Serbien: Ex-Premier Kostunica als letztes Bollwerk gegen die Kosovo-Anerkennung

8.4.2013. Nachdem die aus Nationalisten und Sozialisten bestehende serbische Regierung bei den aktuellen Verhandlungen mit der EU eine Position nach der anderen räumt, wenn es gegen die völkerrechtswidrige Anerkennung der von NATO und EU gewaltsam abgespaltenen serbischen Provinz Kosovo als eigenständigen „Staat“ geht, scheint der letzte, der noch für den Verbleib des Kosovo bei Serbien kämpft, der nationalkonservative und neutralistische Ex-Premier Vojislav Kostunica zu sein. Dieser, der sich selbst als Fan von de Gaulle bezeichnet, wurde ursprünglich von der NATO als Marionette gegen den sozialistischen Präsidenten Jugoslawiens, Slobodan Milosevic, in Stellung gebracht, entpuppte sich aber als Patriot und hält mit seiner Demokratischen Partei Serbiens (DSS) noch 21 von 250 Parlamentssitzen. (Kay Hanisch)

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