Tag-Archiv | Bankenkrise

Die große Schulden-Lüge: Des Bankers neue Kleider

Anat AdmatiWarum die Banken zocken wollen

Die Banken haben der Politik erfolgreich eingeredet, dass es für die Wirtschaft am besten ist, wenn die Banken viele Schulden machen. Das ist pure Propaganda, erklären die Wissenschaftler Anat Admati und Martin Hellwig. Sie haben eine einfache Lösung: Wenn die Steuerzahler nicht mehr für die Risiken der Banken haften, ist die Schulden-Droge schnell abgesetzt.

Die hohe Verschuldung der Banken wurde als ein wesentlicher Faktor für die Krise von 2007 bis 2009 identifiziert. Das geben selbst die Banken zu. Dennoch kämpft die Bankenlobby aggressiv gegen jegliche Verschärfung der Regulierung der Verschuldung. Dazu heißt es immer wieder, eine solche Regulierung schade dem Wirtschaftswachstum.

weiter unter: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

 

Geschlossen wegen Abzocke! – Aktion

Die Aktionen zur Übernahme von mehr Eigenverantwortung werden mehr und gleichzeitig auch immer kreativer, wie ich finde. Gerade ist auf Facebook diese Aktion zur Umstellung unseres Geldsystems auf die Reise gebracht worde. Hier wird zwar am Ende der Zins, der ja selbst nur Ausdruck des Erlaubnisses zur Erwirtschaftung von Profit ist, als das eigentliche Übel ausgemacht und nicht auch die Geldschöpfung, aber wir dürfen mal gespannt sein, wie weit der Druck auf der Seele der Deutschen inzwischen liegt, so dass der Michel zum Aktionieren gewillt ist:

———

Geschlossen wegen Abzocke! – Aktion
Landesweiter Kampagnen-Tag am 02.11.2013 unter der Frage „Wie regiert Geld die Welt?“ mit unserer kreativen Antwort:

„Geschlossen wegen Abzocke!“

Alles dreht sich heute um Geld. Das wäre nicht schlimm, wenn der Mensch an sich trotzdem noch seinen natürlichen Wert hätte, und nicht nur den „Wert“ des Geldes, welchen man aus ihm schöpfen kann. Geld regiert die Welt, und somit auch dich! Die Frage ist jetzt deshalb wieso dies geschieht und ob es nicht auch anders geht.

Aktion Geschlossen wegen Abzocke

Verschiedene Lobby-Verbände möchten ihre Gewinne maximieren und so wirft beispielsweise die Pharmaindustrie unnötige sowie enorm gefährliche Medikamente oder Impfungen auf den Markt und zeugt nachweisbar sogar künstliche Weiterlesen

Schäuble zweifelt erstmals an Griechenland-Rettung

Wolfgang Schäuble will den deutschen Steuerzahlern nicht garantieren, dass sie ihr Geld für die Griechenland-Rettung jemals wiedersehen. Mit einem bemerkenswerten Zwischenton will der Finanzminister die Deutschen offenbar zum ersten Mal darauf vorbereiten, dass die Steuergelder weg sein könnten.

Einkehr des Realismus: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist sich nicht mehr sicher, dass sein Fleiß reichen wird, um die Euro-Krise zu beenden. (Foto: consilium)

Einkehr des Realismus: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist sich nicht mehr sicher, dass sein Fleiß reichen wird, um die Euro-Krise zu beenden. (Foto: consilium)

Bisher hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in der Frage der Griechenland-Rettung immer einen unmissverständlich optimistischen Kurs gefahren: Man sei in Athen auf einem guten Weg, und selbstverständlich werde der deutsche Steuerzahler seine Kredite wiedersehen.

Schäuble hat dem deutschen Steuerzahler noch nie gesagt, dass die Kredite nicht an die notleidenden Griechen, sondern zu 80 Prozent an die Banken gehen, die sich mit aberwitzigen Finanz-Produkten verspekuliert haben.

Die Legende, die die Euro-Retter ihren Bürgern auftischen, hat einen anderen Spin: Die Reichen sollen den Armen geben, damit die Armen wieder auf die Beine kommen. Danach werden die Armen hart arbeiten, damit sie ihre Schulden bei den Reichen wieder auf Heller und Pfennig begleichen können.

Dass er sich mit den Armen nicht so leicht tut, hat Schäuble schon öfter gesagt – etwa, wenn er die Griechen vor einer weiteren Tranche etwas unter Druck setzen wollte. Dann sprach Schäuble von einem „Fass ohne Boden“.

Solche Unmutsäußerungen kamen bisher jedoch stets vor der Auszahlung einer Tranche.

Nun hat sich Schäuble erstmals nach der Genehmigung einer Milliarden-Rate pessimistisch geäußert.

13.07.13, 01:50 Zum Weiterlesen: