit für Wahlgeschenke.

Geld sparen mit der Herdprämie

Sie kostet den Staat nämlich weniger als ein Kitaplatz, schafft also mehr Raum für Veruntreuung! Nach allen anderen zur Verfügung stehenden Erkenntnissen ist die Herdprämie (Betreuungsgeld) kontraproduktiv (vor allem bildungsfern) und wurde gegen den „eigentlichen“ Willen der CSU-Koalitionäre und der Opposition fürs zweite Halbjahr 2013 beschlossen. Dabei ist wohl nur ein Betrag von 100€ monatlich, weitere Einzelheiten sind zur Zeit nicht bekannt, geplant. Derweil hat die SPD schon einmal Verfassungsklage angekündigt – und auch ich bin gespannt, wie das entsprechendes Gesetz beispielsweise mit der gesetzlichen Arbeitspflicht (Hartz-IV) in Einklang gebracht werden soll.

Praxisgebühr fährt zum Teufel – ob sie die SPD wohl mitnehmen kann?

Die Abschaffung der Praxisgebühr hingegen ist ein richtiger Schlag ins Gesicht der SPD. Anstatt selbst unsoziales abzuschaffen, wie es immer noch viel zu viele von der SPD erwarten, zeichnet sie sich für die Einführung der Praxisgebühr und anderer Schweinereien verantwortlich und überlässt die Entsorgung nun der FDP! Diese hat, ihrem vorzeitigem Ableben ins Auge blickend (Wahlen/Umfragewerte), endlich mal an einen Strohhalm gezogen der uns (dem Volk) das bis zum Hals stehende Wasser zumindest ein wenig absaugt (zugute kommt).

Ob diese Koalitionsvereinbarungen also Bestand haben, wird sich zeigen. Klar ist auf jeden Fall, dass die daraus resultierenden Auswirkungen für uns verhältnismäßig marginal erscheinen und die verantwortlichen Protagonisten dadurch eben auch keines Weges zu Hoffnungsträgern mutieren. Nein, der Erfahrung, aber auch generellen Entwicklung nach nehmen sie nur den nötigen Schwung für den bevor stehenden Anstieg (Wahl) auf – um uns dann, mehr denn je, Berg ab („rasend“) in das Jammertal zu schicken. (Norman Knuth)