Psychatrierungsskandal: Regimekritiker seit mehr als 2 Monaten zwangspsychatriert

Psychiatrisches Gutachten vom Kontrahenten

Gießen: Für krank erklärter Linksparteipolitiker wegen Brandstiftung vor Gericht

Rund 50 Prozeßbeobachter hat die Psychologin Andrea Jacob, Vorsorgebevollmächtigte des Angeklagten Dennis Stephan, gezählt. Alle hätten den Strafprozeß gegen den 37jährigen Fraktionsvorsitzenden der Linken im Kreistag Gießen am Montag vor der zweiten großen Strafkammer des dortigen Landgerichts ungläubig und staunend mitverfolgt, sagte sie gegenüber junge Welt am Dienstag.

Um den Tatvorwurf der versuchten schweren Brandstiftung drehe es sich in diesem Verfahren doch gar nicht, sei auf den Gerichtsfluren zu hören gewesen. »Im Grunde geht hier um Psychiatrisierung und darum, einen politisch unbequemen linken Politiker aus dem Verkehr ziehen«, ist sich auch Jacob sicher. Die meisten der im Gerichtssaal Anwesenden hätten gehofft, der im Maßregelvollzug eingesperrte Stephan würde endlich freikommen. Seit mehr als drei Monaten sitzt er nun in der geschlossenen Psychiatrie der Vitos-Klinik in Haina.

Die ihm vorgeworfenen Brandstiftung in der eigenen Wohnung sei nicht nachzuweisen, bestätigte Stephans Anwalt Thomas Saschenbrecker jW kurz nach dem Prozeßtag. Der Sachverständige des hessischen Landeskriminalamtes habe keine klare Brandursache feststellen können. Die Lebensgefährtin des Kreistagsabgeordneten hat eine schriftliche Erklärung vorgelegt, in der es heißt, daß Räucherstäbchen in der Nacht vom 29. zum 30. Juni unbemerkt Kleider, Bücher und Holz in Brand gesetzt haben. Der Brand sei »keinesfalls vorsätzlich« gelegt worden. Doch nun, so Saschenbrecker, habe plötzlich die mutmaßliche Krankheit im Mittelpunkt des Prozesses gestanden: eine Stephan vom psychiatrischen Gutachter Rainer Gliemann bescheinigte »paranoid halluzinatorische Schizophrenie«. Der Anwalt konstatierte entnervt: »Die Psychiatrie ist hier offenbar als politisches Lenkinstrument wie im Fall Gustl Mollath zu verstehen«.

Gliemann gilt vielen als befangen, nur dem Gericht nicht. Als »Gefälligkeitsgutachter« der Ausländerbehörden war er in die Schlagzeilen geraten, weil er Asylbewerbern beharrlich »Flugtauglichkeit« bescheinigte. Die ist nötig, um sie abschieben zu können. Nun begutachtet er seinen ehemaligen Kontrahenten, der ihn in seinem Engagement für Pro Asyl öffentlich in Mißkredit gebracht hatte.

Die Vorsorgebevollbemächtigte gab an, daß Gliemann ihr in seinem Gutachten falsche Äußerungen unterstellt habe. Vor Gericht habe er dies bestritten. Eine Lüge, empört sich Jacob. Weiterhin habe er in seinem Gutachten Dinge zeitlich, örtlich und inhaltlich falsch eingeordnet. »Eine Schande für den Berufsstand ist dieser Gutachter«, bemerkte auch Philip Churchill, ehemals Professor für Psychologie der University of Maryland. Nach entsprechenden Tests bescheinigte er Stephan, »bewußtseinsklar« zu sein, er rät einzig zu einer Suchttherapie.

Die Klinikleitung der Forensik wähnt sich indes jenseits von Recht und Gesetz und ignoriert, daß das Gericht eine Aufhebung der Kontaktsperre verfügt hat: Mal verhängte Klinikchef Rüdiger Müller-Isberner Hausverbot gegen die Vorsorgebevollmächtigte des linken Politikers, die ihn doch betreuen soll, mal mißachtete er Auskunftsrechte der Presse. Besuche wurden im Namen der Klinikleitung verhindert, Telefonanrufer mit aberwitzigen Erklärungen abgewimmelt.

Stephan habe sich, sagt sein Anwalt Saschenbrecker, aufgrund einer Nachfrage nach der NSDAP-Zugehörigkeit ehemaliger Kreistagsabgeordneter unbeliebt gemacht. In jüngster Vergangenheit sei der Versuch unternommen worden, ihn aus dem Verkehr zu ziehen: Dieter Howe, ehemaliger Bürgermeister aus Fernwald, habe ihn mit seinem Auto überfahren, weshalb er mehrere Knochenbrüche habe, die noch nicht auskuriert seien. Letzterer sei wegen Körperverletzung angezeigt, so Saschenbrecker. Insofern sei Stephan eher chirurgisch als psychiatrisch zu behandeln. Der nächste Prozeßtag ist am 4. November.

http://www.jungewelt.de/2013/10-30/054.php?sstr=Psychiatrisches|Gutachten|vom|Kontrahenten

…..danke an Andrea Jacob

Zur Kenntnis und bitte veröffentlichen, dass am Montag, dem 04.11.2013 Gustl Mollath und Nina Hagen an der Verhandlung teilnehmen werden.

Gruß an die Psychos – Der Honigmann

30/10/2013 von beim Honigmann zu lesen

7 Gedanken zu „Psychatrierungsskandal: Regimekritiker seit mehr als 2 Monaten zwangspsychatriert

  1. Herr Mollath hat so recht in dem er sagte er habe gedacht Bayern wäre am schlimmste, allerdings habe Bayern seinen ersten Platzt an Grausamkeit an Hessen abgegeben. Hier weitere Fälle aus Haina und Gieße und Riedstadt des Klinikleiters Rüdiger Müller Isberner der sich über jede richterliche Anordnung hinwegsetzen kann der lügt und inszeniert. Bitte weitergeben
    Martin W. (Vitos Haina)–, als 18 jähriger Junge ist er in der Disco an Drogen geraten. Die Folgen waren – Halluzination, Ängste, Rückziehern von der Gemeinschaft. Nach ärztlicher Untersuchung wurde er als psychisch Kranker zur Psychiatrie Gießen zur Behandlung geschickt. Dort mit Neuroleptika behandelt aber sein Zustand hatte sich nicht verbessert. Nach 3 Monaten entlassen nach Hause. Nach kurzer Zeit hat er die Medikamente nicht mehr genommen und kam wieder in die Psychiatrie Gießen der behandelnde Psychologe war Herr Mehles. Dieses mal bekam er die Medikamente ( Zyprexa, Haldol, Risperdal usw.) weiter erhöht . So ist das 7 Jahre gelaufen. Ständig behandelt in der Psychiatrie Gießen, die Aufnahme in die Psychiatrie wurden immer mehr und die Aufenthalte zu Hause immer kürzer. Während dem Entzug von Medikamenten, die er nicht nehmen wollte, wurde er aggressiv hatte wieder Halluzinationen und folgende Taten begonnen:
    Einmal hatte er an Autos die auf dem Parkplatz gestanden haben Lack verkratzt , ein anderes Mal hat er eine junge Frau, die ihn ausgelacht hatte, angegriffen als letztes ein paar Bier geklaut.
    Sein Betreuer stellte Antrag bei der Staatsanwaltschaft Gießen ihn in die geschlossene Anstalt zubringen. Martin wurde in die Forensische Psychiatrie Haina eingesperrt. Nach einem Jahr war die gerichtliche Entscheidung und das Landgericht Gießen hatte entschieden – Forensische Psychiatrie
    Christof Z. ( Vitos Riedstadt)hatte als 20 jährige Jungen zusammen mit 2 Kumpels einen fremden Jungen Mann auf der Strasse angegriffen. Sie wollten Geld von ihm. Die 2 Kollegen vom ihm bekamen 3 Monate Strafe im Gefängnis. Für Thomas hatten die Eltern einen Anwalt angagiert. Er hatte geraten zu sagen, dass Thomas ein psychisches Problem hat und dadurch laut diesem Anwalt müsse er nur für 1 Monat in die Psychiatrie. Das Landgericht Gießen entschied 2 Jahre zur Forensischen Psychiatrie in Gießen (Außenstelle Haina). Thomas hatte sich an die Vorschriften gehalten aber nimmt keine Medikamente, das wurde festgestellt nach einer Blutuntersuchung.
    Er wurde von 5 Pflegern überwältigt, sie haben ihm ein Handtuch von hinten über den Kopf geworfen, er wurde geschlagen so dass er geblutet hat.
    Die Eltern wollten sich bei der Staatsanwaltschaft beschweren. Aber die Staatsanwältin hatte davon abgeraten, Sie sagte, dass die Psychiatrie dann Thomas weiter erpresst und quält
    Jetzt sitzt T. schon 7 Jahren in der Forensik davon 2 Jahre in Riedstadt. Er hatte keine Therapie. Die meiste Zeit verbringt er in einer Zelle. Mit einer Menge Medikamenten, wenn er verweigert dann wird das bestraft zb mit Hausverboten v. Eltern oder Einsperrung in eine Strafzelle. Seit 2 Jahren hatte keine Anhörung stattgefunden.

    Junge J. hatte als 20 Jähriger einen schweren Auto- Unfall, dabei erlitt er ein SHT = Schädelhirntrauma. Seit dem ist er Körperlich behindert. Vor 2 Jahren war er alleine auf der Strasse. Junge Leute haben ihn wegen seiner Behinderung ausgelacht. Er hatte geschrieen (Krankheits- Bild für SHT Patienten) und wollte die Leute schlagen mit seiner Krücke. Die Leute haben die Polizei gerufen. Er wurde in die Forensische Psychiatrie in Riedstadt eingesperrt. Seit dem wird er mit Neuroleptika über zwang behandelt, Seine Schwester erzählte dass er auch geschlagen wurde, oft ist er eingesperrt in eine Zelle ohne Fenster, ohne licht, ohne Toilette. Er lag dort mehrere Tage auf dem Boden, konnte sich nicht bewegen, essen wurde ihm an die Tür gelegt, wo er es kaum erreichen konnte. Wenn er geschrieen hatte, dann wurde die Strafe verlängert. Er sitzt schon 2 Jahre obwohl die Psychiatrie keine Einrichtung ist, wo SHT Patienten behandelt werden können.

    Sohn v Frau O. sitzt schon seit über 20 Jahre in der Psychiatrie erst Haina dann Hanau und nun Riedstadt. Der Grund ein nicht nachgeprüftes und genau untersuchtes sexuelles Verbrechen. Die Mutter sagte, dass Ihr Sohn nie mit einer Frau Verkehr hatte. Er kam als 20 Jähriger schon in die Psychiatrie. Er nimmt keine Medikamente. Die Mutter hat den Kampf gegen die Psychiatrie nach 10 Jahren aufgegeben.

    Herr R.ist nicht zum Gerichtliche Anhörung gekommen, hatte nur ein ärztliches Attest, und nicht von einem Amtsarzt, und wurde dann aus diesem Grund mit Polizei vorgeführt zu seinem Gerichtstermin.
    Danach Haft ca 1 Woche hier wurde ein Gutachten gemacht, und nun sitzt er in Giessen Außenstelle Haina . Jegliche Kontakte mit Außenwelt wurden abgebrochen.
    Dieser Dr. Müller Isberner und seine Nachfolgerin sind doch keine Ärzte. Das ist eine Verwahrungsanstalt und dieser Klinikleiter herrscht über die Menschen und handelt mit reiner Willkür. Er will die Zwangsmedikation und unterstellt Patienten Gefährlichkeit um diese jahrelang oder für immer wegzusperrren. HR1 gab es ein Interview „Einmal drin Immer drin“

  2. Es ist hier in Hessen sehr schlimm, Herr Mollath hat recht als er sagte Hessen hat den ersten Platz eungenommen. Mein Mann ist in Haina und er möchte keine Medikamente nehmen, er wurde dazu gezwungen, indem man ihm Kontaktsperre und Telefonverbot erteilt hat. Ich durfte meinen Mann halbess Jahr nicht sehen. Er ist weggesperrt worden, weil er einem Passanten eine Ohrfeige gegeben haben soll, es gab keine Zeugen. Mein Mann hatte eine Vorgeschicht er war Alkoholiker und ist seit 20 Jahren trocken. Die Forensik Haina schiebt Gründe der Gefährlichkeit seit 2 Jahren vor und isoliert ihn wegen nichts. Er hat dem Klinikleiter Müller-Isberner widersprochen und der rächt sich an ihm und hält ihn unbegründet fest. Ich hoffe das Herr Stephan nach seinme Prozess einige Dinge ofenbaren wird. Mit Herr Stephan ist man ebenfalls übelst umgegangen und hat ihn mit Lügen und vorgeschobenen Gründen Besuchsverbote erteilt. Herr Stephan hatte großes Glück, dass Herr Mollath und die Öffentlichkeit sich dafür interessierten. Mein Mann hat es sehr schwer, er hat keine Rechte und man provoziert ihn. Die zuständig Oberärztin hat ihm damals alles gesrichen und hat ihn sogar zurück gstuft da er sich erlaubte mit der Zeitung in Kontakt zu treten. Er mußte alles zurückziehen auch seine Strafanzeigen die er gegen die Vitosklinik und Müller Isbern gestellt hat. Jetzt sagt man mein Mann sei gfährlich für die Allgemeinheit, er brauche dringend Medikamente und weiger sich diese zu nehmen. Ich hoffe das diese forensische Klinik und dessen krimminelle Machenschaften das land Hessen unter die Lupe nimmt. Dr. Gliemann war ja ebenfalls in Haina tätig, es ist doch so die schieben sich in Hessen und Umgebung die Pateinten zu des Geldes wegen. Lesen Sie bitte was über Herr Dr. Müller Isberner im Internet für grausame Geschichten zu lesen sind.

  3. Die medizinische Forschung versteht heute recht gut, welche biochemischen Prozesse zwischen Transmitter und Synapsen von Nervenzellen ablaufen.
    Wovon sie absolut keine Ahnung hat sind die unvorstellbar komplexen Informationsverarbeitungsleistungen des menschlichen Gehirn’s mit seinen Abermillionen von Verbindungen. Dies wäre Aufgabe der Kybernetik, einer Art biologischer Informatik. Von Informatik haben Psychiater in der Regel aber keine Ahnung. Psychiatrie ist daher eine Pseudiwissenschaft, die sich auf dogmatische, Lehrmeinungen stützt, die sich allenfalls auf empirische Erkenntnisse beruft, mit dialektischer Erkenntnisermittlung (These-Antithese-Synthese) aber nichts zu hat.

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  5. Gliemann wurde wegen Falschbeurkundungen nicht nur zu 20.000 Euro verurteilt, er ging auch durch die Presse. Zur Zeit seiner Gaunerei war er Ausbilder von Gutachtern in Lippstadt-Eickelborn. Da ist er anläßlich seines entsprechenden Rufs gegangen worden.

    Wenn sich jemand ein Bein bricht, läßt sich das anhand eines simplen Rötgenbildes beweisen. Es gibt aber weltweit keinen Psychiater, der seine psyciatrische Diagnosen beweisen kann. Auf diesem Gebiet spielt sich täglich in unseren Gerichten Schwerstkriminalität mit Wissen der Richter ab.

    Den hier zur Rede stehenden Angeklagten will man ganz offensichtlich, weil unbequem, in den Maßregelvollzug verschwinden lassen. Er mag andersartig sein, wie wir alle auf unsere Weise verschieden sind. Die nicht zu beweisende Behauptung einer Geisteskrankheit beinhaltet viel eher die Straftatbestände der üblen Nachrede und Beleidigung als einen gerichtsverwertbaren Beweis.

    Merke: Grundsätzlich gilt, das psychische Andersartigkeit oder gar Geisteskrankheit nicht beweisbar ist. Daß es sich bei der forensisch, psychiatrischen Diagnostik um Kriminalität handelt, beweisen schon allein die vielen diesbezüglich bekannt gewordenen Skandale.

    F.Schuster
    Mitglied im Vorstand LV PE NRW

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