Tag-Archiv | Ausländer

Einwanderungsrate 2012 um 38% gestiegen – BRD nun zweitgrößtes Einwanderungsland

20. Mai 2014 Berlin (Reuters/IRIB)

„Mit rund 400.000 dauerhaften Zuwanderern in 2012 liegt Deutschland erstmals in der OECD an zweiter Stelle nach den USA“, teilte die Industriestaaten-Gruppe am Dienstag zu ihrem Migrationsausblick mit. „Deutschland hat damit klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien deutlich eingeholt.“ In keinem der 33 anderen OECD-Staaten habe es einen vergleichbaren Anstieg von 38 Prozent gegeben, betonte Experte Thomas Liebig von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) . „Man kann hier ohne Übertreibung von einem Boom sprechen.“ 2009 lag Deutschland in der Rangliste noch auf dem achten Platz. Die OECD untersucht den Zustrom von Menschen, die mindestens ein Jahr bleiben. Deshalb liegen erst Zahlen für 2012 vor. Liebig geht davon aus, dass es 2013 weiteres Wachstum gegeben habe, „aber einen weniger spektakulären Anstieg“.

Einwanderer beklagen hohen Ausländeranteil an Schulen

Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasium in Pforzheim: Am liebsten nur mit deutschen Kindern lernen Foto:  picture alliance/dpa

Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasium in Pforzheim: Am liebsten nur mit deutschen Kindern lernen Foto: picture alliance/dpa

DÜSSELDORF. Einwanderer wünschen sich für ihre Kinder einen geringen Ausländeranteil an Schulen. Das hat die Studie „Bildung, Milieu, Migration“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ergeben, berichtet die Welt. „Viele Migranten beklagen, daß ihre Kinder geringere Chancen in der Schule haben, weil in den Klassen zu viele Kinder mit Migrationshintergrund sind“, sagte Projektleiterin Meral Cerci der Zeitung.

Dieser Wunsch ist durchgängig bei allen Einwanderergruppen zu finden. „Selbst unter den streng Religiösen und Traditionsverbundenen gibt es ihn. Alle wollen für ihre Kinder die bestmögliche Erziehung.“ Daß es dennoch an Schulen zur Konzentration von Einwandererkindern kommt, erklärt Cerci aus der Unwissenheit der Eltern. Viele würden ihre Kinder an der nächstgelegenen Schule anmelden oder wo bereits Kinder von Bekannten sind.

Für das Projekt wurden 120 Angehörige von Einwandererfamilien aus verschiedenen Ländern interviewt. Die seit 2012 laufende Studie der Heinrich-Heine-Universität soll 2014 abgeschlossen werden. Laut der Stiftung Mercator sind dafür insgesamt 300.000 Euro vorgesehen. Neben Mercator ist auch die Vodafone Stiftung beteiligt. (FA) – gefunden bei: http://jungefreiheit.de/

Wie “Flüchtlingsproteste” inszeniert werden

flüchtlingevon Ernstfall

Von “Flüchtlingsprotesten” in Deutschland ist bekannt, daß Ausländer bei diesen zwar in den meisten sichtbaren Rollen zu finden sind, um diesen Aktionen den Eindruck von Authentizität zu verleihen, die eigentliche Organisation aber vorwiegend von deutschstämmigen Aktivisten übernommen wird. Auch Kirchen oder Organisationen der Sozial- und Migrationsbranche unterstützen diese Aktionen finanziell, personell und organisatorisch. Öffentliche Einblicke in das Innenleben dieser Strukturen gab es bislang jedoch keine.

Einen Eindruck vom Grad der Professionalisierung dieser Aktionen vermittelt nun ein aktueller Bericht aus Österreich, der die Organisation der dortigen “Flüchtlingsproteste” beschreibt:

weiter unter: http://brd-schwindel.org/wie-fluechtlingsproteste-inszeniert-werden/

Behauptungen und ihre Klarstellung für Massenzuwanderung und Multikultur für Deutschland

DownloadEine Argumentationshilfe
Im Internet kursieren diverse Listen unter dem Namen „Argumente gegen Rechts“, die verschiedene Behauptungen aufstellen, warum Massenzuwanderung und Multikultur für Deutschland vorteilhaft sein soll. Ebenfalls existieren diverse Publikationen zur Widerlegung angeblich rechtsradikaler Propaganda, z.B. das 2003 erschienene Buch „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“ von Jonas Lanig und Marion Schweizer (Hrsg.). In diesem Dokument werden einige dieser Behauptungen mittels Daten und Fakten klargestellt. Es ist somit eine Argumentationshilfe, um auf entsprechende Meinungen zu reagieren und eine sachliche, faktisch fundierte Diskussion zu diesem Thema führen zu können. Alle Klarstellungen sind, im Gegensatz zu den kursierenden Listen, mit Quellen belegt.

1. Behauptung
Ohne Einwanderung hat Deutschland keine Zukunft! Tatsächlich ist Deutschland schon längst ein Einwanderungsland. Zuwanderung kann die demografischen Folgen der „Vergreisung“ unserer Gesellschaft abmildern. Ohne Zu- und Abwanderung würden heute schon neun Millionen Menschen weniger in Deutschland leben.

Klarstellung

Deutschland hat nur ohne Massenzuwanderung eine Zukunft. Tatsächlich wurde in den letzten Jahrzehnten eine egalitäre Einwanderungspolitik als Kompensation für die deutschen Geburtendefizite betrieben. Bereits 19% der Bevölkerung stammt aus ausländischem Umfeld [1]. Es wanderten vor allem Angehörige ausländischer Unterschichten ein, schlecht qualifizierte Menschen aus oftmals entfernten Kulturkreisen. Diese Art der Zuwanderung erfolgte vor allem die Sozialsysteme. In deutschen Großstädten haben sich ghettoähnliche Bezirke mit ausländisch sprechender Bevölkerung sowie hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalitätsbelastung gebildet. Das ist nicht die „Zukunft“, die Deutschland benötigt! – Stattdessen muss in Deutschland zu einer nationalen Bevölkerungspolitik übergegangen werden, welche für gut ausgebildeten, einheimischen Nachwuchs sorgt. Wäre dies geschehen, wären statt der Millionen Migranten, Millionen deutsche Babies geboren. Dies hätte die demografische Katastrophe abgemildert. Wollte man hingegen den Altersquotienten, d.h. das Verhältnis der über 64jährigen zu den 25-64jährigen, stabil halten, müssten bis 2050 theoretisch 190 Millionen Migranten nach Deutschland einwandern [2] – eine absurde Vorstellung. Massenzuwanderung führt nicht zu einer Abmilderung der demografischen Katastrophe sondern langfristig zum deutschen Bevölkerungsaustausch.

Quellen

[1] Statistisches Bundesamt: „Haushalte, Familien und Gesundheit – Ergebnisse des Mikrozensus 2005“, Presseexemplar, Juni 2006, Zitat: „Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund kommen zusammen auf 15,3 Millionen oder knapp 19% der Bevölkerung.“ (S. 74)

[2] Sinn, H.-W.: „Das demographische Defizit – die Fakten, die Folgen, die Ursachen und die Politikimplikationen“, ifo Schnelldienst 5/2003, 56. Jg., Zitat: „Danach sind bis zum Jahr 2050 nicht weniger als 190 Mill. Zuwanderer oder 3,4 Mill. Personen pro Jahr erforderlich, um das Verhältnis von Alten und Jungen in Deutschland, also den Altersquotienten, auf dem Niveau des Jahres 1995 zu stabilisieren…“ (S. 31)

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2. Behauptung
Ausländische Fachkräfte werden gebraucht: Spitzenjobs in der Computerbranche, aber auch eine große Zahl schlecht bezahlter Tätigkeiten im sozialen Bereich könnten ohne Ausländer gar nicht besetzt werden. Fast zehn Prozent aller ausländischen Erwerbstätigen sind selbständig.

Klarstellung

Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung ist etwa doppelt so hoch, wie bei den Deutschen. Im Jahresdurchschnitt 2005 betrug die Arbeitslosenquote unter Ausländern 25,2%, bei Deutschen 13% [1]. Besonders hoch ist die Arbeitslosenquote bei Türken (über 30%), aber auch Russen, Polen, Italiener und Griechen sind in Deutschland überproportional arbeitslos [2]. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs hat sich von 1970-2005, trotz Verdreifachung der Ausländerzahl, nicht verändert. Dies ist ein eindeutiger Beleg, dass Zuwanderung überwiegend in die Sozialsysteme, den Niedriglohnsektor und die Schwarzarbeit erfolgte. Von den knapp 580.000 ausländischen Neu-Zuwanderen im Jahr 2005 waren nur ca. 900 hochqualifiziert [3]. 41% aller 25- bis 35jährigen mit Migrationshintergrund haben derzeit keinen beruflichen Abschluss, bei den Deutschen sind es nur 15% [4]. Weiterlesen

Deutschland Vielvölkerstaat? Das Szenario wird immer realer!

Deutsche Arbeitsämter verstärken Suche nach ausländischen Fachkräften

 |  Veröffentlicht: 22.07.13, 17:20  |  Aktualisiert: 22.07.13, 17:25  |  90 Kommentare

Die Bundesagentur für Arbeit will den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland weiter öffnen. So sollen mehr Berufsgruppen vor allem für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland geöffnet werden. Und dass, obwohl in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter wächst.

Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

Fachkräftemangel ist in Deutschland weiterhin ein großes Thema, so sieht es vor allem die Bundesagentur für Arbeit. Demnach fehlen nicht nur im Gesundheitsbereich Fachkräfte, sondern auch in technischen Berufen. Aus diesem Grund soll der deutsche Arbeitsmarkt nun auch für Bewerber aus Nicht-EU-Ländern noch weiter geöffnet werden.

Zusammen mit dem Wirtschafts- und dem Arbeitsministerium hat sich die Bundesagentur für Arbeit demnach auf eine so genannte Positivliste geeinigt, die am Montag veröffentlicht wurde. Insgesamt 18 Berufsgruppen sollen nun für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ländern zugänglich gemacht werden. Die „Grundlage für die Auswahl der Berufe in der Positivliste bildet die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit“, so die Bundesagentur.

Mit dabei sind nun neben den Berufen in der Gesundheitsbranche, für die mittlerweile auch in Asien gesucht wird (hier), auch Berufe in der Mechatronik, in der Bauelektrik, in der Kältetechnik oder auch in der Automatisierungstechnik.

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern stellt sich allerdings die Frage, wie es zu einem derart großen Fachkräftemangel kommen kann. Ein Fachkräftemangel, der der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Ministerien zufolge so groß ist, dass man Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Land abwerben möchte.