Tag-Archiv | BSI

hackt der BND alternative Medien? Steuert er Deutschlands Propagandazentrale?

Deutscher Geheimdienst hat einen Konzern jahrelang bespitzelt

Deutscher Geheimdienst hat einen Konzern jahrelang bespitzelt

STIMME RUSSLANDS Der Bundesnachrichtendienst Deutschlands (BND) hat seit vielen Jahren den führenden deutschen Medienkonzern Axel Springer bespitzelt. Das berichtet heute die Zeitung „Bild“.

Wie das Blatt feststellt, hat der BND vertrauliche Informationen sowohl über das Unternehmen selbst als auch über dessen Mitarbeiter zusammengetragen. Dabei hat der Geheimdienst insgesamt sieben Quellen bei Axel Springer besessen, obwohl er in Übereinstimmung mit der Gesetzgebung keine Aufklärungsdaten im Inland zusammentragen darf.

Kommentar der Redaktion: Die „Springer“eigene Bildzeitung (Deutschlands auflagenstärkstes Blatt) rühmt sich derzeit in einer Werbekampagne mit Geheimdienstkontakten!

Der Bundesnachrichtendienst erkauft sich Informationen über Sicherheitslücken im Internet. Doch die Öffentlichkeit wird über mögliche Online-Gefahren nicht informiert. (Foto: dpa)Der Bundesnachrichtendienst erkauft sich Informationen über Sicherheitslücken im Internet. Doch die Öffentlichkeit wird über mögliche Online-Gefahren nicht informiert. (Foto: dpa)

Zero-Day-Exploit: „Der BND destabilisiert das Internet“

Deutsche Behörden arbeiten mit Privat-Firmen aus dem Ausland zusammen, von denen sie Informationen über Sicherheitslücken im Internet einkaufen. Was sie genau mit den Informationen anfangen wollen ist unklar. Zumindest wird die Öffentlichkeit über mögliche Sicherheitslücken im Internet nicht informiert.

Sicherheitslücke: Bundesamt warnt Vodafone Kunden, Vodafone schweigt

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 06.08.13, 00:34  |  3 Kommentare

Vodafone-Kunden, die einen DSL-Router des Unternehmens verwenden, müssen höllisch aufpassen: Wegen einer Sicherheitslücke könnten Hacker den Internet-Zugang kapern – und für kriminelle Aktivitäten missbrauchen. Unglaublich: Vodafone schweigt zu dem Problem.

Achtung Vodafone-Nutzer: Easybox 802 (Bild) und 803 haben eine gefährliche Sicherheitslücke. (Foto: Vodafone)Achtung Vodafone-Nutzer: Easybox 802 (Bild) und 803 haben eine gefährliche Sicherheitslücke. (Foto: Vodafone)Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat für die Vodafone-Router Easybox 802 und 803 eine Sicherheits-Warnung herausgegeben. Diese Warnung ist die zweithöchste in der Skala. Das Problem ist gravierend, wie der Spiegel und Golem berichten. Der Defekt war vom Österreicher Stefan Viehböck entdeckt worden, der das Geschehen auch dokumentiert.

Über die Lücke können sich Externe Zugriff auf das W-Lan der Kunden verschaffen. Dies ist außerordentlich gefährlich, weil dann im Namen der Kunden illegale Aktivitäten gesetzt werden können. Besonders gefährlich ist die für Raubkopien über illegalen Download oder Kinderpornografie. In beiden Fällen ist es für die Besitzer der Geräte sehr schwierig, die Unschuld zu beweisen. Daher sollten Vodafone-Kunden unbedingt die Maßnahmen umsetzen, die das BSI vorschlägt: WPS-Pin ändern, WPS deaktivieren, W-Lan-Passwort ändern.

Vodafone hat in den vergangenen acht Monaten kein entsprechendes Sicherheits-Update veröffentlicht. Auch nach der sehr ernsthaften Warnung des BSI findet man auf der Vodafone Website um 0:30 am Dienstag kein Wort. Golem schreibt, dass Vodafone angeblich gesagt habe, dass die Modelle der Easybox 813, die nach dem August 2011 gekauft wurden, nicht von dem Problem betroffen seien.

Daher sollten die Vordafone-Kunden neben den vom BSI vorgeschlagenen Aktionen auch deutliche Beschwerden deponieren oder am besten gleichzeitig mit dem WPS-Pin auch den Anbieter ändern.