Tag-Archiv | Daten

BGH deckt anonyme Verleumdung im Internet

BGH dpaDer Bundesgerichtshof in Karlsruhe stärkt mit seinem Urteil den Datenschutz. (Foto: dpa)

Urteil – Keine Herausgabe von Daten

Bei Verleumdungen im Internet haben die Geschädigten keinen Anspruch auf die Herausgabe von Nutzerdaten, so der Bundesgerichtshof. Demnach dürfen Betreiber von Internetportalen Name, Anschrift und E-Mail-Adresse nicht ohne das Einverständnis der Nutzer preisgeben.

  |

Regierung lässt Beamte doppelt Kindergeld kassieren

Seit fünf Jahren ist die Praxis des doppelten Kindergeldes bekannt, allerdings hat die Regierung bislang nichts unternommen. (Foto: dpa)Seit fünf Jahren ist die Praxis des doppelten Kindergeldes bekannt, allerdings hat die Regierung bislang nichts unternommen. (Foto: dpa)

Steuergeld Praxis seit 2009 bekannt

Weil zwei Behörden ihre Daten nicht miteinander abgleichen, können Beamte doppelt Kindergeld beantragen. Die Praxis ist seit 2009 bekannt und kostete den Steuerzahler bis dahin 6,5 Millionen Euro. Dennoch gibt es bis heute keine Regelung.

  |

Freie Lebensmittel überall

mundraubMundräuber Regeln

Mundraub.org verfolgt das Ziel, in Vergessenheit geratene Früchte wieder in die Wahrnehmung zu rücken und in Wert zu setzen, um sie als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft zu erhalten. Hinter den Icons auf der MundraubMap stehen echte Bäume, Sträucher und Kräuter. Andere Nutzer haben diese nach bestem Wissen und Gewissen veröffentlicht. Auch öffentliche Verwaltungen stellen euch zukünftig Daten im Rahmen ihrer Open Data Policy zur Verfügung oder private Eigentümer oder Unternehmen wollen ihre ungenutzten Ressourcen mit euch teilen.
Die Plattform lebt davon, dass ihr verantwortungsvoll und respektvoll mit der Natur und den kulturellen und privatrechtlichen Gegebenheiten in eurer Region umgeht.
Deshalb beachtet bitte folgende MundräuberRegeln
Kurzfassung

  1. Stellt vor dem Eintragen bzw. Ernten sicher, dass keine Eigentumsrechte verletzt werden.
  2. Geht behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um.
  3. Teilt die Früchte eurer Entdeckungen und gebt etwas zurück.
  4. Engagiert euch bei der Pflege und Nachpflanzung von Obstbäumen.

Langfassung
1. Stellt vor dem Eintragen bzw. Ernten sicher, dass keine Eigentumsrechte verletzt werden.
Erkundigt euch im Zweifelsfall bei den zuständigen Behörden, ob die Obstbäume auch tatsächlich auf öffentlichem Grund stehen! Anlaufstelle hierfür sind z.B. die Unteren Naturschutzbehörden, Grünflächenämter der Gemeinden, die Straßenverkehrsbehörde oder die Straßenmeisterei einer Gemeinde bzw. eines Landkreises. Das klingt nach viel Arbeit, ist es aber meistens gar nicht. So haben wir schon einige Male durch ein kurzes Telefonat für Klarheit sorgen können. Probiert es aus!
Ist euch das im Vorfeld nicht möglich, so versucht  vor Ort mit jemandem Kontakt aufzunehmen und Klarheit zu schaffen. Beispielsweise können Bäume entlang einer Landstraße komplett verpachtet sein. Obstwiesen sind nur selten eingezäunt, dennoch sind diese gelegentlich in Privatbesiz oder werden von so genannten Streuobst-Initiativen mit großem Engagement ehrenamtlich gepflegt und bewirtschaftet. Hier zu mundräubern ist nicht fair, sondern Diebstahl. Wenn sich herausstellt, dass ein eingetragener Fundort kein Allgemeingut ist, bitten wir euch, diesen Fundort selbst wieder von der MundraubMap zu nehmen bzw. denjenigen zu benachrichtigen, der den Fundort eingetragen hat. Wenn dieser sich nicht meldet, wendet euch an uns. Und so geht´s: 

A. Dein Fundort wird von Dritten angezweifelt: Melde Dich mit deinem Mundraub-Konto an, gehe auf dein Profil, suche den entsprechenden Fundort, klicke seine Details an, gehe auf „Bearbeiten (oben in der Mitte), scrolle nach unten und klicke links auf „Löschen“. Bestätige „Löschen“.
B. Du zweifelst den Fundort eines anderen Nutzers an: Handelt es sich nicht um einen Deiner Einträge, dann klicke den entsprechenden Fundort an und schreibe deine Bedenken als Kommentar. Schreibe dem Eintragenden ggf. eine Nachricht und bitte ihn, den Fundort zu löschen. Sollte dies nicht passieren, wende dich mit deinem Anliegen an info@mundraub.org mit Hinweisen (Wortlaut des Eintrages und Quelle deiner Bedenken).

2. Geht behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um.
Hochstämmige Obstbäume können bei sorgsamem Umgang und guter Pflege 100-120 Jahre alt werden. Wenn ihr auf einen Obstbaum klettert, seid vorsichtig, dass sowohl ihr als auch der Baum nicht zu schaden kommt. Prüft Äste immer vorher auf ihre Stabilität! Ein abgebrochener Ast ermöglicht z.B. Holz zersetzenden Pilzen und anderen für den Baum schädlichen Bakterien einen leichteres Eindringen. Der Baum kann so erheblich geschwächt und seine Lebenszeit deutlich verringert werden. Es wäre sehr schade, wenn wir Bäume von der Karte nehmen müssten, weil sie durch unsachgemäßen Umgang vorzeitig abgestorben sind! Die Früchte sind auch für verschiedenste Tiere ein Festschmaus. Lasst daher einige Früchte liegen oder am Baum hängen. Hornissen, Wespen, Ameisen, Fliegen, Schmetterlinge, Vögel, Mäuse und Igel ergänzen ihren Speisezettel gern mit reifem Obst. 
Weiterlesen

08.10.2013 Reiches Deutschland – bis neulich Dienstag Volker Pispers! die Bananenrepublik

banane_b08.10.2013 Reiches Deutschland – bis neulich Dienstag Volker Pispers! die Bananenrepublik
Lassen wir ihn doch Kanzler werden, dann ist Politik wenigstens lustig.

Microsoft: Deutsche Behörden forschen immer mehr Nutzer aus

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr von Strafverfolgungsbehörden weltweit über 37.000 Anfragen zu Nutzerdaten an Microsoft gestellt. (Foto: DWN)Insgesamt wurden im ersten Halbjahr von Strafverfolgungsbehörden weltweit über 37.000 Anfragen zu Nutzerdaten an Microsoft gestellt. (Foto: DWN)

Überwachungsstaat – Über 9.600 Nutzer betroffen

Im ersten Halbjahr haben deutsche Strafverfolgungsbehörden über 5.000 Anfragen zu mehr als 9.500 Nutzerkonten von Microsoft angefordert. Nur die Türkei und die USA haben noch öfter Auskunft von Microsoft verlangt.

  | , 01:00 Uhr

Staatlicher Kindesraub und Entmündigung auf Rekordniveau

kin2Erschreckende Zahlen, die aufhorchen lassen. Werden Deutschlands Eltern immer mehr zu Rabeneltern? Bedeuten sie eine zunehmende Gefahr für ihre eigenen Kinder? Sind sie tatsächlich mit der Erziehung überfordert? Mit Sicherheit gibt es auch solche Fälle, doch die Wahrheit dürfte ganz anders aussehen.

Wer jemals etwas mit dem Jugendamt zu tun hatte, hat sicherlich eine ganz eigene Sicht der Dinge. Um das Kindeswohl selbst geht es dort nämlich lediglich formal. In Wirklichkeit stecken zum einen handfeste wirtschaftliche Interessen des sozialindustriellen Komplexes sowie zum anderen politisch korrekte Bessermenschen hinter diesem staatlichen Kindesraub, die um jeden Preis die persönliche Verantwortung meiden.

Ein Vorwand für den vermeintlich “notwendigen Zugriff” sind beispielsweise “unbelehrbare” Eltern, die sich partout weigern, ihre Kinder in staatliche Schulen zu schicken und sie aus Glaubensgründen lieber selbst erziehen und ausbilden möchten. Auch diese Kinder, welche mit Sicherheit keinerlei Bedrohung seitens ihrer Eltern ausgesetzt sind, zählen in die besagte Jugendamts-Statistik.

Genauso sind es diejenigen Kinder, welche von “aufmerksamen” Nachbarn vor ihren “rabiaten” Eltern “gerettet” werden. Wer seine Kinder tatsächlich einmal mit einer Ohrfeige wieder zurück auf den richtigen Weg bringen muss, den sollte es in unserer gutmenschlichen Besserwisserwelt nicht wundern, wenn er es daraufhin unmittelbar mit staatlicher Gewalt zu tun bekommt.

Von diesen selbsternannten Blockwarten und Supernannis gibt es heute leider zuhauf. Dabei bleibt meist völlig unberücksichtigt, dass unsere Kinder sehr unterschiedlich sind. Der eine fängt bereits an zu heulen, wenn man ihn nur auf seine Verfehlung anspricht, der andere kommt selbst bei einer Tracht Prügel nur langsam zur Besinnung.

In jedem Fall sollte und wird auch bei liebenden Eltern kein unangemessenes Verhalten zur Anwendung kommen, denn eine engere Verbindung als die zwischen Eltern und Kindern gibt es in unserer Welt nicht, es ist schließlich der biologische engste Bezug. Nicht umsonst werden wir gelehrt: Weiterlesen

USA-Freundschaft: Wo endet sie, wenn Abhören selbstverständlich?

usa-ueberwachung

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das schönste, was es gibt auf der Welt, wer wollte das bestreiten? Man stelle sich einmal vor, Sie müssen erfahren, ein guter oder gar der beste Freund hätte Ihr eheliches Schlafzimmer verwanzt, wahrscheinlich würden Sie es zunächst nicht glauben wollen, zu groß wäre die Enttäuschung.

Sie würden sich in Gedanken vorstellen, wie Ihr guter Freund in Ihr intimstes Privatleben eingedrungen ist, und die Freundschaft wäre mit einem Schlag beendet. Nicht so, wenn es um unseren „Freund“ den USA geht!

Mit unglaublicher Dreistigkeit maßen sich die Geheimdienste der USA und Großbritannien an, privateste Daten zu sammeln und auszuwerten. Warum tun sie das, wirklich um Terrorismus zu bekämpfen? Zweifel sind erlaubt, denn bei allumfassender Überwachung werden natürlich auch Daten „erbeutet“, die durchaus nützlich sind, denkt man nur an Patente und technische Informationen aller Art, die ganz nebenbei abgeschöpft werden. Diese Daten der eigenen Wirtschaft zur Verfügung gestellt und zum Patent gemeldet, können deutschem Erfindergeist schweren Schaden zufügen. Sind die US-Amerikaner vielleicht die besseren Chinesen, wenn es um das Abkupfern geht?

Zum Weiterlesen:

“Wir werden von Hirntoten regiert” – COMPACT-Editorial der August-Ausgabe

Juli 26, 2013 • 10:31

EndCoverJürgen Elsässer, Berlin – Hauptstadt der Feigheit (COMPACT 8/2013)

Die neue COMPACT-Ausgabe – seit gestern bundesweit am guten Kiosk – hat es in sich: 25 Seiten zu den Erkenntnissen aus der NSA-Affäre für die “US-Kolonie Deutschland”, mit Beiträgen u.a. von Ken Jebsen (“Edward Snowden – Man of the Year”), ehem. Staatssekretär Willy Wimmer (“Feindstaat Deutschland”), Professor Josef Foschepoth (Interview, “Die alliierte Schattenregierung”) und dem Editorial von Jürgen Elsässer. Hier Auszüge aus dem Editorial:

Berlin, Hauptstadt der Feigheit
Von Jürgen Elsässer (Editorial COMPACT 8/2013)

Danke, Edward Snowden! Ihre Enthüllungen zeigen allen Völkern, dass die USA eine Kolonial-Diktatur errichtet haben. Was im Neusprech der Herrenmenschen als „freie Welt“ bezeichnet wird, ist  das globale Zuchthaus der Yankees. Wir, die Insassen, werden vollgestopft von Bürgerking und gehirngewaschen von Hollywood. Die Zensoren des Imperiums beherrschen unsere Medien. Google, Facebook und Apple kontrollieren unsere geheimsten Gedanken. Wann immer die elektronischen Spürhunde ein verdächtiges Wort aufschnappen, übermitteln sie die Signale an die Lenkzentrale der Drohnen-Killer. Derzeit stehen erst die Schurken in der Dritten Welt auf der Abschussliste, Kollateralschäden einkalkuliert. Künftig werden die fliegenden Mordroboter auch auf renitente Eingeborene hierzulande Jagd machen.  Oder wozu, glauben Sie, sollen wir den EuroHawk einführen?
Die neue NS-Diktatur ist die NSA-Diktatur. Wehret den Anfängen? Selten so gelacht! Der Krieg der  angelsächsischen Raubtierkapitalisten gegen Kontinentaleuropa hat schon vor hundert Jahren begonnen! Mit der Gründung der amerikanischen Notenbank Federal Reserve durch die mächtigsten privaten Finanzhaie entstand ein Papiergeld-Moloch, der sich nur durch beständige Vertilgung stofflicher Werte am Leben erhält. Ein Land, das diese Werte nicht freiwillig ausliefert, wird mit Krieg überzogen. Mit den Daten, die die NSA gesammelt hat, spionieren die Bosse der Wallstreet heute unsere Industrie aus – und morgen programmieren sie damit die Zielerfassung ihrer Raptoren.  Die ganze Welt ist ein Jurrasic Park für diese seelenlosen Monster, und unsere virtuellen Fußabdrücke sind wie Blutspuren, denen sie nachschnüffeln. Wer riecht in diesen Tagen nicht den fauligen Atem der Bestien, die hinter Snowden her sind? Wer kann gelassen bleiben, wenn sie die Maschine eines demokratisch gewählten Präsidenten wie Evo Morales zur Landung zwingen? Wer jetzt keine antiamerikanischen Reflexe verspürt, ist hirntot.
Solche Hirntoten regieren Deutschland. Snowdens Enthüllungen waren schon in aller Munde, als Barack Obama in Berlin erwartet wurde. Was hätte eine deutsche Regierung mit Rückgrat gemacht? Den Besuch abgesagt! Mindestens aber den Botschafter einbestellt und ein halbes Dutzend Spione aus dem Land geworfen. Was ist wirklich passiert? Joachim Gauck flennte beim Abspielen der US-Hymne. Angela Merkel entschuldigte sich, das Internet sei „Neuland“ für sie. Guido Westerwelle bescheinigte der Vereinigten Stasi, ein „Rechtsstaat“ zu sein.  Hans-Peter Friedrich warnte vor „Antiamerikanismus“. Als bekannt wurde, dass der Große Bruder auch die EU-Institutionen und selbst das Kanzleramt ausspioniert, leckten sich die Quislinge noch tiefer in seinen Enddarm: Selbstverständlich müsse das Transatlantische Freihandelsabkommen jetzt zügig umgesetzt werden. Damit Washington gleich direkt unsere Steuern kassieren kann, unsere Patente frei Haus bekommt, uns Monsanto-Dreck auf die Äcker schütten darf? Es wird einem speiübel von diesem Schleim, vor diesem Gekrieche.

(…)

Steinmeier lügt, alle lügen, alle kuschen. Berlin ist die Hauptstadt der Feigheit. Der einzige Mann in der Bundesregierung ist eine Frau: Sabine Leutheusser-Schnarrenberg fühlte sich, wie allen wachen Bürger,  in einem „Alptraum à la Hollywood“. Tatsächlich: World War Z ist längst am Laufen, und die Zombies sitzen in Washington, Langley und Fort Mead!

(…)
Vollständig lesen in der Printausgabe COMPACT 8/2013.

Hier gibt es das komplette Inhaltsverzeichnis von COMPACT 8/2013 mit Bestellmöglichkeit, hier geht es zum Aboformular.