Tag-Archiv | Altersarmut

BRD: Arme ärmer – Superreiche reicher – bereits über 15% verarmt

Neue Zahlen belegen, dass die Armut in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht hat. Gleichzeitig stieg die Zahl der Superreichen um mehr als sieben Prozent.

Quelle: Pixabay

21. November 2014 – RT deutsch – Quelle: Pixabay

Die aktuellen Zahlen zur Armutsquote in Deutschland, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte, haben es in sich. 15,5 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung gelten mittlerweile als arm. Besonders die Altersarmut in Ost und West ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge überproportional angestiegen.

„Wer diesen Trend stoppen will, braucht mehr als Mindestlöhne. Die Bundesregierung darf dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern muss einen echten Masterplan zur Armutsbekämpfung auf den Weg bringen“, forderte in Reaktion auf die Zahlen Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

„Die aktuellen Zahlen sind nur der Vorbote einer Lawine der Altersarmut, die in zehn Jahren auf uns zukommen wird, wenn nicht endlich politisch gegen gesteuert wird“, so Schneider weiter.

Auffallend ist auch die wachsende regionale Zerrissenheit in Deutschland. So sind beispielsweise in Bremen mit 24,6 Prozent mittlerweile mehr als doppelt so viele Menschen von Armut betroffen wie in Bayern. Dort liegt die Armutsrate bei 11,3 Prozent.

Beinahe gleichzeitig zu den Armutsstatistiken des Statistischen Bundesamtes veröffentlichte die Schweizer Großbank UBS und das Marktforschungsinstitut Wealth Xihrem ihren „World Ultra Wealth Report“. Dieser Bericht erfasst weltweit die Superreichen und die Veränderung ihres Vermögens zwischen Juli 2013 und Juni 2014. Deutschland belegt in diesem Report nach den USA den zweiten Platz mit 19.095 Superreichen. Dies entspricht einem Anstieg an extrem Reichen um gut sieben Prozent. Als superreich gilt, wer über ein Vermögen von mehr als 30 Millionen Euro verfügt.

Besonders ins Auge fällt die Tatsache, dass vor allem im krisengeplagten Europa das Vermögen der extrem Reichen überdurchschnittlich gestiegen ist. In Lateinamerika, Asien und Australien wuchs das Vermögen der Superreichen hingegen unterdurchschnittlich.

Lohndumping: 37% aller Haushalte ohne Vermögen – Altersarmut vorprogrammiert

Geringverdienern droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland eng an die Einkommen gekoppelt sind. (Foto: dpa)Hohes Armutsrisiko in Deutschland durch Niedriglohn

Der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der hohe Anteil befristet Beschäftigter sind ursächlich für das hohe Armutsrisiko. Besonders gefährdet sind Minijobber und Alleinerziehende. Ihnen droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland enger als in anderen Staaten an die Einkommen gekoppelt sind, so eine Studie der OECD.

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Ausbeutung – Zinsabsprachen zwischen Versicherungsunternehmen

Die niedrigen Zinsen lassen das Kapital der Kunden bei jedem zweiten Abschluss einer neuen Lebensversicherung schrumpfen. (Foto: dpa)

Die niedrigen Zinsen lassen das Kapital der Kunden bei jedem zweiten Abschluss einer neuen Lebensversicherung schrumpfen. (Foto: dpa)

Versicherungen – Kleine Versicherer in Not

Ende für den Garantie-Zins: Versicherungen wollen keine Kunden mehr

Kleine Versicherer sprechen sich für eine Senkung des Garantiezinses von Lebensversicherungen auf 1,25 Prozent aus. Sie haben Schwierigkeiten, die hohen Zinsen aus den Altverträgen im Niedrigzinsumfeld zu erwirtschaften. Eine erneute Absenkung lässt das Kapital der Kunden bei Neuverträgen schrumpfen.

8. Januar 2014 –

Teilzeitarbeit: Vielen deutschen Frauen droht Altersarmut

 |  Veröffentlicht: 26.11.13, 12:26

Was ist DIR wichtig?

Aha- Impfzwang, Altersarmut, Genozid, GMO, Codex Alimentarius, radioaktive Verseuchung, Wirbelstürme, Morgellons, Armut, totale Überwachung, Abzocke, Arbeitslosigkeit, Lohndumping,Spekulationswahn, Bevormundung, Religionskriege, Hexenverfolgung, Chemtrails, schleichende Vergiftung, Diktatur, Zensur, Knechtschaft, Bürgerunruhen, Volksverrat, drohender Weltkrieg………das ist uns wohl noch zu wenig. Na denn, warten wir noch ´n bissl. Wird schon wer kommen und es für uns richten. Und derweil schimpfen wir auf die Bösen……..big brother wird uns retten!

 

1984-george-orwell-source

Salve

Federlein

 

Deutschland: Kluft zwischen Arm und Reich nimmt zu

Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung. Grund dafür ist die ungerechte Besteuerung und die "Flexibilisierung des Arbeitsmarktes". (Flickr/dirk.olbertz)Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung. Grund dafür ist die ungerechte Besteuerung und die „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“. (Flickr/dirk.olbertz)

Zwischen Altersarmut und Überschuldung – Eine Studie des IMK kommt zu dem Schluss, dass die Einkommensunterschiede seit der Wiedervereinigung stark angestiegen sind. Die Zahl der Beschäftigten auf Teilzeitbasis oder in Zeitarbeit stiegt seit 1991 . Die Zahl der Mini-Jobber nahm rapide zu. Die Folgen sind Altersarmut und Überschuldung.

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Arbeiten bis wir tod umfallen?

Die fetten Jahr sind vorbei: Rente mit 60 gibt es nicht mehr

Bei den 60- bis 65-Jährigen gibt es erstmals seit vier Jahrzehnten mehr Erwerbstätige als Rentner. Damit wird klar: Die Deutschen müssen länger arbeiten, um finanziell über die Runden zu kommen.

Der Anteil der Erwerbstätigen unter den 60- bis 65-Jährigen liegt derzeit bei 42 Prozent. Tendenz stark steigend. (Grafik: BIB)

Der Anteil der Erwerbstätigen unter den 60- bis 65-Jährigen liegt derzeit bei 42 Prozent. Tendenz stark steigend. (Grafik: BIB)

Erstmals seit 1974 gibt es unter den 60- bis 65-Jährigen wieder mehr Erwerbstätige als Rentner. Der Trend zur Alters-Arbeit wird in den kommenden Jahren noch zunehmen.

Im Jahr 2012 gingen rund 42 Prozent der 60- bis 65-Jährigen einer bezahlten Arbeit nach, berichtet das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Der Anteil der Renten- und Pensionsempfänger lag mit 40 Prozent deutlich niedriger.

Die Erwerbstätigenquote Älterer war von den frühen 70er Jahren bis in die 90er Jahre kontinuierlich gesunken. Gleichzeitig war der Anteil von Rentnern und Pensionären angestiegen. Noch im Jahr 2000 bezogen fast zwei Drittel aller 60- bis 65-Jährigen eine Pension oder Altersrente, während nur 17 Prozent erwerbstätig waren.

Doch seit der Jahrtausendwende veränderte sich das Erwerbsverhalten älterer Menschen erheblich. Innerhalb von nur zwölf Jahren stieg die Erwerbstätigenquote in dieser Altersklasse auf mehr als das Doppelte und liegt nun sogar wieder über dem Niveau der frühen 70er Jahre.

Dass Erwerbstätige heute länger im Beruf bleiben, liege unter anderem an den veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, sagte Harun Sulak vom BiB. So seien etwa die Anreize zur Frühverrentung stark reduziert worden. Zudem haben ein höheres Qualifikationsniveau der Menschen und eine allgemein gute Wirtschaftslage die Chancen Älterer auf dem Arbeitsmarkt erhöht, so Sulak.

Das BIB erwartet, dass sich der Trend der Alters-Arbeit in den kommenden Jahren noch zunimmt. Dies sei etwa auf eine weiter steigende Lebenserwartung und die Rente mit 67 zurückführen. Doch dies ist nur der Anfang. Denn auch die Rente mit 67 steht bereits auf dem Prüfstand (mehr hier).