Tag-Archiv | COMPACT-Magazin

Elsässer siegt im Verleumdungsverfahren über Ditfurth

COMPACT-Chefredakteur darf NICHT als “glühender Antisemit” geschmäht werden.

Jutta Ditfurth hat versucht, das Engagement von COMPACT und darüberhinaus der gesamten Friedensbewegung in die antisemitische Ecke zu drängen. Die frühere Grünen-Vorsitzende und heutige linksradikale Publizistin hatte mich in einer 3sat-Sendung “Kulturzeit” Mitte April 2014 als “glühenden Antisemiten” verleumdet. Sie nahm dabei Bezug auf mein Auftreten im Rahmen der Montagsdemonstrationen der Friedensbewegung.

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Gaullist, Politiker, Abenteurer – Zum Tod von Peter Scholl-Latour

Gaullist, Politiker, Abenteurer – Zum Tod von Peter Scholl-Latour
Peter Scholl-Latour und Jürgen Elsässer auf der COMPACT Souveränitätskonferenz im November 2012 in Berlin. / Bild: COMPACT

Erst vor wenigen Monaten war er in Beirut. Noch einmal drehte er einen Dokumentarfilm über jene Region, die Peter Scholl-Latour magisch anzog, als deren Experte er zur lebenden Legende wurde – und deren Verheerung er nach Ausbruch der von westlichen Medien bejubelten Arabischen Frühlings er hatte kommen sehen.  Scharf und nüchtern wie immer – nur der Alterszorn war in den letzten Jahren hinzugekommen.

Zeit seines Lebens wirkte Peter Scholl-Latour wie ein Getriebener, der keinen Ort der Ruhe suchte und wohl auch nicht gefunden hätte. Vielleicht, weil der am 9. März 1924 in Bochum Geborene nie ein einzige Heimat hatte. Der Sohn einer elsässisch-jüdischen Mutter und eines saarländischen, in Lothringen aufgewachsenen Vaters war nie ganz Deutscher, aber auch nie ganz Franzose. Ab 1936 ging er im Schweizerischen Freiburg im Jesuitenkolleg Sankt Michael zur Schule. Als die Eltern des sogenannten Mischlings 1. Grades kein Geld mehr in die Schweiz überweisen konnten, zog er zurück nach Deutschland.  1944 wollte Scholl-Latour in die französische Armee eintreten, kam jedoch nur bis Metz. Eine Versucht, zu den jugoslawischen Tito-Partisanen zu gelangen, endete in der Steiermark in Gestapohaft. Seine eigene Herkunft und Erfahrungen machten «PSL», so sein Spitzname, – vielleicht zwangsläufig – zum überzeugten Gaullisten, auch wenn er den Begriff immer ablehnte. Ein Europa der Vaterländer als abendländische Gemeinschaft mit gemeinsamer Verteidigungspolitik war seine Vision des Kontinents. 2007 forderte er die Nukleare Bewaffnung der Bundeswehr. Europa kritisiere die USA und könne sich nicht selbst verteidigen, kritisierte er. Von den Gutmenschen habe er genügend rumlaufen sehen, sagte er Scholl-Latour noch im vergangenen Juli. Den Vormarsch des Islam in Europa – der in Frankreich weit stärker spürbar ist als in Deutschland – sah er als politischen Rückzug eines schwach und wertelos gewordenen alten Kontinents. «Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr. Das ist in den Augen der Muslime auch das Verächtliche am Abendland.» – zum Weiterlesen

Dönermorde/NSU: Warum wird die kurdische Spur verschwiegen?

EndCoveraus: COMPACT 8/2014: Bei drei Mordanschlägen, die dem NSU angelastet werden, wurde ein Kurde als Tatverdächtiger oder als Kontaktperson identifiziert: mit Name, Geburtsdatum, Wohnadresse. Warum wird nach dieser Person nicht gefahndet?

COMPACT bleibt am Ball: Seit Januar 2014 jeden Monat mit neuen Ungeheuerlichkeiten aus dem NSU-Komplex. Hier der Artikel aus unserer aktuellen Ausgabe COMPACT 8/2014 – hier bestellen.

Der Killer mit der Mütze

Bei drei Mordanschlägen, die dem NSU angelastet werden, wurde ein türkischer Staatsbürger als Tatverdächtiger oder als Kontaktperson identifiziert: mit Name, Geburtsdatum, Wohnadresse. Warum wird nach dieser Person nicht gefahndet?

Ismail Yasar, Betreiber eines Dönerstandes in Nürnberg, wurde das sechste Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), so jedenfalls der Kenntnisstand der deutschen Strafverfolgungsbehörden. Am 9. Juni 2005

(…)

Leider gibt es zu keinem der Morde Zeugenaussagen, die das Trio – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und die einzige Überlebende, Beate Zschäpe – belasten. Die Phantombilder von allen Tatorten sehen den beiden Männern überhaupt nicht ähnlich, Zschäpe wurde sowieso nirgends gesichtet. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Die Videoaufnahmen von zwei Fahrradfahrern, die am 9. Juni 2004 eine Nagelbombe in der Kölner Keupstraße platziert haben sollen – das könnten vielleicht Uwe & Uwe gewesen sein. Allerdings gibt es einen Schönheitsfehler: Auf dem pixeligen Film ist das auffällige Tattoo am Unterschenkel des kurzbehosten Böhnhardt nicht zu erkennen, das ansonsten aktenkundig ist. Und: Eine Zeugin B. beschrieb den einen Fahrradfahrer als „einen hübschen Mann eher mediterranen Typs“ (NSU-Abschlussbericht des Bundestages, Seite 672), den anderen als „ leicht korpulent“ (Sachstandsbericht der Generalstaatsanwaltschaft Köln, 4. Januar 2012).   Schwer vorstellbar, dass sie damit die durchtrainierten und typisch deutsch aussehenden Rechtsradikalen gemeint haben könnte…

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Sado-Maso mit Kleinkindern

zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens_1386755089Neues von der sexuellen Umerziehung, also dem Kindsmissbrauch – mein Editorial aus COMPACT 8/2014.

Damit niemand denkt, COMPACT hätte dieses wichtige Thema vergessen…. Erinnert sei an COMPACT-Spezial “Feindbild Familie – Frühsexualisierung, Gender Mainstream, Feminismus” vom Frühjahr 2014. Ein wichtiges Standardwerk zum Thema, immer noch!

Der folgende Text kommt aus der aktuellen August-Ausgabe von COMPACT-Magazin. Hier kann man das vollständige Inhaltsverzeichnis sehen und die Printausgabe bestellen.

Sado-Maso mit KleinkindernEditorial von Jürgen Elsässer in COMPACT 8/2014

Der alljährliche Christopher Street Day (CSD) hat mittlerweile in Deutschland eine größere Bedeutung als das traditionelle Pfingstfest. Von Flensburg bis Friedrichshafen, erst recht aber in Regenbogenmetropolen wie Hamburg und Berlin, trifft sich ein buntes Völkchen zu Umzügen und Parties. Entstanden ist der CSD bereits in den 1970er Jahren, damals als ernsthafte und durchaus berechtigte Demonstration gegen die Schwulenunterdrückung.

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Wann beginnt der europäische Krieg?

Wann beginnt der europäische Krieg?
Russisches Kampfflugzeug während eines Manövers. / Bild: Screenshot Euronews

7. August 2014 – Willy Wimmer – Compact-Magazin

In einer Zeit, in der die Kiewer Verbände mit unglaublicher Brutalität gegen ihre eigenen Landleute im Osten der Ukraine vorgehen, macht man sich fertig. Welche Staatsführung irgendeines Staates würde es aushalten können, sähe sie jenseits aktueller Staatsgrenzen ihre Landsleute in einer Orgie von Blut versinken? Warum soll das in Moskau anders sein, wenn von dort aus die Massenflucht und die immer größer werdende Zahl von Toten in der Ostukraine  wahrgenommen werden müssen. Schon der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic war zu seinem Leidwesen mit dieser Fragestellung konfrontiert, als die Serben in der Kraijna um ihre Existenz kämpften. Ob zu Recht oder zu Unrecht, es reichte auch damals die Erinnerung an die Massakrierungen in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Das ist in der Ukraine nicht anders.

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COMPACT 6/2014 – Der Kriegsminister – Wie Steinmeier den Frieden verrät

Veröffentlicht am 28.05.2014

elsässerDer Kriegsminister: Wie Steinmeier den Frieden verrät
Odessa: Massaker ohne Medien
Pirincci: Der beste Deutsche
Wowereit: Das letzte Gefecht
NSU: Toter Zeuge Nr. 7
Dossier: Federal Reserve — Die Bank und der Krieg Weiterlesen

Zeugensterben im NSU-Prozess – Corelli der 7. tot aufgefundene Zeuge

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V-Mann Corelli tot aufgefunden. Der siebte Zeuge ist damit tot… COMPACT lässt sich nicht einschüchtern und recherchiert weiterl!

Er war vielleicht der wichtigste V-Mann im NSU-Komplott: “Corelli” finanzierte mit seinem V-Mann-Salär in Höhe von 180.000 Euro den Aufbau des KuKluxKlans in der Gegend von Schwäbisch Hall – aus diesem Sumpf führen Spuren zum Kiesewetter-Mord. Und er finanzierte ein Nazi-Untergrundblättchen, in dem 2001/2002 zum ersten Mal der Begriff NSU auftaucht. Corelli lebte mit verdeckter Identität. Letzte Woche wurde er tot aufgefunden. Angeblich Diabetis… Mit 39 Jahren an Diabetis sterben? Interessant: Nach Medienberichten soll Corelli zunächst über den MI5/MI6 in Großbritannien versteckt worden sein.

Der plötzliche Tod dieses wichtigen Zeugen ist nicht der erste. “Abgefackelt, aufgehängt, ausgelöscht – NSU: Das große Zeugensterben” war schon die Aufmachergeschichte in der Januar-Ausgabe von COMPACT. Darin führten wir insgesamt sechs seltsame Todesfälle auf: Weiterlesen

COMPACT 3/2014 – Klitschkos Kampf — Von der Leyens Kriegsspiele – Oktoberfestanschlag 1980

Veröffentlicht am 25.02.2014

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Bei der Märzausgabe des COMPACT Magazins war bei Redaktionsschluss der ukrainische Präsident Janukowitsch noch im Amt. Seit heute ist die aktuelle Ausgabe am Kiosk erhältlich und der Präsident ist abgesetzt und wird des Massenmordes beschuldigt. Ein neuer Machtkampf ist ausgebrochen, bei dem sich der EU-Favourit mit der Oligarchin Timotschenko um das höchste Amt im Land streiten werden. Währenddessen setzt sich unsere neue Verteidigungsministerin von der Leyen in Afrika in Szene, um ihre Karriere in Richtung höchstes Amt in Deutschland zu trimmen. Auch ein im März veröffentlichtes COMPACT-Streitgespräch zwischen dem Historiker Daniele Ganser und Karl-Heinz Hoffmann birgt neue Erkenntnisse im Fall Oktoberfestanschlag 1980.

Inhalt COMPACT 3/2014
Titelthemen Weiterlesen

US-Agenten geben Befehle an deutschen Grenzen

US-Agenten geben Befehle an deutschen Grenzen
Flugzeuge in Frankfurt warten auf die Starterlaubnis / Foto: Fraport AG

Am 2. März 2008 klickten für “Jonny Hell” die Handschellen. Dem ukrainische Hacker wurde Betrug mit gestohlenen Kreditkarten-Informationen vorgeworfen. Ein Zwischenstopp am Flughafen Frankfurt geriet ihm zum Verhängnis. Doch gegen “Jonny Hell” lag gar kein deutscher Haftbefehl vor – Beamte des US-amerikanischen Secret Service griffen dennoch zu, ohne Wissen der deutschen Behörden. Eine eklatante Verletzung deutscher Souveränität. – zum Weiterlesen

Katastrophenjahr 2014 – Jürgen Elsässer

Elsässer mit Luther in Wittenberg. Foto: GründlerElsässer mit Luther in Wittenberg. Foto: Gründler

Mein Editorial aus der neuen COMPACT 1/2014 – Elsässers-Blog

Die Überschrift macht Sie neugierig? Zu Recht! Aber es kommt ein bissel anders, als mancher denken wird. Ich musste mal was schreiben gegen die ganzen Apokalypse-Rauner, deren Schwarzmalerei die Leute vom Kampf für konkrete Veränderungen abhält…

Katastrophenjahr 2014

Reingelegt. 2014 wird gar kein Katastrophenjahr. Schlitzohrig habe ich die Überschrift trotzdem gewählt, weil ich weiß, dass sie Leser anzieht. Oder würden Sie sich für ein Editorial interessieren, das den Titel „Alles bleibt, wie es ist“ trägt? Eben.
Und genau darüber müssten wir unter uns Pfarrerstöchtern mal diskutieren: Warum auch kritische Zeitgenossen sich gerne in den schlimmsten Untergangsphantasien suhlen und anscheinend nicht genug davon bekommen können. Wechselweise wird entweder der Euro- oder der Dollar-Bankrott vorausgesagt. Ein Dauerbrenner ist die Wiederkehr des Faschismus oder wenigstens eine Big-Brother-Diktatur. Die eine Hälfte der Blogger beschwört die Kernschmelze in Fukushima, die anderen die Eisschmelze am Südpol. Ständig steht der 3. Weltkrieg vor der Tür, der – je nach Gusto – entweder von Iranern und anderen Schurken oder aber von Amis und Israelis ausgelöst wird. Und müssen wir nicht 2014 wieder mit einem Mega-Terroranschlag rechnen? Der wird seit 9/11 für jedes Jahr vorhergesagt, besonders gerne in Zusammenhang mit sportlichen Großereignissen wie Olympia.
Der schrille Daueralarm weckt das Publikum nicht auf, sondern treibt es in die Flucht. Zumal die Apokalyptiker auch keinen Vorschlag machen, was zu tun sei. Da der große Knall ohnedies kommt, hilft eh nix mehr – außer Überlebenspakete-Pakete zu kaufen und sich eine Knarre zuzulegen für den Tag X, wenn alles im Chaos versinkt. Die Vorstellung der Untergangspropheten ähnelt der Johannes-Offenbarung – es droht das Jüngste Gericht. Danach ist nichts mehr wie vorher. Entweder siegt der Große Satan, oder aus dem Chaos erhebt sich die Neue Ordnung – unsere Ordnung, die der “Guten”. Welche Hybris!
Man muss weg kommen von der apokalyptischen Starre, die manche wie das Kaninchen auf die Schlange blicken lässt. Am Beispiel des Euro: Wie oft wurde der Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung schon vorhergesagt? Es gab bekannte Experten, die haben die Prognosen sogar auf den Tag genau gemacht. Aber der Crash wird nicht kommen! Denn: Die herrschenden Finanzmächte wollen den Euro auf Teufel komm raus erhalten, weil er die ideale Saugpumpe ist, um die Industriegesellschaften Kontinentaleuropas, vor allem Deutschlands, zu zerstören. Das Beispiel zeigt, dass es nicht um Entwarnung und pausbäckige Zuversicht geht. Gerade umgekehrt: Die eigentliche Katastrophe ist nämlich nicht der Zusammenbruch des Status Quo, sondern seine Fortexistenz. Während die Geldkritiker hoffnungsvoll oder bibbernd auf den Big Bang warten, verändert sich die Gesellschaft im Normalzustand immer weiter – zum Schlechten. Die Schulden von gestern werden mit Krediten von heute bezahlt, und zu deren Deckung werden die Renten unserer Kinder an Goldman Sachs verpfändet. Damit niemand nervös wird und seine Darlehen zurückverlangt, wird das Bankensystem planwirtschaftlich überwacht – bis hin zur Abschaffung des Bargeldes und dem Verbot des Goldbesitzes. Auf diese Weise kann die Hyperinflation verhindert oder zumindest auf lange Zeit zurückgestaut werden – aber um den Preis des Verlustes von persönlicher Freiheit in einem Bankiers-Sozialismus.
Wer ständig in Horrorvisionen über den Welt- oder Gelduntergang lebt, ist verloren.

 

(…)

 

Das Gegenrezept kommt von Martin Luther: Lasst uns doch ein Apfelbäumchen pflanzen, verkündete er inmitten der Schrecken seiner Zeit.

 

(…)

 

Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 1/2014

NSU-Zeuge: “Wir glauben nicht an Selbstmord!”

NSU-Zeuge: “Wir glauben nicht an Selbstmord!”

In der Januar-Ausgabe von COMPACT berichten wir über “Das große Zeugensterben” in der NSU-Affäre. Am schockierendsten ist der Tod des erst 21-jährigen Florian Heilig, der Wichtiges zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter zu sagen hatte, was nicht zur staatsoffiziellen Theorie der NSU-Morde passt. In COMPACT 1/2014 äußern sich die Eltern erstmals öffentlich im Interview.

Sehen Sie hier das Video zum “Großen Zeugensterben” in der NSU-Mordaffäre und anderen wichtigen Themen in COMPACT 1/2014.

Auszüge aus COMPACT 1/2014

(Zum Foto oben: Das ausgebrannte Autowrack, in dem die Leiche von Florian sichergestellt wurde, haben die Eltern bei der Polizei abgeholt und in einer privaten Garage untergebracht. Bei der Spurensuche ist ihnen einiges aufgefallen, wovn die Polizei nie (öffentlich) berichtet hat. Im COMPACT-Interview äußern sie sich näher. – Foto: Familie Heilig)

Florian Heilig war ein wichtiger Zeuge im Mordfall der Polizistin Michèle Kiesewetter. Mitte September soll sich der 21-Jährige umgebracht haben, am Tag seiner Vernehmung durch das LKA. Für seine Eltern spricht alles gegen einen Suizid.

zum Interview mit Jürgen Elsässer und den Eltern von Florian Heilig

Ist der Osten wild geworden? Strafanzeigen!

Ist der Osten wild geworden? Strafanzeigen!Wer die Familienkonferenz am 23. November in Leipzig-Schkeuditz besuchen wollte, fühlte sich für einen Moment in den wilden Westen versetzt.

Mehrere hundert, überwiegend junge Leute pöbelten und randalierten. Die Staatsgewalt in Form von Polizei “musste” teilweise untätig zusehen.
Mehrfach war von denen zu hören: „wir haben zu wenig Kräfte vor Ort“.
Leidtragende waren Besucher und Veranstalter der 2. Compact-Konferenz „Für die Zukunft der Familie“.
Sie wurden getreten, angepöbelt, gingen zu Boden, Autos und Sachen wurden beschädigt. Selbst vor älteren Damen machten die jungen Randalierer keinen Halt.
Vor Ort konnte die Polizei nur mühsam „überredet“ werden, entsprechende Anzeigen aufzunehmen.

Dass bewusst zu wenig Polizeikräfte nach Schkeuditz geschickt worden sind, ist zu vermuten. Jedenfalls sind mehrere Straftatbestände erfüllt.
Bis hin zum Verdacht der Strafvereitelung im Amt.
Diese Straftaten sollten verfolgt werden. Dafür ist es nicht zu spät.
Nachstehend finden Sie den Link zu unseren Strafanzeigen-Mustern. Diese kann jeder Beteiligte bzw. Betroffene jetzt ausfüllen und an die zuständige Staatsanwaltschaft Leipzig schicken.

Bitte einsenden an die Staatsanwaltschaft:
Staatsanwaltschaft Leipzig
Straße des 17. Juni 02
04107 Leipzig

+++ Breaking News +++ Russische Regierung legt Beschwerde wegen Gewalt gegen COMPACT-Konferenz ein

+++ Breaking News +++ Russische Regierung legt Beschwerde wegen Gewalt gegen COMPACT-Konferenz ein
Konstantin Dolgov, der Menschenrechtsbeauftragte der russischen Regierung. Foto: rt.com

Jürgen Elsässer30. Nov. 2013Compact-Magazin

Am vergangenen Samstag war es in Leipzig bei der COMPACT-Konferenz “Für die Zukunft der Familie” zu Ausschreitungen von Gegendemonstranten gekommen. Die Polizei blieb über weite Strecken passiv und duldete auch körperliche Angriffe auf Besucher unserer Konferenz. Eine Besucherin musste wegen der Angriffe ins Krankenhaus eingeliefert werden. Andere wurden bedrängt, gestoßen, getreten und geschlagen.

Der “Polizeiticker” der Leipziger Volkszeitung berichtete über die Demonstration: “‘Die Personen traten von Beginn an aggressiv auf, störten den Hotelbetrieb und beschädigten Sachen’, teilte die Polizei am Abend mit. (…)  100 Veranstaltungsgegner versuchten, die Konferenzräume zu stürmen und konnten nur durch massiven Polizeieinsatz davon abgehalten werden, so die Behörde weiter.”

Besonders empörend war, dass die Demonstranten auch unsere ausländischen Referentinnen angriffen. Natalja Narotchnitskaya, Präsidentin des mitveranstaltenden Institut de la Démocratie et da la Coopération und langjährige Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses der Duma, wurde ebenso getreten wie Jelena Misulina, aktuell die Vorsitzende des familienpolitisches Ausschusses der Duma. Béatrice Bourges, eine der Sprecherinnen der französischen Volksbewegung gegen die Homosexuellen-Ehe, ging im Tumult zu Boden. Kann man sich vorstellen, welchen Aufruhr es in deutschen Staatsmedien gäbe, wenn deutschen Parlamentariern in Russland ähnliches geschehen würde – und die Polizei daneben steht und zuschaut? Aber wenn russische Abgeordnete in Deutschland angegriffen werden, berichtet kein einziges deutsches Mainstream-Medium! (Lesen Sie hier die Medienübersicht)

Nun hat die russische Regierung auf die Angriffe gegen die COMPACT-Konferenz reagiert. Konstantin Dolgov, der Menschenrechtsbeauftragte der russischen Regierung, legte förmlichen Protest bei der deutschen Botschaft in Moskau wegen der skandalösen Vorkomnisse ein, insbesondere wegen des Angriffes auf die Abgeordnete Misulina.

COMPACT-Magazin wird online über den Fortgang berichten. Parallel bereiten wir Strafanzeige bzw. Stranantrag vor – nicht nur gegen die gewalttätigen Störer, sondern auch wegen des Gewährenlassens durch die Staatsorgane. An die Konferenzteilnehmer versenden wir ein Musterschreiben, mit dem sie individuell ebenfalls Strananzeige bzw. Strafantrag stellen können.

Außerdem rufen wir unsere Leser und Konferenzteilnehmer auf, uns Erfahrungsberichte über die Demonstrantengewalt und das Verhalten der Polizei zukommen zu lassen. Einen Augenzeugenbericht haben wir bereits hier veröffentlicht.

(Hier ist der Bericht des 1. Kanals des Russischen Fernsehens über die COMPACT-Konferenz in deutscher Übersetzung)

NSU und Staatsterrorismus: Exklusiver Beitrag in der neuen COMPACT

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1. Dez. 2013Aus COMPACT 12/2013: Es gibt viele V-Männer in der NSU-Affäre, aber keiner war gewalttätiger als Carsten Szczepanski alias Piatto. Beweise, dass er auch noch während seiner Spitzeltätigkeit Sprengstoffanschläge vorbereitet hat, werden bis heute vom Staat unterdrückt.

+++ Achtung: Das Interview mit dem Nazi-Aussteiger Nick Greger, der die Terroraktivitäten des V-Mannes “Piatto” bezeugt und bis heute vom Staat eingeschüchtert wird, nicht über “Piatto” auszusagen, findet sich in COMPACT 12/2013 (Printausgabe). Eine einstündige Fassung des Gespräches mit dem Zeugen Nick Greger geht vermutlich am 4. Dezember bei COMPACT TV online. +++

Der Staatsterrorist_von Jürgen Elsässer

Wer kennt die V-Männer, zählt die Namen? Dutzende Geheimdienstler wurden auf Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nach deren Untertauchen 1998 angesetzt. Die Informationen, die sie und ihre bezahlten Helfer aus der rechten Szene lieferten, versandeten in der Bürokratie oder wurden geschreddert. Aber von all diesen Agenten und Hiwis stehen bisher nur zwei im Verdacht, nicht nur gespitzelt  und/oder dem Trio geholfen zu haben, sondern auch selbst direkt in die Verbrechen verwickelt zu sein, die dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zur Last gelegt werden.

Der eine ist Andreas Temme, bis heute hessischer Staatsbediensteter. Als am 4. April 2006 Haliz Yozgat in einem Kasseler Internet-Cafe erschossen wurde, war der damalige Verfassungsschützer zur Tatzeit vor Ort – während keiner der zahlreichen Zeugen einen der beiden NSU-Uwes gesehen hat. (vgl. COMPACT 1/2013) Weiterlesen

Eva Herman bedroht: Aus Angst vezichtet sie auf die Teilnahme an der internationalen Familienkonferenz

Eva Herman: »Die Wahrheit ist gefallen und hat die Freiheit mitgerissen«!

Audio-Erklärung von Eva Herman zur Absage ihrer Teilnahme an der Familienkonferenz von COMPACT-Magazin.

Nach persönlichen Drohungen sagte Frau Herman ihre Teilnahme an der COMPACT-Familienkonferenz ab. “Kaum zu glauben, dass Derartiges heute und hier, im angeblich freien Europa, möglich geworden ist,” heißt es in ihrer Ansprache, die auf der Versammlung am 23.11. in Leipzig eingespielt wurde und große Betroffenheit ausgelöst hat.

COMPACT im Dezember: Willy Brandt – Patriot von links

Die Themen des Dezemberheftes von COMPACT – seit heute am Kiosk – in der Videovorschau.

28. Nov. 2013 – Ja, wir haben nicht nur eine große Konferenz gemacht, sondern gleichzeitig die neue COMPACT-Ausgabe fertig gemacht!Seit heute bundesweit am Kiosk – oder hier bestellen. Und übrigens: Ein Abo verschenken zur Weihnachtszeit – macht dem Beschenkten Freude und stärkt COMPACT. Hier geht’s zum Abo!

Die Spitzenthemen:

Patriot von links
Willy Brandt 1913 – 2013

Die Lampedusa-Erpressung – Der humanitär verkleidete Betrug – Jürgen Elsässers Editorial
Feind hört mit
Merkels Handy-Gate
Goethe
Ein Marxist?
NSU-exklusiv
Der Staatsterrorist “Piatto”
Kanak-Sprak
Isch mach disch Messa!
Dossier: Er führt, sie verführt
Tango tanzen gegen Feminismus

2. COMPACT-Konferenz für Souveränität: Eröffnungsrede Jürgen Elsässers

25. Nov. 2013Compact-MagazinArne Fischer

Warum Verdrehungen konsumieren, wenn man das Original hören kann? Von den vielen Medienvertretern vor Ort brachte niemand den O-Ton. Der hätte auch nicht gepasst ins vorgefertigte Urteil. Oder hätte er nicht dem Auftrag entsprochen? Besser also, man überzeugt sich selbst. Jürgen Elsässer eröffnete die 2. COMPACT-Konferenz, während draußen Demonstranten dies zu verhindern suchten.

Man spürt eine unheimliche Stimmung im Saal, eine unheimliche Entschlossenheit.

Elsässers Eröffnungsrede, anfangs düster untermalt von dem orkhaft-rhythmischen Trommeln der Störgruppen draußen, setzte ein Zeichen:
Hetze, Verdrehungen, Drohungen und unmittelbare Gewalt bringen COMPACT nicht zum Schweigen, sondern sind das Stimulans unseres Einsatzes für die Wahrheit und die offene Debatte. Wer unliebsame Anschauungen unterdrücken will, spornt uns geradezu an, das unveräußerliche Recht der Meinungsfreiheit wahrzunehmen.

Die amerikanische Lobby

Die amerikanische Lobby

11. Nov. 2013Compact-Magazin – Die Machtverhältnisse sind verteilt (Foto: Wikipedia, CCL)

Die Macht im Verborgenen: US-Denkfabriken in Deutschland vernetzen Politiker und Wirtschaftsbosse, beeinflussen die öffentliche Meinung und führen Geheimkonferenzen durch. Eine Übersicht. Von Hans-Werner Klausen

Gleich drei Mal ist die Feindstaatenklausel in der Charta der Vereinten Nationen verankert – in den Artikeln 53, 77 und 107. Explizit erlaubt sie «Maßnahmen, welche die hierfür verantwortlichen Regierungen als Folge des Zweiten Weltkriegs in Bezug auf einen Staat ergreifen oder genehmigen, der während dieses Krieges Feind eines Unterzeichnerstaats dieser Charta war». Gemeint ist insbesondere Deutschland. Da eine – im Zweifel auch rückwirkende – Kriegserklärung an die Achsenmächte Voraussetzung für die UNO-Aufnahme bei deren Gründung war, gilt dies für praktisch alle 1945 bereits unabhängigen Staaten. Sie könnten unter Umgehung der UNO in Deutschland einmarschieren. Real käme dies wohl vor allem für die USA in Frage.

Frühsexualisierung oder Knast

Cover_NovEin Beitrag aus dem Dossier “Sexuelle Umerziehung” in COMPACT 11/2013

Diese und weitere Fragen werden auf der großen COMPACT-Konferenz “Für die Zukunft der Familie – gegen Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz und sexuelle Umerziehung” am 23.11. in Leipzig (mit Scholl-Latour, Sarrazin, Eva Herman, Frauke Petry) vertieft. Jetzt anmelden – auch per Fon 03327/5698611 oder Fax 03327/5698617.
Frühsexualisierung oder Knast – ein Auszug von Elsässers-Blog

_ von Therese Ilena Zeis

Weil eine Viertklässlerin aus dem Sexualunterricht an der Grundschule flieht, müssen die Eltern in Haft – nur einer von vielen Fällen, in denen die Teilnahme an dem umstrittenen Fach von der Justiz rigide durchgesetzt wird.

Vergitterte Fenster vor Augen, die Schritte patrouillierender Wärter im Ohr: Für einen Tag ertrug Eugen M. eine Welt, in der man Schwerverbrecher vermutet. Dabei hatte er lediglich seine Tochter Melitta in ihrer Entscheidung unterstützt, sich dem Sexualkundeunterricht für Kinder zu entziehen.

Melitta weigert sich

Als dieser voriges Jahr in ihrer 4. Klasse eingeführt wurde, verließ die Schülerin der katholischen Grund-schule in Eslohe/Reiste im Sauerland den Unterricht. Weil sie sich beharrlich sträubte, wieder daran teilzunehmen, verbrachte Melitta die Stunde schließlich im Lehrerzimmer. Die Schule wertete dies als Fehlstunde. Als das sonst häufig wegen besonders positiven Verhaltens von den Lehrern gelobte Mädchen dem Fach erneut fernblieb, wurde die Schulaufsicht in Meschede benachrichtigt. Diese verhängte ein Bußgeld von 150 Euro. Ein besonders scharfes Vorgehen – im Normalfall wird ein entsprechendes Verfahren erst bei über 40 Fehlstunden eingeleitet. Eugen M. und seine Frau Luise verweigerten die Zahlung, was zur Anklage und Verurteilung zu je einem Tag Erzwingungshaft führte. – Zum Weiterlesen

COMPACT 11/2013 – Gender Mainstream – NSA – NSU

Nicht vergessen! Am 11.11.2013 sitzt Jürgen Elsässer ab 20:00Uhr live auf dem heißen Hocker bei Okitalk. Wir wünschen euch viel Spaß bei der interaktiven Radiosendung und freuen uns auf eure Beiträge. www.okitalk.com

Special Forces in Heilbronn

Special Forces in Heilbronn
Gedenkstein für die ermodete Polizistin Kiesewetter (Quelle: Wikipedia, CCL)

31. Oktober 2013Compact-Magazin

Eigentlich geht es ja beschaulich zu im schönen Baden-Württemberg. Allerdings nicht am 25. April 2007. An diesem Tag wurde in Heilbronn die Polizeimeisterin Michele Kiesewetter ermordet. Warum dies geschah und unter welchen Umständen, gibt bis heute Rätsel auf. Nach offizieller Version der Bundesanwaltschaft war das NSU-Trio ohne weitere Mithilfe auch für diesen brutalen Mord verantwortlich.

In der aktuellen COMPACT-Ausgabe weist Chefredakteur Jürgen Elsässer allerdings akribisch nach, dass die damaligen Tatumstände Anlass für massive Zweifel an dieser Version geben. Ein Bericht aus dem «Stern» hatte dabei den Stein ins Rollen gebracht. Das Magazin berichtete über US-Agenten, die verschiedene Zielpersonen auf der Heilbronner beobachteten und darüber sogar einen offiziellen Bericht verfassten.

Nicht sehr überraschend wurde diese Beobachtungen von den US-Diensten dementiert. «Der Bericht», so hieß es dann «sei eine Fälschung». De facto waren aber wohl zahlreiche Agenten an diesem Tag im Raum Heilbronn unterwegs. Schaut man genauer hin, dann sammelt sich inzwischen einiger Stoff für einen spannenden Krimi: Da wurde ein Mitarbeiter der US-Special Forces Group am Tattag auf der Autobahn bei Heilbronn geblitzt, ein türkischer Agent und Verbindungsmann zur islamistischen «Sauerlandgruppe» lief in der Stadt spazieren und später kam auch noch ganz «zufällig» ein wichtiger Zeuge für den Tatverlauf in Heilbronn zu Tode.

Jürgen Elsässer geht wie immer emotionslos diesen wichtigen Fragen über ein mögliches Doppelspiel der Geheimdienste nach.
Schon in seinem 2008 erschienen Buch «Terrorziel Europa» hatte er übrigens mit Baden-Württemberg zu tun. Im Kontext der Aktionen muslimischer Terroristen spielt der Südwesten ebenfalls eine eher zwiespältige Rolle.

Immerhin gilt ein ehemaliger V-Mann des baden-württembergischen Verfassungsschutzes als Gründer der berüchtigten Ulmer Islamistenszene, die später zum Ausgangspunkt beinahe aller verdächtigten muslimischen Terroristen in Deutschland wurde. In seinem Buch geht dann auch ein ganzes Kapitel über das «süddeutsche Netz», also über Hassprediger und Kuriere mit überraschenden Verbindungen zu offiziellen Stellen.

Mehr zum «Heilbronner Themenkomplex»  in der aktuellen Ausgabe von COMPACT.

Ein Einfallstor für Pädophilie?

Cover_NovEva Herman spricht auf der COMPACT-Konferenz “Für die Zukunft der Familie” am 23.11. in Leipzig. Hier ihr Beitrag aus der neuen Ausgabe von COMPACT-Magazin.

COMPACT 11/2013 ist seit heute bundesweit am Kiosk. Schwerpunkt ist die Familienpolitik, wie das Cover zeigt. Mit einem 12-seitigen Dossier zum Thema “Sexuelle Umerziehung” a la Gender Mainstream, das auch Diskussionsstoff für unsere große Konferenz “Für die Zukunft der Familie” am 23. November in Leipzig bietet (mit Scholl-Latour, Thilo Sarrazin, Frauke Petry, Eva Herman, Sprechern der russischen Dum und einer Vertreterin der französischen Volksbewegung gegen die Schwulen-Ehe – hier kann man Tickets bestellen). Es folgt Eva Hermans Beitrag aus COMPACT 11/2013in Auszügen:

Eine Hintertür für die Pädophilie?

_von Eva Herman

Die Diskussion um die Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben erhitzt derzeit weltweit die Gemüter. Daneben verblassen allerdings andere Themen. Das nächste Ziel ist die Gleichstellung von sexuellen Spielarten, die bislang gesellschaftlich geächtet waren.

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Der Kampf um die Homo-Ehe sowie um das Adoptionsrecht für Homosexuelle tobt derzeit nicht nur in Frankreich und Russland, auch in Deutschland schlägt die Diskussion immer höhere Wellen. Wer, aus welchen Gründen auch immer, nicht für die genannten »familienrechtlichen Erweiterungen« stimmt, wird reflexartig als Homo-Gegner, als homophob, als intolerant abgestempelt. Dabei gibt es unter den Kritikern selbst durchaus eine ganze Reihe Schwuler und Lesben. Sind sie deswegen nun auch homophob?
Traurig genug, denn hehre Begriffe wie Freiheit und Meinungsvielfalt, jahrhundertelang blutig erkämpft, bleiben damit auf der Strecke. Fast unbemerkt bei dieser Debatte geblieben ist unterdessen ein ganz anderer Punkt. Ihn zu diskutieren, ist eine ebenso undankbare Aufgabe. Doch dürfte sein Inhalt von ungleich höherer Brisanz sein, denn mit seiner Durchsetzung könnten die heimlichen Befürworter pädophiler Neigungen hier im Lande doch noch voll auf ihre Kosten kommen: Es geht um eine Grundgesetzerweiterung mit dem Ziel der Gleichstellung der sexuellen Identität. Der Lesben- und Schwulen-Verband Deutschland (LSVD) möchte seit Jahren die Verfassung in diesem Sinne ändern. Mit seiner Aktion 3+ kämpft er um das Ziel, ein »klares Bekenntnis zu den Rechten von Lesben, Schwulen, Transgender und intersexuellen Menschen« im Gleichheitsartikel des Grundgesetzes zu verankern. Doch wissen die Befürworter wirklich alle, welche Geister sie damit rufen? – zum Weiterlesen