Tag-Archiv | Brandanschlag

Terrororga bekennt sich zu Brandanschlag auf griechischen Diplomaten-PKW in Berlin

Extremisten verbrennen Auto des griechischen Konsuls in Berlin

3. Juni 2014 – Archiv. © Foto: AP/Gero Breloer

STIMME RUSSLANDS Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch den Wagen des griechischen Konsuls neben seinem Haus im Bezirk in Wilmersdorf in Berlin angezündet. Ein Auto, das daneben stand, ist ebenfalls völlig verbrannt.

Zu der Brandstiftung bekannte sich die Terrororganisation „Verschwörung der Feuerzellen“, die als Nachfolger der Organisation „17. November“ gilt.

Der Sprecher des deutschen Außenministeriums, Martin Schäfer, erklärte bei einem Briefing am Mittwoch, dass die Regierung alles tun werde, um die ausländischen Diplomaten im Land zu schützen.

Brandanschlag auf Bundeswehr

beschaedigte-bundeswehrfahrzeuge-nach-brandanschlagMillionenschaden in HavelbergSchwerer Brandanschlag auf Bundeswehr
Havelberg/Magdeburg (RPO). Bei einem Brandanschlag auf die Bundeswehrkaserne in Havelberg in Sachsen-Anhalt ist in der Nacht zum Samstag Millionenschaden entstanden. Wie die Polizei in Magdeburg mitteilte, wurden mindestens 16 Bundeswehrfahrzeuge durch Brandsätze beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur. Die Sicherheitsmaßnahmen für alle Bundeswehrstandorte in Deutschland wurden erhöht. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die Polizei spricht von einer bisher nie dagewesenen Art von Gewalt gegen die Bundeswehr in Sachsen-Anhalt. Weitere Anschläge könnten nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Polizei in Magdeburg.
Das Verteidigungsministerium sei informiert, die Sicherheitsmaßnahmen seien in ganz Deutschland erhöht worden. Im Umkreis von militärischen Einrichtungen werde es verstärkte Kontrollen geben, hieß es.
Der Hintergrund des Brandanschlags ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Ein Zusammenhang mit den in der Altmark angekündigten Protestaktionen gegen die Bundeswehr könne nicht ausgeschlossen werden.
Für Samstag hatte die Initiative “War starts here” (Krieg beginnt hier) am Truppenübungsplatz Altmark in Sachsen-Anhalt zu einem Aktionstag aufgerufen. Zu einer Demonstration am Eingang des Geländes wurden mehrere Hundert Teilnehmer erwartet. Die Polizei war mit 600 Beamten am Ort, um die Proteste abzusichern und Ausschreitungen zu verhindern.
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