Tag-Archiv | Bundesagentur für Arbeit

Regierung lässt Beamte doppelt Kindergeld kassieren

Seit fünf Jahren ist die Praxis des doppelten Kindergeldes bekannt, allerdings hat die Regierung bislang nichts unternommen. (Foto: dpa)Seit fünf Jahren ist die Praxis des doppelten Kindergeldes bekannt, allerdings hat die Regierung bislang nichts unternommen. (Foto: dpa)

Steuergeld Praxis seit 2009 bekannt

Weil zwei Behörden ihre Daten nicht miteinander abgleichen, können Beamte doppelt Kindergeld beantragen. Die Praxis ist seit 2009 bekannt und kostete den Steuerzahler bis dahin 6,5 Millionen Euro. Dennoch gibt es bis heute keine Regelung.

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Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger sollen verschärft werden

Die ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann sammelte in einer Petition über 90.000 Unterschriften gegen die Sanktionierung von Hartz-IV-Empfängern. Doch der Bundestag zeigte sich davon unbeeindruckt. (Foto: dpa)

Die ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann sammelte in einer Petition über 90.000 Unterschriften gegen die Sanktionierung von Hartz-IV-Empfängern. Doch der Bundestag zeigte sich davon unbeeindruckt. (Foto: dpa)

Trotz erfolgreicher PetitionDie Bundesagentur für Arbeit plant schärfere Sanktionen gegen Sozialhilfe-Empfänger. Diesen soll bei wiederholtem Versäumen von Terminen sofort das Geld gestrichen werden. Eine Petition mit über 90.000 Unterschriften sprach sich zuvor gegen die Sanktionierung von Hartz-IV-Empfängern aus.

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Sozialversicherungen fehlen Milliarden: Wo ist das ganze Geld hin?

Zwar stiegen die Einnahmen beispielsweise bei den Krankenkassen, die Ausgaben überstiegen jedoch die Einnahmen. (Foto: dpa)

Zwar stiegen die Einnahmen beispielsweise bei den Krankenkassen, die Ausgaben überstiegen jedoch die Einnahmen. (Foto: dpa)

Deutschland: Mehr Arbeitslose, weniger freie Stellen

Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)Saisonbereinigt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum August und 25.000 und im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 61.000. (Grafik: Bundesagentur für Arbeit, DWN)

Zahl der Unterbeschäftigten nimmt ebenfalls zu

Im September ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 61.000 gestiegen. Auch die Zahl der Unterbeschäftigten hat zugenommen. Das größte Problem: Es gibt immer weniger Stellen. Selbst die Billigarbeitsplätze sind in Gefahr.

  | , 14:00 Uhr

“Hartz IV-Rebellin” ist “nicht käuflich”

Keine schnelle Einigung mit “Hartz IV-Rebellin”Inge Hannemann ist “nicht käuflich”

30. August 2013beim Honigmann zu lesen

3dn42941Als Mitarbeiterin eines Hamburger Jobcenters ist Inge Hannemann für Bezieher von Arbeitslosengeld II zuständig. Doch sie lehnt das “System Hartz IV” lautstark ab. Seit April ist die Frau freigestellt, eine gütliche Einigung vor dem Arbeitsgericht kommt nicht zustande.

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Im Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht Hamburg haben das Jobcenter und die als “Hartz-IV-Rebellin” bekanntgewordene Mitarbeiterin Inge Hannemann keine Einigung erzielt. Die 45-Jährige war im April freigestellt worden, weil sie das “System Hartz IV” als menschenunwürdig kritisiert hatte. In einer sogenannten Güteverhandlung forderte Richter Ilbert Albers die Parteien auf, bis zum 9. September mitzuteilen, ob eine Weiterbeschäftigung an anderer Stelle – beim Jobcenter oder der Hansestadt Hamburg – denkbar sei. Für sie komme nur eine Stelle als Arbeitsvermittlerin infrage, sagte Hannemann nach der Verhandlung. Auch eine Abfindung sei für sie keine Option. “Ich bin nicht käuflich”, betonte die Frau.

Die “Hartz-IV-Rebellin” polarisiert: Bürger haben sie für den Deutschen Engagementpreis 2013 des Bundesfamilienministeriums nominiert, Zustimmung kommt zudem von der Linken. Kritiker werfen ihr dagegen Selbstdarstellung vor.

Das Interesse an der Verhandlung war groß, zahlreiche Unterstützer Hannemanns waren gekommen. Weil alle Stühle besetzt waren, saßen sie zum Teil auf dem Boden und kommentierten die Verhandlung immer wieder.

Hannemann: Mit Druck klappt es nicht

Hannemann war im Jobcenter Hamburg-Altona seit Herbst 2011 in Teilzeit beschäftigt und dort zuständig für Jugendliche, deren Vermittlung als schwierig galt. Sie begriff ihren Beruf auch als Sozialarbeit. Nach eigenen Angaben machte sie mit den Jugendlichen eine Analyse ihrer Stärken und Schwächen und half ihnen, ihre “Stolpersteinen” auf dem Weg ins Arbeitsleben zu beseitigen. Man müsse sich Zeit für die Jugendlichen nehmen und dürfe mit Sanktionen keinen Druck aufbauen, ist Hannemann überzeugt.

Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler bezeichnet Hannemann als “sehr mutige Frau”. Es sei ein Glücksfall, dass endlich jemand aus dem BA-Bereich die Missstände aufdecke, die seit Existenz der “Agenda 2010″ dort eingerissen seien, erklärt der 83-Jährige.

Die Bundesagentur für Arbeit und die Hamburger Sozialbehörde wollen sich derzeit nicht direkt zum Fall Hannemann äußern. Im Juni jedoch hatte die Bundesagentur erklärt: “Die Behauptungen von Frau Hannemann sind falsch und führen die Öffentlichkeit in die Irre.” Die Kollegin missbrauche ihre “angeblichen Insider-Ansichten, um sich in der Öffentlichkeit als einsame Kämpferin für Entrechtete darzustellen”.

gefunden bei: http://www.n-tv.de/politik/Inge-Hannemann-ist-nicht-kaeuflich-article11251696.html

danke an TA KI – Gruß an die kämpferischen, rebellischen  Frauen – Der Honigmann

Deutschland Vielvölkerstaat? Das Szenario wird immer realer!

Deutsche Arbeitsämter verstärken Suche nach ausländischen Fachkräften

 |  Veröffentlicht: 22.07.13, 17:20  |  Aktualisiert: 22.07.13, 17:25  |  90 Kommentare

Die Bundesagentur für Arbeit will den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland weiter öffnen. So sollen mehr Berufsgruppen vor allem für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland geöffnet werden. Und dass, obwohl in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter wächst.

Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

Fachkräftemangel bei hochqualifizierten Experten in einzelnen technischen Berufsgruppen (Grafik: Bundesagentur für Arbeit).

Fachkräftemangel ist in Deutschland weiterhin ein großes Thema, so sieht es vor allem die Bundesagentur für Arbeit. Demnach fehlen nicht nur im Gesundheitsbereich Fachkräfte, sondern auch in technischen Berufen. Aus diesem Grund soll der deutsche Arbeitsmarkt nun auch für Bewerber aus Nicht-EU-Ländern noch weiter geöffnet werden.

Zusammen mit dem Wirtschafts- und dem Arbeitsministerium hat sich die Bundesagentur für Arbeit demnach auf eine so genannte Positivliste geeinigt, die am Montag veröffentlicht wurde. Insgesamt 18 Berufsgruppen sollen nun für Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ländern zugänglich gemacht werden. Die „Grundlage für die Auswahl der Berufe in der Positivliste bildet die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit“, so die Bundesagentur.

Mit dabei sind nun neben den Berufen in der Gesundheitsbranche, für die mittlerweile auch in Asien gesucht wird (hier), auch Berufe in der Mechatronik, in der Bauelektrik, in der Kältetechnik oder auch in der Automatisierungstechnik.

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern stellt sich allerdings die Frage, wie es zu einem derart großen Fachkräftemangel kommen kann. Ein Fachkräftemangel, der der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Ministerien zufolge so groß ist, dass man Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Land abwerben möchte.