Tag-Archiv | Arbeitslosigkeit

Sozialdumping: Deutschlands Arbeitslose die Ärmsten der EU

Die Bundesregierung und Sozialministerin Andrea Nahles haben noch kein Rezept gegen die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland vorgelegt. Foto: dpa)Die Bundesregierung und Sozialministerin Andrea Nahles haben noch kein Rezept gegen die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland vorgelegt. Foto: dpa)

Arbeitsmarkt – Soziale Ausgrenzung steigt

Deutschland schummelt bei den Zahlen zur Langzeit-Arbeitslosigkeit

Trotz statistischer Tricks ist es nicht gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland abzubauen. Schlimmer noch: In keinem europäischen Land ist die soziale Ausgrenzung von Arbeitslosen größer als hier: 86 % der Erwerbslosen in Deutschland waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.

pro NWO: Gewerkschaften wollen mehr Rüstungs-Exporte

DGB-Chef Reiner Hoffmann muss sehr viel Überzeugungs-Arbeit leisten, um Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel von seinem Kurs der restriktiven Rüstungs-Exporte abzubringen. (Foto: dpa)DGB-Chef Reiner Hoffmann muss sehr viel Überzeugungs-Arbeit leisten, um Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel von seinem Kurs der restriktiven Rüstungs-Exporte abzubringen. (Foto: dpa)

Deutschland – Etwa 320.000 Arbeitsplätze

Der Deutsche Gewerkschaftsbund tritt für eine Ausweitung der Rüstungs-Exporte ein. Zudem brauche Deutschland eine eigene Kampfdrohne. Der Staat müsse die Rüstungs-Industrie subventionieren. Sigmar Gabriel gerät als SPD-Parteichef zunehmend unter Druck seiner eigenen Leute.

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73% der Deutschen haben kein Vertrauen mehr in Parteien

Sie sind nicht Volkes Liebling: Das Ansehen der Parteien ist auf niederschmetternde Werte gesunken, wie das neue Eurobarometer ergeben hat. (Foto: dpa)

Sie sind nicht Volkes Liebling: Das Ansehen der Parteien ist auf niederschmetternde Werte gesunken, wie das neue Eurobarometer ergeben hat. (Foto: dpa)

Eurovisionen – Demokratie am Scheideweg

Die repräsentative Demokratie rutscht in Europa in eine schwere Krise: Das neue Eurobarometer zeigt einen dramatischen Vertrauensverlust der Bürger in die Parteien. 73 Prozent der Deutschen haben kein Vertrauen, in Spanien sind es gar 93 Prozent.

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Hinter den Schlagzeilen, oder „Unter dem Mantel der Nächstenliebe“

AdventsSpendenGalaHoldger Platta durchleuchtet die Advents-Spendenaktion einer großen Tageszeitung. Stets wird, wenn das Christkind naht, in den Medien punktuell Rührung geschürt, ohne dass die Systemursachen für das Massenphänomen Armut benannt oder gar angegangen werden. Mitleidige Spender aus der Mittelschicht müssen so die sozialen Verwerfungen abdämpfen, die durch Politik- und Marktversagen verursacht wurden.

Ganz großartig, könnte man sagen: in vielen Tageszeitungen der Bundesrepublik laufen derzeit Hilfsaktionen für Arme und Arbeitslose, für alte und erkrankte Menschen. Weihnachtszeit, das bedeutet: Deutschland hilft, auch durch ganze Artikelserien in ihren Regionalblättern. Tatsächlich nur dieses: großartig?

Ich habe mir während der letzten drei Wochen in unserer örtlichen Tageszeitung diese Berichte über hilfsbedürftige Menschen in der Bundesrepublik einmal etwas genauer angesehen, und zwar die Artikel in der Northeimer Ausgabe der „Hessisch-Niedersächsischen Allgemeine“ (HNA). Es handelt sich um Beiträge zu einer großangelegten Spendenkampagne mit dem Titel „Aktion Advent“.


Eine Hilfsaktion mit menschlichem Antlitz …

Zuallererst ist festzustellen: die betreffende Redakteurin schreibt aus spürbarem Mitleid heraus, auch Töne der Herablassung fehlen, sogar das sonst nicht selten anzutreffende Verkitschungsvokabular gibt es in diesen Berichten nicht. Nein, gegen diese Art freiwilliger Caritas ist in menschlicher Hinsicht nichts einzuwenden. Und außerdem gilt: tatsächlich ist in Deutschland zur Adventszeit die Spendenfreude sehr groß. Was da gespendet wird, an Geldbeträgen oder Gegenständen, an Kinderspielzeug und Kleidung, an Esswaren und Süßigkeiten, das kommt bei den Hilfsbedürftigen zumeist auch an – im doppelten Wortsinn (lassen wir mal die Frage beiseite- nicht ganz unwichtig! -, wer den Kreis der Menschen ausgewählt hat, die Hilfe erhalten, nach welchen Kriterien das geschah, welche Zufälligkeiten also im Spiel sind und welche Willkür da regiert!).
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Das Ende der Mittelschicht: Der Wohlstand verabschiedet sich aus Europa

Der Wohlstand - eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)Der Wohlstand – eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)

Gesellschaft – Deutsche fürchten Abstieg

Das Versprechen der EU, mehr Wohlstand für alle zu schaffen, hat sich nicht erfüllt: In den meisten Staaten verschwindet die Mittelschicht. Viele Bürger arbeiten rund um die Uhr – und können von ihrem Einkommen nicht leben. Wir erleben das Ende einer großen Illusion.

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Was ist DIR wichtig?

Aha- Impfzwang, Altersarmut, Genozid, GMO, Codex Alimentarius, radioaktive Verseuchung, Wirbelstürme, Morgellons, Armut, totale Überwachung, Abzocke, Arbeitslosigkeit, Lohndumping,Spekulationswahn, Bevormundung, Religionskriege, Hexenverfolgung, Chemtrails, schleichende Vergiftung, Diktatur, Zensur, Knechtschaft, Bürgerunruhen, Volksverrat, drohender Weltkrieg………das ist uns wohl noch zu wenig. Na denn, warten wir noch ´n bissl. Wird schon wer kommen und es für uns richten. Und derweil schimpfen wir auf die Bösen……..big brother wird uns retten!

 

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Salve

Federlein

 

Jeder sechste Deutsche ist arm

Jeder sechste Deutsche ist arm

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat am vergangen Freitag die neue Erhebung „Leben in Europa“ veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass fast jeder sechste Deutsche von Armut gefährdet ist. Das heißt, für rund 13 Millionen Bundesbürger ist das Armutsrisiko sehr hoch.

Von Armut gefährdet sind laut der EU-Definition Menschen, die als Alleinstehende 980 Euro Monatseinkommen zur Verfügung haben. In dem Betrag sind Sozialleistungen berechnet und Steuern abgezogen.

Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern würde diese Summe bei 2058 Euro im Monat liegen. Es wurden bei der Erhebung jedoch nur die Haushalte betrachtet, die über einen längeren Zeitraum ein geringes Einkommen ausgewiesen haben.

Den meisten Studien zufolge ist Arbeitslosigkeit das größte Risiko für die Armutsfalle. Zwei Drittel der Arbeitslosen sind armutsgefährdet. Bei Erwerbstätigen liegt diese Zahl deutlich niedriger: nur 7,7 Prozent werden von Statistikern als armutsgefährdet eingeschätzt.

Deutschland: Mehr Arbeitslose, weniger freie Stellen

Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)

Zahl der Unterbeschäftigten nimmt ebenfalls zu

Im September ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 61.000 gestiegen. Auch die Zahl der Unterbeschäftigten hat zugenommen. Das größte Problem: Es gibt immer weniger Stellen. Selbst die Billigarbeitsplätze sind in Gefahr.

  | , 14:00 Uhr

Erziehungsnotstand: zwischen Hilflosigkeit, Chancen und Kinderklau

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Es macht ganz wenig Sinn, wenn Eltern sich ständig Vorwürfen unterziehen, was alles verkehrt gelaufen sein mag in der sogenannten Erziehung ihrer Sprößlinge. Dadurch kann und wird der Erziehungsnotstand nicht einfach von dannen ziehen, sondern ganz im Gegenteil muß die Gesellschaft eigentlich zunehmend zwischen Hilflosigkeit, Chancen und Kinderklau in jedem Einzelfall sehr genau differenzieren, will sie nicht insgesamt den Heranwachsenden gegenüber gänzlich versagen. Was läuft da grundsätzlich verkehrt?

Unterordnung bestimmter Vorgaben Ursache des Übels?

Natürlich kann man in weitschweifenden Analysen, – es gibt etliche sicherlich sehr gut gemeinte Erziehungsbücher, ein großes Gebiet innerhalb der Literatur, – Ratschläge hilflosen Eltern vermitteln, dies mag in manchen Fällen dem ein oder anderen nützlich sein, aber grundsätzlich gilt, den Irrglauben schlüssiger Erziehungsmodelle viel eher einzugestehen.

Kein Buch, kein Staat und somit erst recht kein Jugendamt wird das Individuum eines Kindes besser verstehen als dessen Eltern. Dennoch kämpfen diese um jedes Problem im erzieherischen Alltag, müssen sich nicht nur mit ihren Kindern auseinandersetzen, sondern vermehrt um eine Existenzsicherung, die jederzeit gefährdet sein kann in Zeiten zunehmenden Sozialrassismus, der ohnehin entstanden, weil eine profitorientierte Wirtschaft in Wirklichkeit die Politik diktiert.

Da mögen interessante, durchaus anschaulich geschilderte Alltagsbeispiele auf die Problematik erziehungsfreier Zonen hinweisen, die eigentlichen Gründe solcher Zustände bleiben im Verborgenen. Um so wichtiger diese deutlich zu benennen. Versagt die  Gesellschaft etwa, weil sie sich bestimmten Vorgaben unterordnet, somit die eigentliche  Ursache des Übels verkennt? Wer die Augen nicht davor verschließt, sollte es ergründen!

Familien stützen und den Kinderklau stoppen

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Aufstand der Nichtwähler: Was wäre wenn?

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Was wäre eigentlich, wenn alle, die sich bisher von jeder Wahl ferngehalten haben, aus welchen Gründen auch immer vernetzen und als Organisation einer einzigen Partei geschlossen ihre Stimme geben würden? Hier bei Buergerstimme wurde bereits aufgezeigt, dass die Zahl der Nichtwähler im Jahre 2009 bei 17,1 Millionen wahlberechtigten Menschen lag.

Verglichen mit der CDU/CSU, die mit insgesamt 15,24 Millionen Wählerstimmen als Gewinner aus der Wahl hervorging, wird deutlich, dass in diesem Vergleich die „Gemeinschaft der Nichtwähler“, wenn es sie denn gäbe, klarer Sieger der Wahl 2009 gewesen wäre und an der niemand vorbei hätte regieren können. Was lässt sich daraus ablesen?

Zunächst ist davon auszugehen, dass Nichtwähler nicht unbedingt den sogenannten etablierten Parteien zugeneigt sind. Im Gegenteil sind es gerade die, die in den etablierten Parteien die Zukunft unseres Landes sehen. Diejenigen, die mit Sicherheit an der entsprechenden Stelle ihr Kreuz machen und weit entfernt vom Nichtwählerdasein sind. Da die abnehmende Bereitschaft an Wahlen teilzunehmen, darauf schließen lässt, dass die „Gemeinschaft der Nichtwähler“ mit der aktuellen Politik nicht einverstanden ist, würde sich diese aller Wahrscheinlichkeit nach einer Partei zuwenden, die soziale Gerechtigkeit in all ihren Facetten umzusetzen bereit ist, auch wenn dies nur mit radikalen Mitteln erreichbar scheint.

Etablierte Parteien fürchten die Nichtwähler

Deutschland Vielvölkerstaat? Das Szenario wird immer realer!

Deutsche Arbeitsämter verstärken Suche nach ausländischen Fachkräften

 |  Veröffentlicht: 22.07.13, 17:20  |  Aktualisiert: 22.07.13, 17:25  |  90 Kommentare

Die Bundesagentur für Arbeit will den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland weiter öffnen. So sollen mehr Berufsgruppen vor allem für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland geöffnet werden. Und dass, obwohl in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter wächst.

Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

Fachkräftemangel ist in Deutschland weiterhin ein großes Thema, so sieht es vor allem die Bundesagentur für Arbeit. Demnach fehlen nicht nur im Gesundheitsbereich Fachkräfte, sondern auch in technischen Berufen. Aus diesem Grund soll der deutsche Arbeitsmarkt nun auch für Bewerber aus Nicht-EU-Ländern noch weiter geöffnet werden.

Zusammen mit dem Wirtschafts- und dem Arbeitsministerium hat sich die Bundesagentur für Arbeit demnach auf eine so genannte Positivliste geeinigt, die am Montag veröffentlicht wurde. Insgesamt 18 Berufsgruppen sollen nun für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ländern zugänglich gemacht werden. Die „Grundlage für die Auswahl der Berufe in der Positivliste bildet die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit“, so die Bundesagentur.

Mit dabei sind nun neben den Berufen in der Gesundheitsbranche, für die mittlerweile auch in Asien gesucht wird (hier), auch Berufe in der Mechatronik, in der Bauelektrik, in der Kältetechnik oder auch in der Automatisierungstechnik.

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern stellt sich allerdings die Frage, wie es zu einem derart großen Fachkräftemangel kommen kann. Ein Fachkräftemangel, der der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Ministerien zufolge so groß ist, dass man Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Land abwerben möchte.