Tag-Archiv | Bundesbank

Löhne und Lohnentwicklung weit unter internationalem Schnitt – Gewerkschaften abgemeldet

LOHN IV

Konjunktur – Angst vor Deflation

Deutschland: Die Gewerkschaften spielen bei den Löhnen keine Rolle mehr

Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer beziehen Löhne, die nicht mehr von den Gewerkschaften mitverhandelt wurden. Das Ergebnis: Die deutsche Löhne liegen weit unter dem internationalen Durchschnitt. Die Produktivität ist dagegen dramatisch gestiegen. Nun fordert sogar die Bundesbank Lohnerhöhungen.

Bundesbank erhielt nur 5 Tonnen Gold aus New York

Die Rücklieferung des deutschen Goldes aus New York verläuft bisher sehr schleppend und intransparent. (Foto: dpa)

Die Rücklieferung des deutschen Goldes aus New York verläuft bisher sehr schleppend und intransparent. (Foto: dpa)

Gold-Transport extrem langsam

Die Bundesbank erhielt 2013 nur einen Bruchteil des Goldes aus den USA, das sie nach Deutschland zurückführen will. Bislang kamen nur 5 Tonnen in Frankfurt an. Insgesamt sollen 300 Tonnen geliefert werden. Die Bundesbank erklärt die Verzögerung mit Problemen beim Transport und beim Umschmelzen der Barren.

21. Januar 2014

Deutsche Gold-Barren sind weg! Fed hat das deutsche Gold verschachert!

Offenbar hat die Fed mit dem Gold der Bundesbank gehandelt. Dies hätte sie jedoch nicht tun dürfen.Offenbar hat die Fed mit dem Gold der Bundesbank gehandelt. Dies hätte sie jedoch nicht tun dürfen.

Zu niedrige Zinsen: Deutsche verlagern ihr Vermögen ins Ausland

Mario Draghis Zinspolitik kostet die deutschen Bürger Milliarden. Deutsche Unternehmen und Bürger schicken ihr Vermögen deshalb ins Ausland. (Foto: dpa)Mario Draghis Zinspolitik kostet die deutschen Bürger Milliarden. Deutsche Unternehmen und Bürger schicken ihr Vermögen deshalb ins Ausland. (Foto: dpa)

Finanzen – Inland zu unattraktiv

Aufgrund der niedrigen Rendite in Deutschland haben die deutschen Wirtschaftsunternehmen und Bürger im vergangenen Jahr vermehrt ihr Vermögen ins Ausland gebracht. 173 Milliarden Euro wurden zusätzlich ins Ausland verlagert.

  | , 23:04 Uhr

Die Stunde der Wahrheit: Nach der Wahl kommt die große Enteignung

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)Bundestagswahl – Wer wirklich regiert

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)

Die europäische Schulden-Krise wird ab Montag im Zentrum der Politik der neuen Bundesregierung stehen. Schuldenschnitte und Banken-Rettungen werden schwere Verluste für die deutschen Steuerzahler und Sparer bringen. Eine große Koalition aus Boston Consulting und Goldman Sachs wird den Deutschen sagen, wo es lang geht. Die Pläne sind weit gediehen. In der Abteilung VII des Finanzministeriums wirkt bereits seit geraumer Zeit ein hochrangiger Experte, der die Enteignung kontrolliert durchführen soll.

  | , 04:11 Uhr

Deutscher Steuerzahler soll marode Unternehmen in Südeuropa retten

Jörg Asmussen und Mario Draghi, die ABS-Experten der EZB. ABS heißt nicht Anti-Blockier-System, sondern bedeutet für den deutschen Steuerzahler: Er muss sich auf die Haftung für weitere 39 Milliarden Euro einstellen. (Foto: consilium)Schuldenkrise – Faule Milliarden-Kredite entdeckt

Jörg Asmussen und Mario Draghi, die ABS-Experten der EZB. ABS heißt nicht Anti-Blockier-System, sondern bedeutet für den deutschen Steuerzahler: Er muss sich auf die Haftung für weitere 39 Milliarden Euro einstellen. (Foto: consilium)

Die EZB hat eine neue Schulden-Bombe entdeckt: Es geht um 145 Milliarden Euro fauler Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen aus Südeuropa. Rund 60 Prozent davon allein in Spanien und Italien. Die EZB prüft nun, die ausstehenden Kredite mit einem Mindestrating von „A“ als Wertpapiere in ihre Bilanz zu übernehmen. Damit landet ein signifikanter Teil des Risikos von maroden Unternehmen beim deutschen Steuerzahler.

  | , 03:02 Uhr

Deutsche Steuerzahler sollen Altlasten der europäischen Pleite-Banken schlucken

ESM-Chef Klaus Regling und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem: Den Rettungsschirm heimlich zur Bad Bank umfunktioniert. (Foto: consilium)ESM-Chef Klaus Regling und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem: Den Rettungsschirm heimlich zur Bad Bank umfunktioniert. (Foto: consilium)

Banken-Rettung – Der ESM als geheime Bad-Bank

Griechenland und Irland wollen die Milliarden-Schulden für die geretteten Banken heimlich in den ESM verschieben. Das könnte auch Spanien und Zypern gefallen. Damit würden den europäischen Steuerzahlern die Altlasten der Pleite-Banken untergejubelt. Finanzminister Schäuble sieht diese Möglichkeit „eigentlich“ nicht. „Eigentlich“ ist ein sehr gefährliches Wort in der Euro-Krise.

  | , 01:56 Uhr

Umfrage: „Politiker sagen uns nicht die Wahrheit über die Euro-Krise“

Eine Studie der Universität Hohenheim zeigt eine tiefe Kluft zwischen den Bürgern und der deutschen Politik in der Einschätzung der Euro-Krise. Die Bürger glauben den Politikern nicht und fühlen sich nicht von ihnen vertreten. Meist verstehen die Bürger gar nicht, was die Politiker sagen. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl ist das ein verheerender demokratischer Befund.

Angela Merkel wagt gelegentlich einen Besuch im Neuland Internet. Was sie da sieht, dürfte sie nicht besonders erfreuen: Sie erreicht die Bürger nicht, auch wenn sie wieder gewählt wird. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Angela Merkel wagt gelegentlich einen Besuch im Neuland Internet. Was sie da sieht, dürfte sie nicht besonders erfreuen: Sie erreicht die Bürger nicht, auch wenn sie wieder gewählt wird. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Eine aktuelle Studie zeigt: Die Kluft zwischen den Deutschen und ihren Politikern ist tief.

Wenn es um die Euro-Krise geht, trauen die Deutschen den Politikern nicht über den Weg.

Sie sind erstaunlich resistent gegen die teilweise massive Propaganda.

91 Prozent der Deutschen glauben, dass sie die Auswirkungen der Euro-Krise noch lange beschäftigen wird. Nur 17 Prozent denken, Europa sei über den Berg. Das sind die Ergebnisse einer Langzeit-Studie, die von der Universität Hohenheim und der ING-DiBA durchgeführt wird.

Jeder zweite Deutsche glaubt, dass die Euro-Krise negative Auswirkungen auf den Wohlstand haben werde. 80 Prozent sind sich sicher, dass sie die Kluft zwischen Reich und Arm verschärfen werde. Vier von zehn Deutschen sind der Meinung, dass der Zusammenhalt der Bürger im Land unter den wirtschaftlichen Umständen leiden werde.

Nur einer von zehn Deutschen glaubt, dass die Politiker die Wahrheit sagen, wenn es um die Krise geht. Für die große Mehrheit sind die Aussagen der Politiker unverständlich.

Die Zusammenfassung der Studie im Detail: 14.08.13, 00:49Zum Weiterlesen:

Bundesbank: „Wir haben noch 13 Milliarden DM im Umlauf“

Nach wie vor haben die Deutschen massive Bargeldbestände in D-Mark. Dies wird nach dem Hochwasser im Juni erneut deutlich, da viele beschädigte Scheine bei der Bundesbank zur Erstattung eingereicht werden.

Die Bundesbank erstattet auch stark beschädigte Geldscheine. Immer wieder kommen die Bürger auch noch mit alten DM-Scheinen, die im Keller gelagert haben. (Foto: Flickr/Allie_Caulfield)

Die Bundesbank erstattet auch stark beschädigte Geldscheine. Immer wieder kommen die Bürger auch noch mit alten DM-Scheinen, die im Keller gelagert haben. (Foto: Flickr/Allie_Caulfield)

Nach dem Hochwasser im Juni haben die Bürger bei der Deutschen Bundesbank wieder viele beschädigte Geldscheine eingereicht. Diese werden dort analysiert und eventuell erstattet. Doch es werden nicht nur beschädigte Euro-Noten eingereicht, sondern immer wieder auch alte D-Mark-Scheine.

Die Deutsche Bundesbank tauscht noch immer unbegrenzt die alte DM in Euro um, zum Kurs von 1,95583. Dies wird auch in Zukunft so sein, sagte die Bundesbank den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Bei anderen Zentralbanken der Eurozone sei es allerdings nicht mehr möglich, die alten nationalen Währungen umzutauschen.

Offenkundig lagern in vielen deutschen Haushalten noch beachtliche Mengen an DM. Diese kommen dann etwa nach einem Brand oder Hochwasser zum Vorschein. Denn die Bürger wollen dann beschädigte Scheine von der Bundesbank erstattet bekommen.

13.08.13, 02:38Zum Weiterlesen:

110 Milliarden Euro gesucht: Niemand weiß, wo die deutschen Goldreserven sind

Goldexperten hegen starke Zweifel, dass das Gold der Deutschen Bundesbank wirklich dort lagert, wo es die Bundesbank vermutet. Offenbar wurde das Gold in den vergangenen Jahren zu massiven Spekulationen genutzt. Die Bundesbank beruhigt: Man habe alles unter Kontrolle. Es geht um 110 Milliarden Euro aus deutschem Volksvermögen.

Schön sieht der Goldbarren aus, der in der Bundesbank zu sehen ist. Aber wie sieht es bei denen aus, die angeblich in den USA lagern? (Foto: DWN).Schön sieht der Goldbarren aus, der in der Bundesbank zu sehen ist. Aber wie sieht es bei denen aus, die angeblich in den USA lagern? (Foto: DWN).

Mitte Juli sorgte der  amerikanische Hedgefonds-Manager William Kaye für Aufregung. Kaye, der früher selbst bei Goldman Sachs gearbeitet hat, sagte unter anderem, Deutschland werde das Gold der Bundesbank nie wieder sehen. Zentralbanken wie die Fed, wo der größte Teil der deutschen Goldreserven lagert, hätten Gold an US-Banken wie Goldman Sachs und JP Morgen verliehen. So sei das Gold auf den Markt gekommen, um den Goldpreis zu drücken und die Fed habe dafür Verbriefungen erhalten.

Die Deutsche Bundesbank will sich zu Kayes Behauptungen (hier) nicht äußern und verweist auf die „volle Transparenz“, die sie im Januar zu den Goldreserven geliefert habe. „Die Lage ist seitdem unverändert“, sagte ein Sprecher der Bundesbank den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Ende 2012 war die Bundesbank unter anderem auch von Bundesrechnungshof in die Kritik geraten, weil sich herausstellte, dass die im Ausland gelagerten Goldreserven nie von einem Mitarbeiter der Bundesbank persönlich geprüft worden und in der Bilanz der Bundesbank nicht berücksichtigt seien (mehr hier).

Veröffentlicht: 27.07.13, 01:31 Zum Weiterlesen:

Hedgefonds-Manager: Das Gold der Bundesbank ist weg

Der Hedgefonds-Manager William Kaye sagt, es sei naiv zu denken, die Bundesbank würde ihre in den USA gelagerten jemals zurückbekommen. Das ehemals „deutsche“ Gold gibt es als solches nicht mehr. US-Banken haben es von der Fed erhalten, um den Goldpreis zu drücken. Die Goldbestände gelangten auf den Markt. „Deutschland wird das Gold nie wieder sehen“, so Kaye.

Die Bundesbank will die in den USA gelagerten Goldbestände zurückholen. Doch das könnte schwieriger werden, als gedacht (Foto: DWN).

Die Bundesbank will die in den USA gelagerten Goldbestände zurückholen. Doch das könnte schwieriger werden, als gedacht (Foto: DWN).

Ende des vergangenen Jahres war die Aufregung groß. Es wurde deutlich, dass die Goldbestände und Goldforderungen der Deutschen Bundesbank seit Ende des zweiten Weltkrieges größtenteils im Ausland lagern. Das meiste davon soll sich in den USA befinden, doch eine tatsächliche Überprüfung der Bestände durch Mitarbeiter der Bundesbank hatte es bis dato nicht gegeben. Nun sollen die Bestände aus den USA und aus Frankreich nach und nach wieder nach Deutschland gebracht werden. Doch glaubt man dem Hedgefonds Manager William Kaye sind die deutschen Goldvorräte aus den USA gar nicht mehr abrufbar.

21.07.13, 23:43 Zum Weiterlesen: