Tag-Archiv | Armut

BRD: Arme ärmer – Superreiche reicher – bereits über 15% verarmt

Neue Zahlen belegen, dass die Armut in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht hat. Gleichzeitig stieg die Zahl der Superreichen um mehr als sieben Prozent.

Quelle: Pixabay

21. November 2014 – RT deutsch – Quelle: Pixabay

Die aktuellen Zahlen zur Armutsquote in Deutschland, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte, haben es in sich. 15,5 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung gelten mittlerweile als arm. Besonders die Altersarmut in Ost und West ist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zufolge überproportional angestiegen.

„Wer diesen Trend stoppen will, braucht mehr als Mindestlöhne. Die Bundesregierung darf dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern muss einen echten Masterplan zur Armutsbekämpfung auf den Weg bringen“, forderte in Reaktion auf die Zahlen Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

„Die aktuellen Zahlen sind nur der Vorbote einer Lawine der Altersarmut, die in zehn Jahren auf uns zukommen wird, wenn nicht endlich politisch gegen gesteuert wird“, so Schneider weiter.

Auffallend ist auch die wachsende regionale Zerrissenheit in Deutschland. So sind beispielsweise in Bremen mit 24,6 Prozent mittlerweile mehr als doppelt so viele Menschen von Armut betroffen wie in Bayern. Dort liegt die Armutsrate bei 11,3 Prozent.

Beinahe gleichzeitig zu den Armutsstatistiken des Statistischen Bundesamtes veröffentlichte die Schweizer Großbank UBS und das Marktforschungsinstitut Wealth Xihrem ihren „World Ultra Wealth Report“. Dieser Bericht erfasst weltweit die Superreichen und die Veränderung ihres Vermögens zwischen Juli 2013 und Juni 2014. Deutschland belegt in diesem Report nach den USA den zweiten Platz mit 19.095 Superreichen. Dies entspricht einem Anstieg an extrem Reichen um gut sieben Prozent. Als superreich gilt, wer über ein Vermögen von mehr als 30 Millionen Euro verfügt.

Besonders ins Auge fällt die Tatsache, dass vor allem im krisengeplagten Europa das Vermögen der extrem Reichen überdurchschnittlich gestiegen ist. In Lateinamerika, Asien und Australien wuchs das Vermögen der Superreichen hingegen unterdurchschnittlich.

Sozialdumping: Deutschlands Arbeitslose die Ärmsten der EU

Die Bundesregierung und Sozialministerin Andrea Nahles haben noch kein Rezept gegen die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland vorgelegt. Foto: dpa)Die Bundesregierung und Sozialministerin Andrea Nahles haben noch kein Rezept gegen die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland vorgelegt. Foto: dpa)

Arbeitsmarkt – Soziale Ausgrenzung steigt

Deutschland schummelt bei den Zahlen zur Langzeit-Arbeitslosigkeit

Trotz statistischer Tricks ist es nicht gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland abzubauen. Schlimmer noch: In keinem europäischen Land ist die soziale Ausgrenzung von Arbeitslosen größer als hier: 86 % der Erwerbslosen in Deutschland waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.

Einkommensvergleich Lokomotivführer in Europa

Einkommensvergleich Lokomotivführer in Europa

BFS: Fast jeder Sechste in Deutschland von Armut bedroht

BFS: Fast jeder Sechste in Deutschland ist von Armut bedroht

Wiesbaden 28. Oktober 2014 (die Welt/IRIB)

Mehr als 16 Prozent der Bevölkerung gelten neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge als armutsgefährdet.

Das Risiko arm zu werden, ist besonders bei Alleinerziehenden und Singles hoch. Fast jeder Sechste in Deutschland ist von Armut bedroht. Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, galten im vergangenen Jahr rund 13 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Damit blieb ihr Anteil von 16, 1 Prozent im Vergleich zu 2012 unverändert. Frauen, mit einer Quote von 17, 2 Prozent, sind häufiger von Armut bedroht als Männer, bei denen der Anteil nur 15 Prozent beträgt. Im Jahr 2013 waren mehr als ein Drittel der Menschen (35, 2 Prozent) aus Haushalten Alleinerziehender armutsgefährdet. Bei den Alleinlebenden betrug der Anteil der armutsgefährdeten Personen 31, 9 Prozent. Bei Personen aus Haushalten mit zwei Erwachsenen und Kindern war das Armutsgefährdungsrisiko dagegen eher unterdurchschnittlich: So lagen die Quoten für zwei Erwachsene mit einem Kind bei 11, 1 Prozent und mit zwei Kindern bei 8, 5 Prozent. Die Angaben beruhen auf Erhebungen in der Europäischen Union. Eine Person gilt nach der EU-Definition als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt. 2013 lag dieser Wert für eine alleinlebende Person in Deutschland bei 11.749 Euro im Jahr.

Lohndumping: 37% aller Haushalte ohne Vermögen – Altersarmut vorprogrammiert

Geringverdienern droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland eng an die Einkommen gekoppelt sind. (Foto: dpa)Hohes Armutsrisiko in Deutschland durch Niedriglohn

Der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der hohe Anteil befristet Beschäftigter sind ursächlich für das hohe Armutsrisiko. Besonders gefährdet sind Minijobber und Alleinerziehende. Ihnen droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland enger als in anderen Staaten an die Einkommen gekoppelt sind, so eine Studie der OECD.

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Lebenshaltung in Deutschland 35,7% teurer als im weltweiten Schnitt!

Einkaufen in Deutschland (hier in Essen): Konsumenten müssen mehr auf den Tisch legen als in anderen Ländern. (Foto: dpa)

Die Preise in Deutschland liegen um 35,7 Prozent über dem Durchschnitt von 179 Ländern, die die Weltbank untersucht hat. Auch verglichen mit anderen europäischen Staaten ist das Leben in Deutschland teurer.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Deutsche Haushalte können Energie nicht mehr bezahlen

Sigmar Gabriel, im Jahr 2009 noch Umweltminister, ist heute als Wirtschaftsminister für die Kosten der Energiewende mitverantwortlich. (Foto: dpa)

Steigende Strom- und Gaspreise zwingen deutsche Haushalte dazu, ein Zehntel ihres Einkommens für Energie auszugeben. Von Energie-Armut ist mittlerweile jeder fünfte Haushalt betroffen. Die Kosten der Energie-Wende werden für die Bürger untragbar.

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Grenzen auf für Bettler und andere Fachkräfte?

2014_2_COMPACT_Cover_kleinSeit 1. Januar gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für Bulgaren und Rumänen. Es kommen vor allem Armutsmigranten aus dem Roma-Volk. Schon 2013 strömten insgesamt 400.000 mehr Menschen nach Deutschland, als fortzogen. Man erinnere sich an einen Ausspruch von Altbundeskanzler Helmut Schmidt in der Bild-Zeitung vom 6. September 1992: „500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zu viel.“ Und weiter: „Kein Volk der Welt würde es ertragen, wenn jedes Jahr eine halbe Million Ausländer dazukommt, wie bei uns (…).“ Die Probleme dieser politisch gesteuerten Grenzöffnung beleuchtet ein Artikel in der aktuellen COMPACT-Ausgabe 2/2014.

Von Bettlern und anderen Fachkräften

_von Martin Müller-Mertens (aus: COMPACT 2/2014)

Invasion mit Ansage – die völlige Arbeitnehmerfreizügigkeit öffnete zu Jahresbeginn die Schleusen für Armutsmigranten aus Bulgarien und Rumänien. Gelockt von Kindergeld und Hartz IV pilgern sie ins Sozialparadies Deutschland. Weiterlesen

Deutscher Bischof baut Residenz auf Kosten von Armen

Franz-Peter Tebartz-van Elst

STIMME RUSSLANDS Der deutsche Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat für seine neue Residenz Geldmittel einer Wohltätigkeitsstiftung ausgegeben. Darüber berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ mit Hinweis auf einen Bericht der kirchlichen Kommission, die Ausgaben für den Bau des Diözesan-Zentrums in Limburg geprüft hatte.

Bischof Tebartc-van Elst verwendete Mittel der Stiftung St. Georgswerk, deren Gelder für bedürftige Familien mit vielen Kindern bestimmt waren.

Aufgrund der Probleme im Zusammenhang mit der Finanzierung des Baus wurde Tebartz-van Elst vom Papst unbefristet beurlaubt. Er lebt in einem Kloster in der Stadt Metten, taucht aber häufig in Limburg auf.

 

Kommt nun ein neues Zeitalter der Wut und Revolution?

schamabSimon Schama hat ein Buch über die Französische Revolution geschrieben: „Der zaudernde Citoyen. Rückschritt und Fortschritt in der Französischen Revolution”. Heute meldet er sich in einem Gastkommentar in der Financial Times unter der Überschrift „Die Welt steht auf der Kippe zu einem neuen Zeitalter der Wut”. Man könne nicht den Schwefel in der Luft riechen und nicht daran denken, daß wir an der Schwelle zu einem Zeitalter der Wut sein könnten. In Europa und den USA gebe es eine konkrete Möglichkeit eines langen heißen Sommers sozialer Wut. Historiker würden uns sagen, daß es immer einen Zeitverzug gibt zwischen dem Beginn eines Wirtschaftsdesasters und der Anhäufung sozialer Wut.

Im ersten Akt würde der Schock der Krise ängstliche Desorientierung auslösen, die Suche nach politischen Rettern, instinktive Reaktionen von Selbstschutz, aber nicht die organisierte Mobilisierung der Wut. So hätte 1789 die neue Regierung einen vorübergehenden Augenblick gehabt, um die soziale Katastrophe zu begrenzen. Wenn die Regierung gesehen werde als alle Muskeln einsetzend, um die Dinge zu berichtigen, könne sie für eine Weile einstweilige Legitimität erzeugen.
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Mensa zu teuer: Studenten wandern zur Tafel ab

Der Mensa-Besuch ist für viele Studenten unbezahlbarer Luxus. Immer mehr müssen die Tafeln in Anspruch nehmen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. (Foto: dpa)

Der Mensa-Besuch ist für viele Studenten unbezahlbarer Luxus. Immer mehr müssen die Tafeln in Anspruch nehmen, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. (Foto: dpa)

Viele Studenten in Deutschland sind auf die kostenlose Lebensmittel-Ausgabe angewiesen, sagt der Chef der deutschen Tafeln Jochen Brühl. Denn aufgrund der neuen Studienordnungen hätten sie keine Zeit mehr für Nebenjobs. Die Nutzung von Hilfsangeboten sei kein Zeichen von Schande.

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Petition erfolgreich: Bundestag muss über Schikanen bei Hartz IV diskutieren

Grundsicherung: 50.000 Personen haben die Petition gegen Behörden-Willkür bei Hartz IV unterzeichnet. Der Bundestag muss sich mit der Abschaffung von Sanktionen bei Hartz IV auseinandersetzten. Nach erheblichen Startschwierigkeiten gelang es den Initiatoren doch noch, die erforderliche Anzahl an Unterzeichnern zu mobilisieren.

Hartz-IV-Empfänger, die zu wenige Bewerbungen nachweisen, drohen Totalsanktionen. Das bedeutet keinerlei Sozialleistungen für mindestens drei Monate. (Foto: dpa)

Hartz-IV-Empfänger, die zu wenige Bewerbungen nachweisen, drohen Totalsanktionen. Das bedeutet keinerlei Sozialleistungen für mindestens drei Monate. (Foto: dpa)

 |  18.12.13, 01:29

Vor zehn Tagen hatte die Petition gegen Behörden-Willkür bei Hartz IV nur knapp 26.000 Unterschriften (mehr hier). Knapp vor Ende der Frist konnten die angestrebte Zahl von 50.000 Unterstützern durchbrochen werden. Das bedeutet, dass sich der Bundestag mit dem Anliegen beschäftigten muss. Die Initiatoren werden persönlich in den Bundestag eingeladen.

Inge Hannemann hatte die Initiative Ende November gestartet. Die ehemalige Mitarbeiterin der Hamburger Arbeitsagentur wurde aus ihrem Job entlassen. Sie weigerte sich, gegen Hartz-IV-Bezieher Sanktionen zu verhängen. Auf ihrem Blog altonabloggt führt sie ihren Kampf gegen das „Angstssystem Hartz IV“ weiter.

Teilzeitarbeit: Vielen deutschen Frauen droht Altersarmut

 |  Veröffentlicht: 26.11.13, 12:26

Helfen helfen

Es gibt Menschen die bestimmte Erkenntnisse gewonnen haben. Sie durchschauen den Schleier der Irrungen und Wirrungen und haben noch dazu erkannt, es gibt viel zu viele Redner, Politiker, Gruppen, Clubs, Verbände, Vereine…..die nichts tun außer gegründet zu sein, schlau daherreden, alles besser wissen, aber NICHTS TUN. NICHTS TUN um die Situation in der wir uns befinden zum Guten zu ändern. Manchmal geht Änderung und Hilfe einfach. Manchmal nicht. Jeden kann es jederzeit treffen, niemand ist mehr sicher vor Armut, Krankheit, Einsamkeit, Gewalt,  Ächtung……..

Hilfe kann einfach sein. Jeder kann helfen- wollen muß man es! Altruismus ist es, was der kleinen Ameise hilft zu überleben und die Art zu erhalten. Haben Ameisen mehr Hirn als wir? Nun ja. Where ist the beef? Here:

Ich möchte euch ein paar Hilferufe zu lesen geben, vielleicht ist ja der eine oder andere dabei, der die Möglichkeit hat, was zu tun. Um Hilfe bittet, viele viele Menschen, SILKE MARSON. Sie war vor ein paar Wochen zu Gast auf unserem heißen Hocker und hat ihr Projekt dort vorgestellt.

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Ein Wort von Silke an euch: Weiterlesen

Was ist DIR wichtig?

Aha- Impfzwang, Altersarmut, Genozid, GMO, Codex Alimentarius, radioaktive Verseuchung, Wirbelstürme, Morgellons, Armut, totale Überwachung, Abzocke, Arbeitslosigkeit, Lohndumping,Spekulationswahn, Bevormundung, Religionskriege, Hexenverfolgung, Chemtrails, schleichende Vergiftung, Diktatur, Zensur, Knechtschaft, Bürgerunruhen, Volksverrat, drohender Weltkrieg………das ist uns wohl noch zu wenig. Na denn, warten wir noch ´n bissl. Wird schon wer kommen und es für uns richten. Und derweil schimpfen wir auf die Bösen……..big brother wird uns retten!

 

1984-george-orwell-source

Salve

Federlein

 

SPAM- oder doch nicht?

quasimodo_whippedIch stell den link hier ein- ohne Wertung- entscheidet selbst. Stimmungsmache? Werbung? Angstmache???? Wie dem auch sei: jeder hat selbst Hirn, Herz und Bauch ……nutzt die Werkzeuge und zieht Schlüsse.

Diese Seite gilt als SPAM. Also ich sehe eher ZDF, ARD, BILD und Co. als Spam an. Die Infos und Inhalte finde ich wertvoll- weitere Dienste nutzen muß man nicht. Selbstverantwortliches Handeln 🙂

Gute Zusammenstellung von Infos. Nur meine Meinung 😉

Laßt euch nicht abschrecken 😉

Von Gerhard Schneider  informationsservice@info.experto.de

http://info.experto.de/red.php?r=6627083160655454&lid=283604&ln=3

Narrenschiff, Schiff ahoi!

Federlein

Armut ist Unmündigkeit und menschenunwürdig

silke SosDiesen Hilferuf aus FB bitte weiterleiten, dringend!

„Hilferuf“ in 78120 Furtwangen
Große Not für Mutter (58) und Tochter (25). Beide sehr krank (Arthritis und Multiple Sklerose) leben momentan in der Hölle und müssen da raus!!

Sie SUCHEN eine Wohnung auf dem Land NÄHE KAISERSTUHL.

Sie haben 2 alte Ponies, drei Hauskatzen, einen Hund.

Sie brauchen:

– eine 3 – 3,5 Zimmer Whg. NÄHE KAISERSTUHL bis 800 Euro warm
– Hilfe beim Umzug

Wer helfen kann sende mir bitte eine Mail, dann gebe ich den Kontakt zu den Suchenden weiter.

BITTE TEILEN !!!

Herzlichen Dank

Silke Marson
Verein: www.HilfeFürMenschenInNot.de

Zahl der Sozialhilfe-Empfänger steigt

Zahl der Sozialhilfe-Empfänger steigt

© Flickr.com/Alex E. Proimos/cc-by

STIMME RUSSLANDS Im vergangenen Jahr haben rund 343.000 Menschen Hilfe zum Lebensunterhalt bekommen. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes sind es 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Menschen, die staatliche Sozialhilfe beziehen, ist seit mehreren Jahren gestiegen. Im Durchschnitt können vier von 1.000 Bundesbürgern nicht mehr ohne Unterstützung leben.

Am schlimmsten ist die Situation in Hamburg (sieben von 1.000 Einwohnern), in Baden-Württemberg hingegen nur einer von 1.000. Zwei Drittel der Leistungsbezieher wohnen in sozialen Einrichtungen (Pflege-oder Wohnheimen). Vor allem Menschen mit Behinderung oder mit längerfristiger Krankheit beziehen Sozialhilfe. Ein Drittel der Empfänger wohnt allein.

Zum Zeitpunkt der statistischen Erhebung hat die Deutsche Bundesbank Informationen zum Geldvermögen vorgelegt. Das Geldvermögen der privaten Haushalte (Wertpapiere, Bankeinlagen, Bargeld) ist rapide gestiegen: Prozentual gesehen um 0,5 im Vergleich zum Vorquartal (entspricht 23 Milliarden Euro). Somit wurde die Rekordhöhe von 5,027 Billionen Euro erreicht.
Quelle: http://german.ruvr.ru/2013_10_29/Zahl-der-Sozialhilfe-Empfanger-steigt-0045/

Jeder sechste Deutsche ist arm

Jeder sechste Deutsche ist arm

Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat am vergangen Freitag die neue Erhebung „Leben in Europa“ veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass fast jeder sechste Deutsche von Armut gefährdet ist. Das heißt, für rund 13 Millionen Bundesbürger ist das Armutsrisiko sehr hoch.

Von Armut gefährdet sind laut der EU-Definition Menschen, die als Alleinstehende 980 Euro Monatseinkommen zur Verfügung haben. In dem Betrag sind Sozialleistungen berechnet und Steuern abgezogen.

Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern würde diese Summe bei 2058 Euro im Monat liegen. Es wurden bei der Erhebung jedoch nur die Haushalte betrachtet, die über einen längeren Zeitraum ein geringes Einkommen ausgewiesen haben.

Den meisten Studien zufolge ist Arbeitslosigkeit das größte Risiko für die Armutsfalle. Zwei Drittel der Arbeitslosen sind armutsgefährdet. Bei Erwerbstätigen liegt diese Zahl deutlich niedriger: nur 7,7 Prozent werden von Statistikern als armutsgefährdet eingeschätzt.

Enstation Sozialhilfe

Auf die Grundsicherung im Alter sind insbesondere westdeutsche Frauen angewiesen. Auf die Grundsicherung im Alter sind insbesondere westdeutsche Frauen angewiesen.
Foto: dpa
Ende 2012 bekamen knapp 465 000 Menschen, die 65 Jahre und älter waren, Grundsicherung im Alter. Das waren 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

«Auf die Grundsicherung im Alter sind insbesondere westdeutsche Frauen angewiesen», berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden. Ebenso stark stieg die Zahl der kranken Menschen, die wegen dauerhafter Erwerbsminderung Sozialhilfe bekamen. Waren es Ende 2011 noch rund 408 000 Menschen, registrierten die Statistiker ein Jahr später etwa 435 000 Betroffene. Insgesamt empfingen etwa 900 000 Menschen Grundsicherung.

Immer mehr alte Menschen in Deutschland sind auf Hilfe vom Staat angewiesen. Ende 2012 bekamen knapp 465 000 Menschen, die 65 Jahre und älter waren, Grundsicherung im Alter. Das waren 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Quelle: http://www.news.de

 

Arme Deutsche sterben fünf Jahre früher

brz3Arme sterben früher. Dabei ist der Unterschied zwischen den Einkommensklassen während der vergangenen Jahre in Deutschland noch größer geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts. Unser Korrespondent Bernat Jozsa hat Eva Kibele, Mitverfasserin der Studie nach den Ergebnissen gefragt.

Alle haben es vermutet, jetzt ist es durch eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung wissenschaftlich belegt: Arme Leute sterben früher. Die Forscher des Instituts haben die Lebenserwartung von armen und reichen Deutschen verglichen. Etwa 15 Prozent der Studienpopulation ist in den beiden Gruppen mit höheren und niedrigeren Bezügen vertreten. Dies seien jeweils etwa 800.000 Personen. Die Unterschiede sind laut der Studie erheblich. Eva Kibele, Wissenschaftlerin an der Universität Groningen und Mitverfasserin der Studie erläutert die Ergebnisse:

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Die Stunde der Wahrheit: Nach der Wahl kommt die große Enteignung

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)Bundestagswahl – Wer wirklich regiert

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)

Die europäische Schulden-Krise wird ab Montag im Zentrum der Politik der neuen Bundesregierung stehen. Schuldenschnitte und Banken-Rettungen werden schwere Verluste für die deutschen Steuerzahler und Sparer bringen. Eine große Koalition aus Boston Consulting und Goldman Sachs wird den Deutschen sagen, wo es lang geht. Die Pläne sind weit gediehen. In der Abteilung VII des Finanzministeriums wirkt bereits seit geraumer Zeit ein hochrangiger Experte, der die Enteignung kontrolliert durchführen soll.

  | , 04:11 Uhr

Erziehungsnotstand: zwischen Hilflosigkeit, Chancen und Kinderklau

erziehung-eltern-kinder

Es macht ganz wenig Sinn, wenn Eltern sich ständig Vorwürfen unterziehen, was alles verkehrt gelaufen sein mag in der sogenannten Erziehung ihrer Sprößlinge. Dadurch kann und wird der Erziehungsnotstand nicht einfach von dannen ziehen, sondern ganz im Gegenteil muß die Gesellschaft eigentlich zunehmend zwischen Hilflosigkeit, Chancen und Kinderklau in jedem Einzelfall sehr genau differenzieren, will sie nicht insgesamt den Heranwachsenden gegenüber gänzlich versagen. Was läuft da grundsätzlich verkehrt?

Unterordnung bestimmter Vorgaben Ursache des Übels?

Natürlich kann man in weitschweifenden Analysen, – es gibt etliche sicherlich sehr gut gemeinte Erziehungsbücher, ein großes Gebiet innerhalb der Literatur, – Ratschläge hilflosen Eltern vermitteln, dies mag in manchen Fällen dem ein oder anderen nützlich sein, aber grundsätzlich gilt, den Irrglauben schlüssiger Erziehungsmodelle viel eher einzugestehen.

Kein Buch, kein Staat und somit erst recht kein Jugendamt wird das Individuum eines Kindes besser verstehen als dessen Eltern. Dennoch kämpfen diese um jedes Problem im erzieherischen Alltag, müssen sich nicht nur mit ihren Kindern auseinandersetzen, sondern vermehrt um eine Existenzsicherung, die jederzeit gefährdet sein kann in Zeiten zunehmenden Sozialrassismus, der ohnehin entstanden, weil eine profitorientierte Wirtschaft in Wirklichkeit die Politik diktiert.

Da mögen interessante, durchaus anschaulich geschilderte Alltagsbeispiele auf die Problematik erziehungsfreier Zonen hinweisen, die eigentlichen Gründe solcher Zustände bleiben im Verborgenen. Um so wichtiger diese deutlich zu benennen. Versagt die  Gesellschaft etwa, weil sie sich bestimmten Vorgaben unterordnet, somit die eigentliche  Ursache des Übels verkennt? Wer die Augen nicht davor verschließt, sollte es ergründen!

Familien stützen und den Kinderklau stoppen

– Zum Weiterlesen –

Deutschland: Kluft zwischen Arm und Reich nimmt zu

Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung. Grund dafür ist die ungerechte Besteuerung und die "Flexibilisierung des Arbeitsmarktes". (Flickr/dirk.olbertz)Die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung. Grund dafür ist die ungerechte Besteuerung und die „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“. (Flickr/dirk.olbertz)

Zwischen Altersarmut und Überschuldung – Eine Studie des IMK kommt zu dem Schluss, dass die Einkommensunterschiede seit der Wiedervereinigung stark angestiegen sind. Die Zahl der Beschäftigten auf Teilzeitbasis oder in Zeitarbeit stiegt seit 1991 . Die Zahl der Mini-Jobber nahm rapide zu. Die Folgen sind Altersarmut und Überschuldung.

  | , 04:01 Uhr

Die neue Armut: Deutsche stehlen Kaffee im Supermarkt

 |  Veröffentlicht: 19.08.13, 01:32  |  Aktualisiert: 19.08.13, 01:33  |  47 Kommentare

Mit dem Wohlstand in Deutschland kann es nicht so weit her sein: Supermärkte melden einen dramatischen Anstieg der Diebstähle von Kaffee. Die ersten Ketten reagieren – Kaffee verschwindet aus den Regalen und kommt hinter Plexiglas und hinter Gitter.

Kaffee wird in Zeiten der Krise für viele Deutsche zum Luxus-Gut. (Foto: DWN)

Kaffee wird in Zeiten der Krise für viele Deutsche zum Luxus-Gut. (Foto: DWN)

Kaffee ist für viele Deutsche zum unerschwinglichen Luxus geworden. Ob Fulda, Bonn, Mainz, Erkrath oder Sachsen – die Polizei muss sich in jüngster Zeit immer häufiger mit dem Diebstahl von Kaffee beschäftigen. In Berlin ist das Problem besonders drängend: Hier haben die ersten Supermärkte nun mit drastischen Maßnahmen reagiert: Kaffee wird aus den normalen Regalen hinter Gitter oder Plexiglas verbannt, wie die Berliner Zeitung berichtet. Noch nie sei so viel Kaffee gestohlen worden, der Regionalmanager von Kaiser’s Tengelmann spricht von mehreren 100.000 Euro Schaden. Edeka und Reichelt halten Kaffee seit einiger Zeit unter Verschluss. Rewe füllt nur noch wenige Pakete in die Regale, um den Schwund unter Kontrolle zu handeln.

Nach Polizeierkenntnissen sind es vor allem Hehler-Banden, die Kaffee im großen Stil stehlen, um ihn dann auf Flohmärkten oder an Gastronomen zu verkaufen. In Erkrath entwendeten drei junge Männer am helllichten Tag bei Penny 96 Kaffeepakete.

Insgesamt sind die Diebstähle von Lebensmitteln ein wachsendes Problem für den Handel. Denn anders als die offizielle Statistik angibt, wird offenbar massiv gestohlen: Das Kölner Handelsinstitut EHI hat in einer Studie festgestellt, dass im Jahr 2012 Waren im Wert von 3,8 Milliarden Euro gestohlen wurden. Das EHI gibt an, dass deutsche Haushalte im Durchschnitt Waren im Wert von 50 Euro pro Haushalt stehlen.

Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich viele Deutsche bestimmte Lebensmittel wie Kaffee nicht mehr leisten können. Der wirtschaftliche Erfolg von Hehlern belegt diese Tatsache: Die Leute können die Ware billiger kaufen, wenn sie am Flohmarkt zu einem Bruchteil des offiziellen Preises abgegeben werden können.

Kaffee hat in diesem Zusammenhang eine besondere Symbol-Bedeutung: Noch sind die Erzählungen in Erinnerungen, wie in Kriegs- und Krisenzeiten Kaffee besonders begehrt war. Das Getränk ist für viele Bürger ein Zeichen für einen Mindest-Standard an Lebensqualität.

In der Wirtschaftskrise scheint Deutschland hier bereits wieder dort angekommen zu sein, wo viele Bürger das Gefühl haben, „ganz unten“ angekommen zu sein.
Man braucht nicht nach Griechenland zu blicken, um festzustellen: Die Krise in Europa hat die Bürger erreicht. Armut ist offenbar auch dort eine Realität, wo die Statistiken noch den Eindruck einer heilen Welt erwecken.