Rösler: Euro-Krise zu Ende

rösler15.08.2013 Rösler sieht Anfang vom Ende der Krise in Euro-Zone. Trotz der starken Teuerung bei Lebensmitteln unterstrich Rösler auch: „Es ist in der Tat so, dass Inflation jetzt nicht das Problem ist“.

 
Die Wirtschaftskrise in der Europäischen Währungsunion ebbt nach Auffassung von Bundeswirtschafsminister Philipp Rösler allmählich ab. „Klar ist, auch wenn das noch nicht das Ende der Krise ist, so ist das doch ein guter Anfang vom Ende der Krise“, kommentierte Rösler am Donnerstag im Radiosender SWR 2 die jüngsten Wachstumszahlen aus Deutschland und anderen Euroländern.
 
Trotz der starken Teuerung bei Lebensmitteln unterstrich Rösler auch: „Es ist in der Tat so, dass Inflation jetzt nicht das Problem ist“. Allerdings gelte es, hier wachsam zu sein. Um auch weiter einen stabilen Geldwert zu sichern, müsse vor allem die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) gewahrt werden. Deshalb müsse man bei allen Rettungsmaßnahmen auf europäische Ebene darauf achten, dass die Zentralbank nicht unter Druck komme. „Wenn man da versucht darauf einzuwirken – und das wird immer wieder mal versucht – dann geht das zulasten der Kleinsparer, der Verbraucherinnen und Verbraucher“, warnte der Minister.

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