Schäuble leidet unter massivem Realitätsverlust

„Die Zustimmung der Deutschen zum Euro ist in den drei Krisenjahren kontinuierlich gestiegen“, sagte Finanzminister Schäuble. Denn dank des Euro seien die Preise so stabil wie niemals zuvor. (Foto: dpa)„Die Zustimmung der Deutschen zum Euro ist in den drei Krisenjahren kontinuierlich gestiegen“, sagte Finanzminister Schäuble. Denn dank des Euro seien die Preise so stabil wie niemals zuvor. (Foto: dpa) Foto: Stephanie Pilick/dpa

Das Wort zum Sonntag – Wolfgang Schäuble ist überzeugt, dass die fortgesetzte Euro-Rettung der Wunsch aller Deutschen sei. Euro-Skeptiker gäbe es in Deutschland nicht. Die Krise habe bewirkt, dass die Deutschen die Einheitswährung zu schätzen gelernt hätten. Wer an dieser Wahrheit zweifelt, ist ein Demagoge.

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Ein Gedanke zu „Schäuble leidet unter massivem Realitätsverlust

  1. Ich muss schon sagen, es reicht allmählich mit den Lügen. Dieses Prahlen und die Geltungssucht deutscher Politiker mit gleichzeitigem Missbrauch der deutschen Leistungsgesellschaft für andere bringt Deutschland immer mehr Migrantenströme, mehr oder weniger als Bittsteller, doch keine Fachkräfte, die angeblich fehlen, wir haben sie aber selbst. Viele Europäer müssen sich doch sagen, wer immer so prahlt, der kann uns was abgeben, und wir wollen testen, ob in Deutschland die Wirtschaft brummt. Und diese Politiker merken nichts. Sie vertuschen, vertuschen und vertuschen weiter. Halten deutsche Politiker die Bevölkerung für geistig minderbemittelt, weil sie wissen, dass sie in Deutschland die Bildung kolossal vernachlässigt haben, mit Absicht, und das schon seit den 70er Jahren. Das so eingesparte Geld können wir anderen geben. Sollen’s jetzt die Ausländer machen? Können deutsche Politiker nicht sehen und hören, dass immer mehr Parteien und auch Bürgervereinigungen während der letzten Jahre entstanden sind, was ein Zeichen von steigender Unzufriedenheit und Empörung kennzeichnet!? Oder haben deutsche Politiker doch gemerkt, dass sie bei dem schnellen Vorantreiben von USE, und der zu frühen Einführung des Euros sehr große Fehler gemacht haben? Wie konnte das geschehen, wenn nicht einmal wenigstens einheitliche Steuern vorhanden waren, so wie in den USA, unter deren Bundessteuer alles gedeckelt bzw. angeglichen wird mit den einzelnen US-Staaten? In Europa haben sie sich gegenseitig ausgebeutet. Siehe Abrechnung der Konzerne über Irland. USA haben neben der einheitlichen Sprache auch eine einheitliche Währung, sind damit bei Null angefangen. Es wird jahrelang gedümpelt, hier ein Rettungsschirm, dort ein Rettungsschirm, und wieder wird einigen dabei die Möglichkeit gegeben abzuschöpfen. Wenn die Politiker doch wenigstens vor einigen Jahren angefangen wären, einen einheitlichen Spitzensteuersatz einzuführen, unter dem alles angeglichen würde. Und unter Zwang zur Bildung von Rücklagen! Nar.

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