Tag-Archiv | ätherische Öle

Das vergessene Heilkraut? Taubnessel nicht nur bei Frauenleiden!

t-nesselDie Taubnessel ist schon eine erstaunliche Pflanze, obwohl sie von den meisten Menschen kaum wahrgenommen wird als Heilkraut, hat sie sehr viel zu bieten. Sie kann sowwohl innerlich als Tee, wie äußerlich angewendet werden.

Welche Wirkung bzw. Heilkraft hat sie?
adstringierend,antibakteriell,beruhigend,blutreinigend,
blutstillend,harntreibend,krampflösend,schleimlösend,
Husten,Bronchitis,Asthma,Erkältung,Fieber,Verdauungsschwäche,
Magenentzündung,Darmstörungen,Hämorrhoiden,Blasenleiden,
Schlaflosigkeit,Menstruationsbeschwerden,Weissfluss,
Wechseljahrsbeschwerden,Prostataschwellung,Krampfadern,
Brandwunden (leichte),Furunkel,Ekzeme,Schlecht heilende Wunden!

Folgende Inhaltsstoffe sind da am wirken:
Saponine, ätherische Öle, Schleim, Gerbstoffe, Labiat-Gerbstoff, Gerbsäure, Flavonglycoside, Histamin, Tyramin    

Verschieden farbene Blüten
Früher wurde die weisse Taubnessel vor allem Frauen und Mädchen gegeben und die rote Taubnessel wurde Männern gereicht.
Die gelben Blüten der selteneren Goldnessel galten als besonders heilkräftig.
Die Taubnessel ist weltweit heimisch und wächst in Gärten, an Wegen und sogar auf Schutt.
Die Blätter der Taubnessel ähneln den Brennesselblättern, ihnen fehlen jedoch die brennenden Haare.
Zuerst wachsen in zeitigen Frühjahr die kantigen Stengel mit den in Quirlen stehenden Blättern.
Schon ab April beginnt die Blütezeit der Taubnesseln. Die Blüten stehen in Quirlen unter den Blättern.
Die verbreitetste Art der Taubnessel trägt weisse Blüten, es gibt aber auch die Purpur-Taubnessel mit roten Blüten und die Goldnessel mit goldgelben Blüten. Ausserdem gibt es noch zahlreiche andere Taubnessel-Arten.

Verwendet wir sowohl die Blüte wie das Kraut.

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Alte Sorten essbarer Gemüse 1! Pastinake

pastiWas Sie über die Pastinake wissen sollten!

Obwohl die Pastinake bei uns auch Germanenwurzel heißt, kennt man sie in Großbritannien, den USA und Frankreich viel besser als in Deutschland. Hierzulande ist die Wurzel lange in Vergessenheit geraten gewesen: Während Pastinaken in früheren Zeiten häufig auf den Tisch kamen, gerieten sie sozusagen aus der Mode, nachdem unsere Vorfahren auf den Geschmack von Kartoffeln gekommen waren. Erst seit ein paar Jahren liegen Pastinaken wieder im kulinarischen Trend – nicht zuletzt bei Sterneköchen übrigens, denn aus dem würzigen Wurzelgemüse lassen sich sowohl deftige Eintöpfe als auch feine Suppen und Pürees zubereiten.
In ihrer Wildform ist die Pastinake in ganz Europa bis hin nach Eurasien seit vielen Jahrhunderten bekannt. Heute baut man sie in Kulturen vor allem in Skandinavien, den Niederlanden, England, Frankreich und in den USA an.

Wie gesund ist eigentlich Pastinake?
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