Tag-Archiv | Asylanten

Asylindustrie: Wer macht den Reibach?

COMPACT klopft den Profiteuren auf die Finger!

Cover_Dezember_klein-426x600COMPACT nennt die Namen der Profiteure – und einer musste jetzt schon den Schwanz einziehen.

Da freut man sich doch: Kaum ist die neue Ausgabe von COMPACT-Magazin 12/2014 über die Profiteure der Asylindustrie auf dem Markt, schon muss einer der Genannten seinen Rückzug einläuten: Das Asylheim im Herzen von Leipzig, das am Anfang des folgenden Artikels erwähnt wurde, wird laut Mitteilung der Stadtverwaltung jetzt doch NICHT eröffnet. Wobei wir uns diesen schönen Erfolg nicht selbst auf die Fahnen schreiben wollen. Es war eher umgekehrt: Die Anwohner, deren Protest zum Abbruch des Vorhabens führten, haben uns mit den Informationen für den Artikel versorgt. So sieht die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Presse im Idealfall aus! COMPACT mit dem “Mut zur Wahrheit” steht für weitere sachdienliche Informationen zum Bereich Asylmissbrauch und seine Profiteure jederzeit gerne zur Verfügung!

Auszug aus COMPACT 12/2014 – die Printausgabe mit dem vollständigen Artikel kann man hier bestellen.

Flüchtlinge und Profiteure

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BRD nimmt weitere 10.000 syrische Flüchtlinge auf / 30.000 insgesamt

Außenminister Steinmeier zu Gast bei seinem libanesischen Amtskollegen Gebran Bassil. - Foto: ReutersAußenminister Steinmeier zu Gast bei seinem libanesischen Amtskollegen Gebran Bassil. (Foto: Reuters) – Beirut (dpa/IRIB)

Deutschland wird nach den Worten von Außenminister Frank-Walter Steinmeier weitere 10.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Zugleich kündigte er am Donnerstagabend zum Auftakt seines Besuchs im Libanon an, die Flüchtlingshilfe für den Libanon um fünf Millionen Euro aufzustocken.

„Wir haben gerade innerhalb der deutschen Bundesregierung entschieden, dass wir zu den 20.000 Flüchtlingen, die wir aufnehmen, noch einmal 10.000, also 30.000 aufnehmen“, so Steinmeier wörtlich.

Ferner bot Steinmeier die Ausrichtung einer internationalen Hilfskonferenz für syrische Flüchtlinge im Libanon an. Die Bundesrepublik sei dafür der beste Platz, sagte Steinmeier bei einem Treffen mit seinem libanesischen Kollegen Bassil in Beirut. Für den Libanon bringe die Aufnahme von mehr als einer Million Syrien-Flüchtlinge eine große Last mit sich. Ein konkretes Datum für die Konferenz nannte Steinmeier nicht.

Behauptungen und ihre Klarstellung für Massenzuwanderung und Multikultur für Deutschland

DownloadEine Argumentationshilfe
Im Internet kursieren diverse Listen unter dem Namen „Argumente gegen Rechts“, die verschiedene Behauptungen aufstellen, warum Massenzuwanderung und Multikultur für Deutschland vorteilhaft sein soll. Ebenfalls existieren diverse Publikationen zur Widerlegung angeblich rechtsradikaler Propaganda, z.B. das 2003 erschienene Buch „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“ von Jonas Lanig und Marion Schweizer (Hrsg.). In diesem Dokument werden einige dieser Behauptungen mittels Daten und Fakten klargestellt. Es ist somit eine Argumentationshilfe, um auf entsprechende Meinungen zu reagieren und eine sachliche, faktisch fundierte Diskussion zu diesem Thema führen zu können. Alle Klarstellungen sind, im Gegensatz zu den kursierenden Listen, mit Quellen belegt.

1. Behauptung
Ohne Einwanderung hat Deutschland keine Zukunft! Tatsächlich ist Deutschland schon längst ein Einwanderungsland. Zuwanderung kann die demografischen Folgen der „Vergreisung“ unserer Gesellschaft abmildern. Ohne Zu- und Abwanderung würden heute schon neun Millionen Menschen weniger in Deutschland leben.

Klarstellung

Deutschland hat nur ohne Massenzuwanderung eine Zukunft. Tatsächlich wurde in den letzten Jahrzehnten eine egalitäre Einwanderungspolitik als Kompensation für die deutschen Geburtendefizite betrieben. Bereits 19% der Bevölkerung stammt aus ausländischem Umfeld [1]. Es wanderten vor allem Angehörige ausländischer Unterschichten ein, schlecht qualifizierte Menschen aus oftmals entfernten Kulturkreisen. Diese Art der Zuwanderung erfolgte vor allem die Sozialsysteme. In deutschen Großstädten haben sich ghettoähnliche Bezirke mit ausländisch sprechender Bevölkerung sowie hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalitätsbelastung gebildet. Das ist nicht die „Zukunft“, die Deutschland benötigt! – Stattdessen muss in Deutschland zu einer nationalen Bevölkerungspolitik übergegangen werden, welche für gut ausgebildeten, einheimischen Nachwuchs sorgt. Wäre dies geschehen, wären statt der Millionen Migranten, Millionen deutsche Babies geboren. Dies hätte die demografische Katastrophe abgemildert. Wollte man hingegen den Altersquotienten, d.h. das Verhältnis der über 64jährigen zu den 25-64jährigen, stabil halten, müssten bis 2050 theoretisch 190 Millionen Migranten nach Deutschland einwandern [2] – eine absurde Vorstellung. Massenzuwanderung führt nicht zu einer Abmilderung der demografischen Katastrophe sondern langfristig zum deutschen Bevölkerungsaustausch.

Quellen

[1] Statistisches Bundesamt: „Haushalte, Familien und Gesundheit – Ergebnisse des Mikrozensus 2005“, Presseexemplar, Juni 2006, Zitat: „Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund kommen zusammen auf 15,3 Millionen oder knapp 19% der Bevölkerung.“ (S. 74)

[2] Sinn, H.-W.: „Das demographische Defizit – die Fakten, die Folgen, die Ursachen und die Politikimplikationen“, ifo Schnelldienst 5/2003, 56. Jg., Zitat: „Danach sind bis zum Jahr 2050 nicht weniger als 190 Mill. Zuwanderer oder 3,4 Mill. Personen pro Jahr erforderlich, um das Verhältnis von Alten und Jungen in Deutschland, also den Altersquotienten, auf dem Niveau des Jahres 1995 zu stabilisieren…“ (S. 31)

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2. Behauptung
Ausländische Fachkräfte werden gebraucht: Spitzenjobs in der Computerbranche, aber auch eine große Zahl schlecht bezahlter Tätigkeiten im sozialen Bereich könnten ohne Ausländer gar nicht besetzt werden. Fast zehn Prozent aller ausländischen Erwerbstätigen sind selbständig.

Klarstellung

Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung ist etwa doppelt so hoch, wie bei den Deutschen. Im Jahresdurchschnitt 2005 betrug die Arbeitslosenquote unter Ausländern 25,2%, bei Deutschen 13% [1]. Besonders hoch ist die Arbeitslosenquote bei Türken (über 30%), aber auch Russen, Polen, Italiener und Griechen sind in Deutschland überproportional arbeitslos [2]. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs hat sich von 1970-2005, trotz Verdreifachung der Ausländerzahl, nicht verändert. Dies ist ein eindeutiger Beleg, dass Zuwanderung überwiegend in die Sozialsysteme, den Niedriglohnsektor und die Schwarzarbeit erfolgte. Von den knapp 580.000 ausländischen Neu-Zuwanderen im Jahr 2005 waren nur ca. 900 hochqualifiziert [3]. 41% aller 25- bis 35jährigen mit Migrationshintergrund haben derzeit keinen beruflichen Abschluss, bei den Deutschen sind es nur 15% [4]. Weiterlesen