Tag-Archiv | D-Mark

ARCHIV FÜR DIE KATEGORIE ‘ANTIDEUTSCHE’

gerhard-schroeder-5Gerhard Schröder: “Wir müssen üben, auf nationale Souveränität zu verzichten”

Nun ist es also raus, und die Katze ist aus dem Sack. Denn was schon vor über zehn Jahren geplant war, kommt nun endlich ans Tageslicht, und es ist kein Geringerer als Altkanzler Gerhard Schröder, der im Interview mit dem Spiegel die Hosen runterlässt.

 Aber der Reihe nach: Die Einigung Europas mit einer gemeinsamen Politik in allen Bereichen und einem dazugehörigenen EU-Bundesstaat steht schon lange auf der Agenda, zur Erinnerung – schon 1946 rief Winston Chuchill in seiner Züricher Rede die “Vereinigten Staaten von Europa” aus, doch damals klang dies alles noch völlig utopisch, denn es musste langsam darauf hingearbeitet werden, und ohne die Wiedervereinigung Deutschlands, war auch keine Einigung Europas machbar, logisch. Also mußte ja die Wiedervereinigung her – ein Schelm, der dabei bös’ denken könnte, die westlichen Alliierten hätten nur deswegen der deutschen Wiedervereinigung zugestimmt…Doch selbst vor der Wiedervereinigung ebnete man sich den Weg  zum faschistoiden Europa durch neue EU-Abkommen und Konventionen, und wenn man als Regierung diese nicht pünktlich unterzeichnete wurde auch schon mal Druck ausgeübt, wie es EU-Narr und Volksverräter Wolfgang Schäuble mit dieser Anfrage schon 1978(!) bewies.

 Aber die Wiedervereinigung kam, und man konnte mit schnellen Schritten den Weg in die europäische Diktatur gehen, mit neuer Rechtschreibung, neuer Währung und einem Haufen neuer EU-Verträge, Gesetze und Bestimmungen, wobei der schlimmste in der Erinnerung verblieben wohl der undemokratische Vertrag von Lissabon ist.

Und so stehen wir hier nun, der Euro ist am Ende, die EU auch, zumindest scheint es so. Oder will man die ach so schlimme Krise nur als Grund und Druckmittel nutzen, um die Vereinigten Staatenvon Europa zu etablieren?

Wenn man Wolfgang Schäubles Geschwafel von der Fiskalunion hört, scheint dies fast der Fall zu sein. Doch Schäuble ist nicht der einzige Politiker, der diese Vermutung zulässt, auch Gerhard Schröder zeigt mit seinem Interview, dass an der Geschichte wirklich etwas dran sein könnte.

Und so erklärt Schröder die Gründung des Euro folgendermaßen, Zitat Schröder:

“[…]Mitterrand und Kohl hatten zwei Grundgedanken bei der Schaffung des Euro. Mitterrand wollte die Wirtschaftskraft Deutschlands europäisch einhegen mit einer gemeinsamen Währung. Das konnte nicht funktionieren.

[…]Kohls Irrtum war, davon auszugehen, dass die Gemeinschaftswährung die politische Union erzwingen würde.

Und die gegenwärtige Krise, die wir haben, macht gnadenlos klar, dass man nicht einen gemeinsamen Währungsraum haben kann ohne eine gemeinsame Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. “

Heißt also im Klartext, dass wir in der EU alle eine gemeinsame Politik vorgesetzt bekommen sollen, natürlich auch mit gemeinsamer Wirtschaft, also alles Geld in einen Topf, und wir Deutschen, die vermutlich den größten Anteil für diesen Topf zahlen, dürfen dann mit unseren deutschen Steuergeldern ganz Europa durchfüttern – klasse! Das nenn ich mal Gerechtigkeit!

weiter unter: 

http://deinweckruf.wordpress.com/category/antideutsche/

 

Schäuble-Berater schlägt Euro-Austritt Deutschlands vor

Der Chefberater von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet mit dem Zerfall der Eurozone. Deutschlands müsse die Währungsunion verlassen, falls die Krise sich verschärfe. Die Südländer könnten dann den Euro abwerten und hätten die Chance auf eine wirtschaftliche Erholung.

Schäuble-Berater Kai Konrad erwartet die Einführung einer neuen D-Mark. Eine starke Währung wäre gut für die deutsche Wirtschaft, wie es die alte D-Mark auch war. (Foto: Flickr/Gaspa)

Schäuble-Berater Kai Konrad erwartet die Einführung einer neuen D-Mark. Eine starke Währung wäre gut für die deutsche Wirtschaft, wie es die alte D-Mark auch war. (Foto: Flickr/Gaspa)

Kai Konrad, Chef des Wissenschaftlichen Beirats beim Finanzministerium, prognostiziert einen Austritt Deutschlands aus der Eurozone in ein paar Jahren. Ein abgewerteter Euro sei gut für die angeschlagene Wirtschaft im Süden Europas. Eine neue starke D-Mark sei gut für die Deutschen.

Der Wissenschaftliche Beirat versteht sich als wissenschaftliches Gewissen der Bundesregierung.

Die Aussagen von Konrad sind daher von Bedeutung: Sie sind nicht bloß die Privatmeinung eines Gelehrten. Es ist davon auszugehen, dass der Beirat seine Bedenken über die Zukunft der Eurozone auch Schäuble mitgeteilt hat.

Griechenland sei zu einem „Fass ohne Boden“ geworden, sagte Konrad im Interview mit Die Welt. Die Wirtschaftsleistung des Landes schmelze dahin und seine Schulden stiegen. Die Lösung dieses Problems sei jedoch nicht, dass Griechenland aus dem Euro aussteigt.

„Die dann wegen der Währungsabwertung höheren Auslandsverbindlichkeiten würden das Land erdrücken. Wenn man die Währungsunion aufbrechen will, sollte man dies an der Nordgrenze tun. Wenn, dann muss Deutschland aus dem Euro raus.“

18.08.13, 00:41Zum Weiterlesen:

Bundesbank: „Wir haben noch 13 Milliarden DM im Umlauf“

Nach wie vor haben die Deutschen massive Bargeldbestände in D-Mark. Dies wird nach dem Hochwasser im Juni erneut deutlich, da viele beschädigte Scheine bei der Bundesbank zur Erstattung eingereicht werden.

Die Bundesbank erstattet auch stark beschädigte Geldscheine. Immer wieder kommen die Bürger auch noch mit alten DM-Scheinen, die im Keller gelagert haben. (Foto: Flickr/Allie_Caulfield)

Die Bundesbank erstattet auch stark beschädigte Geldscheine. Immer wieder kommen die Bürger auch noch mit alten DM-Scheinen, die im Keller gelagert haben. (Foto: Flickr/Allie_Caulfield)

Nach dem Hochwasser im Juni haben die Bürger bei der Deutschen Bundesbank wieder viele beschädigte Geldscheine eingereicht. Diese werden dort analysiert und eventuell erstattet. Doch es werden nicht nur beschädigte Euro-Noten eingereicht, sondern immer wieder auch alte D-Mark-Scheine.

Die Deutsche Bundesbank tauscht noch immer unbegrenzt die alte DM in Euro um, zum Kurs von 1,95583. Dies wird auch in Zukunft so sein, sagte die Bundesbank den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Bei anderen Zentralbanken der Eurozone sei es allerdings nicht mehr möglich, die alten nationalen Währungen umzutauschen.

Offenkundig lagern in vielen deutschen Haushalten noch beachtliche Mengen an DM. Diese kommen dann etwa nach einem Brand oder Hochwasser zum Vorschein. Denn die Bürger wollen dann beschädigte Scheine von der Bundesbank erstattet bekommen.

13.08.13, 02:38Zum Weiterlesen:

Mehrheit der Deutschen hat kein Vertrauen in die EU

 |  Veröffentlicht: 17.07.13, 09:30  |  Aktualisiert: 17.07.13, 09:43  |  22 Kommentare

Fragwürdige Gesetze, wenig Demokratie und stetig neue, bekannt werdende Fälle von Steuerverschwendung prägen das öffentliche Bild der EU. 60 Prozent der Deutschen haben kein großes oder gar kein Vertrauen in die EU. Und immerhin die Hälfte der deutschen Bürger wünscht sich noch die D-Mark zurück.

Das Vertrauen in den Euro ist zerstört. Weniger als ein Drittel der Deutschen geben an, großes Vertrauen in die gemeinsame Währung zu haben (Foto: DWN).

Das Vertrauen in den Euro ist zerstört. Weniger als ein Drittel der Deutschen geben an, großes Vertrauen in die gemeinsame Währung zu haben (Foto: DWN).

Die Europäische Union stößt bei vielen Deutschen noch immer auf Unverständnis und Kritik. Zahlreiche Rettungspakete, überbordende Bürokratie, sinnbefreite Gesetze zur Krümmung einer Gurke und die Verschwendung von Steuergeldern fördert das Bild der EU in der Öffentlichkeit nicht gerade.

Zwar hat die Zahl derjenigen in Deutschland, die ein „nicht so großes“ oder „gar kein Vertrauen“ in die EU haben leicht abgenommen. Doch noch immer sind es 60 Prozent der Deutschen – 2011 waren es 68 Prozent. Nur 33 Prozent sprechen von einem sehr großen bzw. großen Vertrauen, wie eine repräsentative Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie im Auftrag der FAZ zeigt.

Entsprechend unbeliebt ist auch die Gemeinschaftswährung weiterhin. 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie gern die D-Mark wieder hätten. Nur 28 Prozent gibt an, großes Vertrauen in den Euro zu haben – noch vor fünf Jahren waren es 44 Prozent.