Survival: Notwendigkeit des Urbanen Gartenbaus sowie Schulgartens

urbaner-gartenbauSeptember 24, 2013

Manchmal kann man schon zusammenzucken, wenn uns Kinder begegnen, die nicht wissen, wie Erbsen wachsen, keinen Mangold oder Quitten kennen, noch nie Beeren geerntet haben. In einer Zeit des Fastfoods, einer deutlichen Zunahme der Fettleibigkeit, wo gleichzeitig beide Elternteile arbeiten müssen, um zu überleben, verbleibt weder Raum noch entsprechende Möglichkeiten, den Heranwachsenden unsere Natur näherzubringen.

Um so wichtiger, dem Survival (Überleben) eine höhere Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. Die Notwendigkeit des Urbanen Gartenbaus sowie des Schulgartens erfährt einen wesentlich höheren Stellenwert, nicht nur weil die Preise ohnehin zu schnell steigen.

Was Platon schon anlegte, setzte Julius Hecker in Berlin fort

Während bereits bei den alten Griechen Platon mit seinen Schülern extra Gärten anlegte, die der Inspiration dienen sollten, in mittelalterlichen Klostergärten Mönchen das Wissen um der Pflanzenkunde vermittelt wurde, Hildegard von Bingen gar in ihrem Werk Physica (Naturheilkunde) mehr als ein halbes Tausend Pflanzen akribisch beschrieb, entstand um 1750 im preußischen Berlin der erste Schulgarten. – Zum Weiterlesen –