Rumänien: Antonescu will nicht Präsident eines Marionettenstaates sein

23.4.2013. Senatspräsident Crin Antonescu, Vorsitzender der traditionsreichen Nationalliberalen Partei (PNL) und Präsidentschaftskandidat des Wahlbündnisses Sozial-Liberale Union (USL) hat erklärt, er möchte nicht „unter allen Umständen“ Staatschef werden und strebe keineswegs an, ein von in- oder ausländischen Gruppen „toleriertes“ Staatsoberhaupt „eines in die Knie gezwungenen Landes“ zu werden. Damit spielte Antonescu offenbar auf die EU, Europäische Zentralbank, den IWF und ähnliche Institutionen an, welche dem bitterarmen Rumänien ein knallhartes Sparprogramm verordnen, das noch zu weiterer Verarmung führen wird. (Kay Hanisch)