Standortauswahlgesetz: taktische Variante – bleibt Gorleben Endlager?

gorleben

Die AKW-Politik setzt ihren ungebremst rücksichtslosen Kurs fort, vor allem was eine generelle Dialogbereitschaft gegenüber der Bevölkerung anbelangt. Inzwischen eroberten all jene Streiter die heißbegehrten Bundestagssitze, nämlich die Grünen, die noch vor ein paar Jahrzehnten gegen die Atom-Lobby per Demonstrationen zu Felde gezogen waren, um zusammen mit den anderen neoliberalen Parteien am 28. Juni das Standortwahlgesetz zu beschließen. Klingt angenehm kompromißbereit, doch entpuppt sich am Ende doch um eine taktische Variante, so daß Gorleben Endlager bleibt?

NABU erleichtert – hingegen das Volk draußen vor der Tür

Während NABU-Präsident Olaf Tschimpke tatsächlich sich völlig erleichtert äußerte, “die Gefahr, Gorleben  als endgültigen Standort für Atommüll zu zementieren, wäre damit gebannt und eine ergebnisoffene Suche würde wahrscheinlicher”, sollte dennoch erhebliche Skepsis verweilen, zumal einige Hintertürchen versteckt im Gesetz sich verbergen. Zumindest hakte Ulf Sieberg, der NABU-Energieexperte folgerichtig nach, in dem er betonte, die Bevölkerung müsse an den Entscheidungsprozessen zu möglichen Standorten angemessen beteiligt werden.

Zum Weiterlesen:

http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-07/standortauswahlgesetz-taktische-variante-bleibt-gorleben-endlager/