Tag-Archiv | AFD

Dresden steht auf – mittlerweile 4000 demonstrieren diesmal gegen Islamisierung

Dresden, 17.11.2014 // Facebookseite von PEGIDA

Über 4000 Demonstranten gegen Islamisierung: Dresden entwickelt sich zum Zentrum des Bürgerprotestes

Es war die fünfte Montagsdemonstration in Folge, und jede war größer als die vorhergehende: In Dresden zogen gestern über 4.000 Menschen durch die Innenstadt und folgten damit einem Aufruf von PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes). In der Vorwoche waren es 1.500 gewesen, im Oktober noch unter 1.000.

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AfD-Mann fliegt wegen Zweifel an der Legitimität der BRD aus Stadtrat & Partei

Ein Wahlplakat der Partei Alternative für DeutschlandRainer Wink saß für die AfD im Bad Kreuznacher Stadtrat

26. September 2014 – SWR1

Zweieinhalb Stunden tagte der Bad Kreuznacher Stadtrat. Dann das erwartete Ergebnis: AfD-Vertreter Wink wird ausgeschlossen. Er hatte der Bundesrepublik die Existenzberechtigung abgesprochen.

Rainer Wink bekämpfe die freiheitliche, demokratische Grundordnung und sei deshalb eines Ratsmitglieds unwürdig, so die Begründung. Der AfD-Mann musste am Donnerstagabend daraufhin sofort seinen Platz im Stadtrat räumen. Er hatte bereits vor der Stadtratsentscheidung angekündigt, sich gegen einen Ausschluss zu wehren. Dazu müsste er nun vor dem Verwaltungsgericht klagen. In diesem Fall bliebe sein Stuhl am Ratstisch vorerst leer.

Wink war bei der Kommunalwahl als parteiloser Kandidat über die Liste der AfD in den Stadtrat gewählt worden. Seine Zweifel an der Legitimität der Bundesrepublik Deutschland hatte er in Briefen an Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer (SPD) zum Ausdruck gebracht. Nach seinen Äußerungen hatte sich die AfD von ihm distanziert und wie die CDU beantragt, ihn aus dem Stadtrat zu werfen.

AfD stimmt im Europaparlament für EU-Assoziierung der Ukraine

Gauland_Rednerpult_2-660x330Quelle: Webseite der AfD

Was sind die Wahlerfolge wert, wenn die AfD-Führung sie nicht für den Aufbau einer Opposition nutzt?

Das nennt man Chuzpe: Parteichef Bernd Lucke hat erneut der Parteilinie getrotzt und im Europaparlament (EP) mit seinen Getreuen die Aggressionspolitik von EU und NATO gegen Russland unterstützt. Bei der aktuellen Abstimmung für die EU-Assoziierung der Ukraine votierten neben Lucke Hans-Olaf Henkel, Bernd Kölmel, Joachim Starbatty und Ulrike Trebesius mit Ja. Beatrix von Storch und Marcus Pretzell votierten dagegen.

(Foto: Wahlsieger Gauland tritt, anders als Lucke,  für die Verständigung mit Russland ein)

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Alternative der Eliten: AfD stimmt im EU-Parlament für Sanktionen gegen Russland

Headerbanner_Konefrenz19. August 2014 – Elsässers Blog

Abstimmung im Europaparlament. Verrat an den Beschlüssen des Bundesparteitags in Erfurt. Die Schande von Bernd Lucke.

Das ist die größte Verarschung von Wählern und Mitgliedern, die man sich vorstellen kann: Die AfD hat im Euroaparlament für Sanktionen gegen Russland gestimmt! Dabei war noch beim Parteitag im Frühjahr in Erfurt die Stimmung der übergroßen Mehrheit der Delegierten klar gegen die antirussische Politik von NATO und Bundesregierung gewesen (Bericht hier). Die russlandfreundliche Rede von Parteivize Alexander Gauland hatte tosenden Beifall gefunden.

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NATO-Propaganda und alle spielen mit: erst die deutschen Wirtschaftsnachrichten, dann die Linke (Jan von Aken) und nun auch die AFD

Mit COMPACT gegen den NATO-Faschismus! Für Demokratie und Nation!

21. März 2014Elsässers-Blog

Mit COMPACT gegen den NATO-Faschismus! Für Demokratie und Nation!

Jürgen Elsässer: Die NATO-Krieger in der AfD stoppen!

Hans-Olaf Henkel redet sich im Deutschlandfunk um Kopf und Kragen

+++COMPACT 4/2014 – am Kiosk ab 27.3. – mit dem Schwerpunkt: “Krieg gegen Putin – Wer stoppt die NATO?”. Hier abonnieren und die Ausgabe noch vor dem Kiosk bekommen.+++

Heute früh, Schock im Deutschlandfunk: Interview mit Hans-Olaf Henkel zur Krimkrise. Die Nummer 2 der AfD-Liste zu den Europawahlen im Mai sagt: “Wir stellen uns voll hinter die NATO.” Mit “wir” meint er in diesem Satz EXPLIZIT die AfD. Wer hat Henkel dazu autorisiert? Oder hat er sich irgendwie missverständlich ausgedrückt? Dann wäre gut, wenn er im Verlaufe der nächsten Stunden ein paar hundert Emails bekommt, die ihn von der Notwendigkeit einer Klarstellung überzeugen… In einer solchen Vorkriegssituation können Missverständnisse absolut desaströs enden. Unabhängig von diesem Satz ist allein schon schwer erträglich, dass Henkel sich mit keiner Silbe von den Sanktionsdrohungen gegen Russland abgrenzt. Weiß der ehemalige Chef des BDI nicht, wie sehr die deutsche Industrie unter solchen Sanktionen leiden würde? Weiß er nicht, dass die Amis gerade deswegen auf ein Öl- und Gasembargo drängen, um die deutsche Industrie von den – teureren – angloamerikanischen Energielieferungen abhängig zu machen?? Es ist im deutschen nationalen Interesse, die guten Wirtschaftsbeziehungen zu Russland nicht zu gefährden!! Weiterlesen

Bundespräsident Gauck lehnt Volksabstimmungen ab

Joachim Gauck gilt als ausgesprochen volksnaher Präsident. Hier sehen wir ihn beim Neujahrsempfang für das diplomatische Korps im Schloss Bellevue in Berlin. (Foto: dpa)

Joachim Gauck gilt als ausgesprochen volksnaher Präsident. Hier sehen wir ihn beim Neujahrsempfang für das diplomatische Korps im Schloss Bellevue in Berlin. (Foto: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck findet Volksabstimmungen keine gute Idee. Er glaubt nicht, dass das Volk in der Lage sei, komplexe Entscheidungen so kompetent zu beurteilen wie die Parteien.

24. Januar 2014 –

ZDF-Lanz gegen Wagenknecht: Hinrichtung gescheitert, System blamiert

ZDF-Mann Lanz versucht sich als Henker an Sahra Wagenknecht, weil sie es wagt, die EU-Politik zu kritisieren. Ein System ist in Panik geraten. (Screenshot: ZDF)

ZDF-Mann Lanz versucht sich als Henker an Sahra Wagenknecht, weil sie es wagt, die EU-Politik zu kritisieren. Ein System ist in Panik geraten. (Screenshot: ZDF)

Der Versuch von Markus Lanz, Sahra Wagenknecht lächerlich zu machen, endete im Fiasko. Dennoch ist der Auftritt der GEZ-Schergen gegen die EU-Kritik der Linken ein Musterbeispiel, wie sich das Staatsfernsehen als Scharfrichter gegen Kritik an der EU aufplustert. Der üble Versuch der Diffamierung zeigt, dass sich die Getreuen der Regierung bereits für den EU-Wahlkampf aufwärmen. Im System herrscht offenkundig Panik.

22. Januar 2014 –

Heftige Adenauer-Studie (CDU) diffamiert EU-Kritiker: Ausländerfeinde mit „Minderwertigkeitsgefühl“

Sie bestimmen, wer in Europa ein Demokrat ist und wer nicht: Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung - früher Präsident des Europäischen Parlaments, Angela Merkel und José Manuel Barroso. (Foto: dpa)Sie bestimmen, wer in Europa ein Demokrat ist und wer nicht: Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung – früher Präsident des Europäischen Parlaments, Angela Merkel und José Manuel Barroso. (Foto: dpa)

Eurovisionen – In einer Studie stellt die der CDU gehörende Konrad Adenauer Stiftung fest, dass jeder, der es in Europa wagt, die EU zu kritisieren, einen fremdenfeindlichen und undemokratischen Hintergrund hat. Die EU wird zu einer religiösen Veranstaltung hochstilisiert, die man den „Kräften des Minderwertigkeitsgefühls“ mit propagandistischem Morphium einträufeln müsse. Die Studie ist der Abgesang des demokratischen Bewusstseins einer zum Euro-Klüngel degenerierten, ehemaligen Volkspartei.

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Machtkampf in der AfD: Spekulationen über Lucke-Ablöse

Spekulationen über ein Zerwürfnis zwischen Bernd Lucke und Alexander Gauland machen in der AfD die Runde: Muss der populäre Parteichef zurücktreten? (Foto: dpa)Spekulationen über ein Zerwürfnis zwischen Bernd Lucke und Alexander Gauland machen in der AfD die Runde: Muss der populäre Parteichef zurücktreten? (Foto: dpa)

AfD – Streit unter Eurokritikern

In der AfD tobt offenbar ein erbitterter Machtkampf. In Parteikreisen wird über die Ablösung von Parteichef Lucke diskutiert. Einige Mitglieder der Parteiführung kritisieren dessen eigenmächtigen Führungsstil. Lucke selbst sagte: „An diesen Gerüchten ist nichts dran.“ Die Landesverbände stünden loyal hinter ihm.

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Schäuble leidet unter massivem Realitätsverlust

„Die Zustimmung der Deutschen zum Euro ist in den drei Krisenjahren kontinuierlich gestiegen“, sagte Finanzminister Schäuble. Denn dank des Euro seien die Preise so stabil wie niemals zuvor. (Foto: dpa)„Die Zustimmung der Deutschen zum Euro ist in den drei Krisenjahren kontinuierlich gestiegen“, sagte Finanzminister Schäuble. Denn dank des Euro seien die Preise so stabil wie niemals zuvor. (Foto: dpa) Foto: Stephanie Pilick/dpa

Das Wort zum Sonntag – Wolfgang Schäuble ist überzeugt, dass die fortgesetzte Euro-Rettung der Wunsch aller Deutschen sei. Euro-Skeptiker gäbe es in Deutschland nicht. Die Krise habe bewirkt, dass die Deutschen die Einheitswährung zu schätzen gelernt hätten. Wer an dieser Wahrheit zweifelt, ist ein Demagoge.

  | , 01:27 Uhr

Bundestag: Netzaktivisten erwarten Einschränkung der Internet-Freiheit

Für Angela Merkel ist das Internet nach eigenen Aussagen noch Neuland. Datenschutz ist deshalb nicht so wichtig wie Überwachung zur Bekämpfung von Terrorismus (Foto: dpa)Für Angela Merkel ist das Internet nach eigenen Aussagen noch Neuland. Datenschutz ist deshalb nicht so wichtig wie Überwachung zur Bekämpfung von Terrorismus (Foto: dpa)

Internet – Kein ausreichender Datenschutz

Die neue Bundesregierung dürfte die Überwachung im Internet vorantreiben. Weil die Große Koalition praktisch alles beschließen kann, was sie will, ist damit zu rechnen, dass die Freiheit im Internet weiter eingeschränkt wird. Ideologie (CDU) und Unkenntnis (SPD) sind eine schlechte Koalition, wenn es um freie Meinungsäußerung im Netz geht.

  | , 02:39 Uhr

Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Gegenstand der Nachweisung Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Diff. zu  2009 in %-Pkt. Anzahl % Diff. zu  2009 in %-Pkt.
Wahlberechtigte 61.903.903 61.903.903
Wähler 44.289.652 71,5 0,8 44.289.652 71,5 0,8
Ungültige 688.428 1,6 -0,2 587.178 1,3 -0,1
Gültige 43.601.224 98,4 0,2 43.702.474 98,7 0,1
CDU 16.225.769 37,2 5,2 14.913.921 34,1 6,9
SPD 12.835.933 29,4 1,5 11.247.283 25,7 2,7
FDP 1.028.322 2,4 -7,1 2.082.305 4,8 -9,8
DIE LINKE 3.583.050 8,2 -2,9 3.752.577 8,6 -3,3
GRÜNE 3.177.269 7,3 -1,9 3.690.314 8,4 -2,3
CSU 3.543.733 8,1 0,7 3.243.335 7,4 0,9
PIRATEN 962.946 2,2 2,1 958.507 2,2 0,2
NPD 634.842 1,5 -0,3 560.660 1,3 -0,2
Tierschutzpartei 4.415 0,0 -0,0 140.251 0,3 -0,2
REP 27.279 0,1 -0,0 91.660 0,2 -0,2
ÖDP 128.158 0,3 0,0 127.085 0,3 -0,0
FAMILIE 4.476 0,0 -0,0 7.451 0,0 -0,3
Bündnis 21/RRP 5.335 0,0 -0,1 8.851 0,0 -0,2
RENTNER 919 0,0 0,0 25.190 0,1 -0,1
BP 28.336 0,1 -0,0 57.285 0,1 0,0
PBC 2.070 0,0 -0,0 18.529 0,0 -0,1
BüSo 18.039 0,0 -0,0 13.131 0,0 -0,1
DIE VIOLETTEN 2.500 0,0 -0,0 8.248 0,0 -0,1
MLPD 12.986 0,0 -0,0 25.336 0,1 -0,0
Volksabstimmung 1.748 0,0 -0,0 28.667 0,1 0,0
PSG 4.840 0,0 0,0
AfD 809.817 1,9 1,9 2.052.372 4,7 4,7
BIG 2.678 0,0 0,0 17.965 0,0 0,0
pro Deutschland 4.818 0,0 0,0 74.311 0,2 0,2
DIE RECHTE 2.288 0,0 0,0
DIE FRAUEN 12.522 0,0 0,0
FREIE WÄHLER 431.409 1,0 1,0 422.857 1,0 1,0
Nichtwähler 11.349 0,0 0,0
PARTEI DER VERNUNFT 3.881 0,0 0,0 25.027 0,1 0,1
Die PARTEI 39.258 0,1 0,1 78.357 0,2 0,2
B 619 0,0 0,0
BGD 1.431 0,0 0,0
DKP 1.705 0,0 0,0
NEIN! 291 0,0 0,0
Übrige 77.192 0,2 -0,2
©2013 Der Bundeswahlleiter

15% der !Wähler! werden nicht mehr parlamentarisch vertreten!

Die Etablierten bleiben unter sich: Millionen Deutsche mit Stimmen „2. Klasse“

Demokratie Fünf-Prozent-Hürde abschaffen

Das Wahlergebnis der Bundestagswahl zeigt ein gravierendes Problem: Insgesamt etwa 15 Prozent aller gültig abgegebenen Stimmen fallen unter den Tisch. Für FDP und AfD reichten nicht einmal 2 Millionen Stimmen für den Einzug in den Bundestag. Die deutsche Demokratie braucht eine grundlegende Reform, wenn sie sich selbst nicht abschaffen will.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | , 04:07 Uhr

Die Stunde der Wahrheit: Nach der Wahl kommt die große Enteignung

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)Bundestagswahl – Wer wirklich regiert

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)

Die europäische Schulden-Krise wird ab Montag im Zentrum der Politik der neuen Bundesregierung stehen. Schuldenschnitte und Banken-Rettungen werden schwere Verluste für die deutschen Steuerzahler und Sparer bringen. Eine große Koalition aus Boston Consulting und Goldman Sachs wird den Deutschen sagen, wo es lang geht. Die Pläne sind weit gediehen. In der Abteilung VII des Finanzministeriums wirkt bereits seit geraumer Zeit ein hochrangiger Experte, der die Enteignung kontrolliert durchführen soll.

  | , 04:11 Uhr

Bundeswahlen: bekommt Schwarz-Gelb eine Mehrheit?

16kollaj_dfSTIMME RUSSLANDS Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen prognosiert drei Tage vor der Bundestagswahl einen Vorsprung für Schwarz-Gelb. Nach dem neuen ZDF-„Politbarometer“ vom Donnerstag kommt die Union unverändert auf 40 Prozent der Stimmen, die FDP auf 5,5 Prozent (-0,5). Die SPD erreicht 27 Prozent (+1,0), die Grünen 9 Prozent (-2,0) und die Linken 8,5 Prozent (+0,5).

Damit erreicht Schwarz-Gelb mit 45,5 Prozent eine knappe eigene Mehrheit vor der Opposition von SPD, Grünen und Linken, die auf insgesamt 44,5 Prozent kommt. Die Euro-kritische Alternative für Deutschland (AfD) bleibt danach unverändert bei 4 Prozent und verpasst damit den Sprung in den Bundestag, schreibt Focus.

Interessant: Die Ergebnisse wurden nach der Bayern-Wahl und während der Pädophilie-Debatte bei den Grünen erhoben.

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Sehr interessant, das trotz der menschenfeindlichen

Politik sich nichts ändert!

AFD: Alternative oder Lockangebot?

Brüche im Establishment — German Foreign Policy

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BERLIN (Eigener Bericht von German Foreign Policy12.09.2013
Mit einem “Thesenpapier” bezieht die gegen den Euro kämpfende Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) erstmals außenpolitisch Position. Prinzipiell stehe die AfD, die im Unterschied zu anderen Partei-Neugründungen solide in einem Teil der deutschen Eliten verankert ist, fest zum transatlantischen Kriegsbündnis, heißt es in dem Papier. Allerdings solle die Bundeswehr in Zukunft nicht in weit entfernten Weltgegenden eingesetzt werden, sondern zur Stabilisierung an das NATO-Gebiet angrenzender Territorien, beispielsweise in Nordafrika. Der Autor des AfD-”Thesenpapiers” hat sich vergangenes Jahr als überzeugter Bellizist zu erkennen gegeben. Daneben plädiert die Partei für eine enge Kooperation mit Moskau und erinnert an verschiedene Wendepunkte der deutschen Geschichte, in denen es gemeinsam mit Russland gelang, Frankreich niederzuwerfen oder zumindest in die Defensive zu drängen. Einflussreiche Aktivisten der Partei sind in den letzten Jahren mit Äußerungen hervorgetreten, die massive Eingriffe in das allgemeine und gleiche Wahlrecht befürworten. So hat etwa ein Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der AfD dafür plädiert, bei Wahlen die Voten von Besserverdienenden stärker zu berücksichtigen. Einer der drei Parteisprecher hat mit Bezug auf das Prinzip der Gleichheit bei Wahlen erklärt: “Das Übergewicht der Passiven lähmt auf die Dauer auch die Aktiven”.

Teil der Elite

Mit einem knappen “Thesenpapier” hat die neue Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) erstmals ihre außenpolitischen Vorstellungen zumindest rudimentär skizziert. Programmatischer Kern der Partei ist nach wie vor die Ablehnung der Euro-Rettungspolitik und das Plädoyer, die heutige Eurozone aufzubrechen; debattiert werden dabei die Schaffung eines “Nord-Euro” [1] oder auch die Rückkehr zur D-Mark. Entstanden ist die AfD aus Teilen der deutschen Eliten, die – im Unterschied zu deren Hauptströmung – von einer Fortsetzung der europäischen Integration mehr wirtschaftliche Risiken denn machtpolitische Vorteile erwarten. Starken Einfluss haben dabei mittelständische Unternehmer und neoliberale Wirtschaftswissenschaftler. Während die Partei eine Zeitlang eine breite, durchaus positive Präsenz in den Medien verzeichnen konnte – offenbar ein Reflex auf die Verankerung maßgeblicher Parteiaktivisten im deutschen Establishment -, wird sie mittlerweile mit größerer Distanz beobachtet. Ihre Chancen, in den Bundestag einzuziehen, werden heute deutlich geringer eingeschätzt als im Frühjahr; Umfragen sehen sie meist bei zwei Prozent.[2]

“Krieg nicht an sich schlecht”

Zur Außenpolitik hat sich nun erstmals Alexander Gauland geäußert, einer der Mitgründer und ein stellvertretender Sprecher der Partei. Gauland war lange Zeit an einflussreichen Positionen in der hessischen CDU aktiv, gehörte deren “Stahlhelm”-Flügel an und ist heute zuweilen publizistisch tätig. In dem außenpolitischen “Thesenpapier” bekennt er sich zunächst zum transatlantischen Kriegsbündnis, erklärt, die AfD wolle “die westliche Sicherheitsarchitektur beibehalten”, und fährt fort, man betrachte “die USA als den entscheidenden Anker dieser Architektur”. Mögliche Kriegsschauplätze sieht er vor allem in räumlicher Nähe zum NATO-Gebiet: Anstatt in Afghanistan solle die Bundeswehr Deutschland “vor Bengasi oder Tunis” verteidigen.[3] Seine bellizistische Grundposition hatte Gauland bereits vergangenes Jahr deutlich gemacht. “Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt”, äußerte er in einem Medienbeitrag: “Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz, sondern als das schlechthin Böse und Falsche”. Anstatt “immer von Neuem die pazifistische Melodie zu singen, wäre es klug, eine politische zu intonieren, weil eben militärische Gewalt nicht an sich schlecht, sondern nur als falsche Politik schlecht ist”.[4] – Zum Weiterlesen –

Das ewige Übel mit dem Adel: Die von Storchs, (AFD)

beatrix-von-storchDas Rätsel um ein Schließfach mit 98.000 Euro
Eines der profiliertesten Gesichter der AfD gerät in Erklärungsnot: Haben die AfD-Kandidatin Beatrix von Storch und ihr Mann mit Spendengeldern eines Vereins private Rechnungen bezahlt?
Von Lars-Marten Nagel und Marc Neller
Ein Schlosssaal. Die Braut in Blütenweiß, Schleier, langes Kleid, hat sich bei ihrem Mann untergehakt. Der Bräutigam: schwarzer Frack, der Rücken aristokratisch durchgestreckt. Das Paar ist eingerahmt von Familienangehörigen. Drei Jahre ist das Hochzeitsfoto der Beatrix von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, alt. Es wirkt wie ein Ölgemälde aus Bismarcks Zeiten.
 – Zum Weiterlesen beim Honigmann –

Wahlkampfzeit

https://www.compact-magazin.com/wp-content/uploads/2012/09/1120NeuesEditorial-_1.jpg(Editorial in COMPACT 9/2013 von Jürgen Elsässer)

Wahlkampfzeit. Jetzt lügen sie uns wieder die Hucke voll: Die Euro-Krise ist vorbei. Die Energiewende bleibt bezahlbar. Die Renten sind sicher. Die Mieten werden sinken. Die Roma bereichern unsere Kultur. Die Ausländerkriminalität sinkt. In Afghanistan gibt es Menschenrechte. Die NSA hört uns gar nicht ab. Wir nähern uns wieder der Vollbeschäftigung. Die Schwulenehe führt zu Kinderfreundlichkeit. Niemand hat die Absicht, die Steuern zu erhöhen.

Glaubt eigentlich irgendjemand diesen Unsinn? Jeder weiß doch, dass nichts davon der Wahrheit entspricht. Aber die meisten haben sich daran gewöhnt. In Zeiten postmoderner Beliebigkeit kann man sich ohnedies auf nichts mehr verlassen. Jede Partei schleift die Fundamente, auf denen sie gegründet wurde: Die christliche CDU will nichts mehr von der christlichen Ehe wissen, die liberale FDP macht den Kotau vor der diktatorischen EU-Kommission, die sozialdemokratische SPD drückt die Löhne ihrer Arbeiterwähler durch importierte Billiglöhner, die einst gewaltfreien Grünen sind für jeden Krieg zu haben. Legt jemand die Hand dafür ins Feuer, dass die Linken besser sind?

Neben den Blockparteien haben wir die Einheitsmedien. Die vierte Gewalt im Staat hat sich längst abgeschafft. Springer, Burda und Bertelsmann geben die Richtung vor, und alle anderen folgen. Freiwillige Gleichschaltung nennt man das, dazu ist kein Goebbels mehr nötig. Immer mehr Fußkranke fallen aus dem Zug der Lemminge heraus: Die Financial Times Deutschland und die Frankfurter Rundschau sind bankrott gegangen, das Hamburger Abendblatt und die Berliner Morgenpost werden als nächste zum Abdecker geschickt, viele anderen krebsen vor sich hin. Das ist nicht die Folge des Internets! Die Leute haben einfach genug von einer Propaganda, die an die letzten Tage der SED erinnert.

Aber reden wir nicht vom Wetter. Reden wir von einer Zeitschrift, die in diesem schwierigen Umfeld zur Offensive angetreten ist, reden wir von COMPACT:Nachdem wir unsere Auflage in den letzten beiden Jahren auf 30.000 verdreifacht haben, wollen wir nun mit verbessertem Layout weiter durchstarten. Der Gleichschaltung, die andere Medien verkrüppelt hat, werden wir uns nicht unterwerfen. Genau deswegen sind unsere Chancen gut, denn die meisten Menschen durchschauen die Lügenpropaganda des Systems. Noch wagt kaum einer zu widersprechen, weil er sich isoliert fühlt. Doch wenn die Verzagten „Mut zur Wahrheit“ fassen, kann sich das schnell ändern. Aus genau diesem Grunde hat COMPACT genau diesen neuen Slogan gewählt. „Mut zur Wahrheit“ ist unseren Redakteuren eine Verpflichtung – und soll allen Unzufriedenen ein Ansporn sein.

Die schweigende Mehrheit kann die Verhältnisse zum Tanzen bringen, wenn sie ihre Stimme wiederfindet. COMPACT ist ihr Lautsprecher, weil wir drucken und verbreiten, was andere nicht zu schreiben wagen. Ein paar Beispiele: Deutschland ist immer noch ein besetztes Land. Wir Nachgeborenen sind nicht schuld an den Nazi-Verbrechen. Unser Volk ist nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere Völker. Die USA und Israel sind die größten Gefährder des Weltfriedens. Der Euro ist die Abrissbirne für Europa. Weitere Zuwanderung ist nicht verkraftbar.

Wir reden Klartext, zuverlässig Monat für Monat, nunmehr seit fast drei Jahren. Bei uns schreiben Journalisten, die sich nie vom Großen Geld kaufen, nie von Drohungen einschüchtern ließen. Unser Verlag ist unabhängig und nicht erpressbar. Vielleicht am wichtigsten: COMPACT ist nicht links und nicht rechts, sondern vorn. Wir geben keine politische Linie vor, sondern eine Haltung: Magazin für Souveränität. Das ist der aufrechte Gang, das Gespräch auf Augenhöhe, der Stolz auf das Erreichte, der Bürgersinn, die Suche nach dem Ich ohne Verzicht auf das Wir. Der Souveränist weiß: Positive Veränderungen sind nur aus dem Volk, durch das Volk und für das Volk vorstellbar. Unter den Linden, wo wir uns finden – da ist auch ein Platz für mich und meine Eigenheiten.

Um zu verstehen, was heute schief läuft, muss man nicht studiert haben. Der Handwerksmeister und die Hausfrau wissen ganz genau, wo der Schuh drückt – und COMPACT bringt sie zusammen. Zum Beispiel auf unserer großen Konferenz mit Thilo Sarrazin, Peter Scholl-Latour und Eva Herman am 23. November in Leipzig. Wer „Mut zur Wahrheit“ hat – kann der eine bessere Stadt finden, um „Wir sind das Volk!“ zu rufen?

 Editorial von COMPACT 9/2013 – am Kiosk ab 29.August.

COMPACT präsentiert sich ab sofort in neuem, härteren “compacteren” Layout. Unser Titelthema im September: ABWÄHLEN: Die amerikanische Kanzlerin. Lesen Sie hier das vollständige Inhaltsverzeichnis. Und hier folgt das Editorial von Chefredakteur Jürgen Elsässer, ein Manifest für ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lügen (nicht nur der Lügen des Wahlkampfes, sondern auch der blutigen Lügen der Kriegsvorbereitung wie aktuell in Syrien. Sehen Sie hierzu das Video, das ein Giftgas-Labor der Rebellen-Terroristen zeigt…)

COMPACT – Mut zur Wahrheit!

Linksfaschisten überfallen AfD-Veranstaltung mit Bernd Lucke

Linksfaschisten überfallen AfD-Veranstaltung mit Bernd Lucke

Jürgen Elsässer am 24. August 2013 auf http://.compact-magazin.com/

Gegen diese Hatz auf die Meinungsfreiheit müssen alle Demokraten zusammenstehen. Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT-Magazin

Schockierende Nachricht aus Bremen: Heute Nachmittag hat eine Gruppe von bis zu 25 Personen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD überfallen. Acht Linksextremisten erklommen das Podium und attackierten Parteichef Lucke. Augenzeugen zufolge schubsten sie ihn von der Bühne, warfen ihn zu Boden und versprühten Reizgas. Die Angreifer sollen mit Messern und Knüppeln bewaffnet gewesen sein. 15 Personen, darunter Kinder, wurden durch das Reizgas verletzt. Bei der Verfolgung der Täter wurde ein AfD-Mitglied mit einem Messer an der Hand verletzt. (JF-Bericht mit Verweis auf AfD Bremen)

– Zum Weiterlesen –

Alternative für Deutschland zeigt wahres, elitäres Gesicht

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Was für eine bürgerliche Euphorie entstand nach der ersten Veranstaltung der Alternative für Deutschland. Tausendfach jubelten Menschen, zukünftige Wähler, sobald die Parteigründer die Bühne betraten; plötzlich gab es scheinbar eine Partei für das Volk und gegen den Euro. Doch was anfänglich tatsächlich nach wahrer Wahlalternative aussah, hat sich inzwischen zum drastischen Gegenteil entwickelt: Die AfD zeigt ihr wahres elitäres Gesicht, handelt gemäß dem Altherrenparteiensystem.

Bereits vor dem ersten Wahlantritt zur Bundestagswahl verdeutlicht die AfD somit, daß ihre Versprechen keinen Wert besitzen, mitnichten ehrliche Politik ihr Anliegen ist. Erste Widersprüche werden ersichtlich bei genauerer Betrachtung des AfD-Wahlprogramms:

„Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.

Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.

Wir fordern eine Änderung der Europäischen Verträge, um jedem Staat ein Ausscheiden aus dem Euro zu ermöglichen. Jedes Volk muss demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen.“

Solvent, kritisch formuliert – gute, glaubhafte Propaganda, welche nur nichts mit der Realität gemein. Aktuellen Medienberichten zufolge fordert AfD-Chef Bernd Lucke nämlich „ein Ausstieg Südeuropas aus dem Euro“. Ergo also doch elitäre Eurorettung, anstatt programmgetreuen Euroaustritt. Sämtliche Bestrebungen bezüglich einer Rückkehr zum nationalen Währungssystem wurden folglich bereits vor Wahlantritt ad acta gelegt. Lieber diskriminiert man Länder wie Griechenland oder Spanien zwecks Rettung kleiner elitärer Euroländer.

Zweifelsohne richtete der Euro großen Schaden an innerhalb Südeuropas, da jene Währung dort keineswegs mentalitätskonform. Mittels Rauswurf sowie Fortsetzung einer kleinen elitären Eurozone können jedwede entstandenen wirtschaftlichen Probleme allerdings mitnichten gelöst werden.

Aushängeschild für das Volk – wo ist Patricia Casale?