Tag-Archiv | Antiimperialismus

Elsässer trotzt zionistischen Störern und legt den Finger in die Wunde – Montagsdemo in Erfurt

elsässerJürgens Kurzbericht von der Friedens-Mahnwache in Erfurt, 26.5.2014 – Elsässers Blog

Ein großer Erfolg trotz massiver Störung: Gestern kamen zur Erfurter Montagsdemonstration 200 Bürger – in der Vorwoche waren es 60 gewesen. Sie hörten unter anderem die Reden von Klaus Blessing (ehem. stellvertretender Wirtschaftsminister der DDR) und mir. Aber auch 50 Störer von der selbsternannten Antifa hatten sich in die Mahnwache hineingedrängt. Die Polizei blieb passiv, trotz Bitten der Veranstalter um Eingreifen. Die Friedensdemonstranten blieben besonnen und brachten die Mahnwache trotz der Krawallanten nach knapp zwei Stunden zu einem guten Ende.

“Mein Name ist Jürgen Elsässer und meine Zielgruppe bleibt das Volk”, sagte ich zu Anfang und erinnerte an den Slogan aus dem Herbst 1989 “Wir sind das Volk” – beides brachte die Störer zur Weißglut. Thematisch nahm ich dann  auf die Schweiz als Vorbild für echte Volksherrschaft und Neutralität Bezug – während die Krawallanten sinnfrei “Nie wieder Deutschland” skandierten. Als ich dann die NATO-Aggression in der Ukraine thematisierte,  waren von Seiten der Gegendemonstranten lautstarke Jubelrufe “USA – USA” zu hören.

Für die Erfurter Bürger zeigte sich klar: Die Mahnwache steht für Demokratie und Friedenspolitik – während die linken Extremisten die Kriegspolitik der USA unterstützen. Der blanke Hass, den diese Leute gegenüber Pazifisten und NATO-Gegnern zum Ausdruck brachten, zeigte deutlich: Diese Krawallmacher sind nicht friedensfähig! Als Linke sind sie nur kostümiert – in Wahrheit handelt es sich um allzeit gewaltbereite Amerikanisten und Zionisten, die Sturmtruppen des Imperiums.

(Hier gibt es das Redemanuskript von mir.)

die Welt im Würgegriff

BDA-Präsident: „Russland war immer ein verlässlicher Partner“

 Ingo Kramer Bild: Ingo Kramer – 12. April 2014Berlin (Tasnim/die Welt/Irib)

Der deutsche Arbeitsgeberpräsident Ingo Kramer hat die Geschäftsbeziehungen zu Russland gelobt und Bundeskanzlerin Angela Merkel davor gewarnt, die deutsche Energiepolitik wegen der Krim-Krise abrupt zu verändern.

 “Unsere Unternehmen machen sich natürlich Sorgen um die Beziehungen zu Russland. Einzelne spüren die Krise schon”, sagte Kramer am Freitag in einem Interview mit der Zeitung “Die Welt”.

Er glaube nicht, dass wirtschaftliche Sanktionen politisch viel bewirken und dass es zu einer weiteren Eskalation oder zu einer neuen Eiszeit kommen werde, so Kramer. Dafür seien die wechselseitigen Abhängigkeiten zu groß. “Wichtig ist jetzt, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen – in der Politik und in der Wirtschaft”, so Kramer.

“Wenn man auf die Geschäftsbeziehungen mit Russland in den letzten 50 Jahren blickt, stellt man fest, dass sie sehr stabil waren. Russland war wirtschaftlich immer ein verlässlicher Partner. Das darf man jetzt im Überschwang der Verärgerung nicht unter den Teppich kehren. Ich rate dazu, in Gelassenheit die Dinge reifen zu lassen. Wir dürfen uns nicht von aktuellen Fernsehbildern zu überstürztem Handeln verleiten lassen”, betonte er.