Tag-Archiv | Derivate

Elsässer erklärt das Weltgeschehen

Zum Abschuss von MH17 und zu den geostrategischen Hintergründen des NATO-Krieges gegen Russland

Ende Juli in der Schweiz: Super Referenten (auch mein geschätzter Kollege Daniele Ganser), 3.000 Besucher, standing ovations: Die Anti-Zensur-Konferenz war ein voller Erfolg, ich lernte viele super Leute kennen. Dazu bald mehr!

Das im Referat erwähnte Buch “Wladimir Putin:Reden an die Deutschen” (COMPACT-Edition) gibt es übrigens hier, und für die COMPACT-Konferenz “Frieden mit Russland – Für ein souveränes Europa” am 22.11. in Berlin kann man sich hier anmelden.

Flucht nach vorne: Deutsche Bank plant den Aufstieg in die Welt-Liga

Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen und Anshu Jain müssen einen massiven Gewinneinbruch im dritten Quartal erklären. (Foto: dpa)Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen und Anshu Jain müssen einen massiven Gewinneinbruch im dritten Quartal erklären. (Foto: dpa)

Endspiel – Mehr Investment-Banking

Die Gewinne der größten deutschen Bank sind im dritten Quartal um 94 Prozent eingebrochen. Ursache sind Rückstellungen im Umfang von 1,2 Milliarden Euro für Rechtsstreitigkeiten und zu erwartenden Strafzahlungen. Nun will die Bank das Investment-Banking ausbauen. Aufsichtsrats-Chef Achleitner sagte, es sei das Ziel der Deutschen Bank, in die Weltliga aufzusteigen. Von den Derivaten der Bank spricht keiner. Doch Goldman Sachs traut dem Braten nicht.

  | , 01:35 Uhr

Die große Schulden-Lüge: Des Bankers neue Kleider

Anat AdmatiWarum die Banken zocken wollen

Die Banken haben der Politik erfolgreich eingeredet, dass es für die Wirtschaft am besten ist, wenn die Banken viele Schulden machen. Das ist pure Propaganda, erklären die Wissenschaftler Anat Admati und Martin Hellwig. Sie haben eine einfache Lösung: Wenn die Steuerzahler nicht mehr für die Risiken der Banken haften, ist die Schulden-Droge schnell abgesetzt.

Die hohe Verschuldung der Banken wurde als ein wesentlicher Faktor für die Krise von 2007 bis 2009 identifiziert. Das geben selbst die Banken zu. Dennoch kämpft die Bankenlobby aggressiv gegen jegliche Verschärfung der Regulierung der Verschuldung. Dazu heißt es immer wieder, eine solche Regulierung schade dem Wirtschaftswachstum.

weiter unter: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

 

Bund der Steuerzahler: Regierung verschwendet 20Mrd Euro jährlich

Deutsche Steuergelder werden auch im Ausland ausgegeben. In Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) wird der Ausbau der Stadtbahn mit 30 Milliarden Euro subventioniert. (Foto: Flickr/manhhai)30 Millionen Euro: Deutsche Steuerzahler bauen Stadtbahn in Ho-Chi-Minh-Stadt

Deutsche Steuergelder werden auch im Ausland ausgegeben. In Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) wird der Ausbau der Stadtbahn mit 30 Milliarden Euro subventioniert. (Foto: Flickr/manhhai)

Steuerverschwendung – 20 Milliarden Euro beim Fenster hinaus

Vor den Koalitionsverhandlungen wird nun auch von CDU-Seite zumindest intern über Steuererhöhungen diskutiert. Ein Bericht des Bundes Deutscher Steuerzahler zeigt: Wirklich sparen kann Deutschland bei den Ausgaben. Es ist erstaunlich, wofür die Steuergelder ausgegeben werden.

  | , 01:40 Uhr

Von der Rettung ins Kasino: Spanische Banken zocken mit deutschen Steuergeldern

Vor gut einem Jahr haben die europäischen Steuerzahler vier spanische Banken mit Mitteln aus dem ESM gerettet. Die Banken haben ihre Schrottpapiere ausgelagert und zocken nun wieder, als wäre nichts geschehen. Die deutschen Steuerzahler finanzieren den Wahnsinn mit 21,6 Milliarden Euro.

Spielbein, Standbein: Angela Merkel und Mariano Rajoy. Die spanischen Banken zocken wieder - dank deutscher Steuermilliarden. Foto: consilium)

Spielbein, Standbein: Angela Merkel und Mariano Rajoy. Die spanischen Banken zocken wieder – dank deutscher Steuermilliarden. Foto: consilium)

Vor ziemlich genau einem Jahr wurden die deutschen Steuerzahler in einer sommerlichen Krisen-Sitzung vom Deutschen Bundestag um 21,6 Milliarden Euro erleichtert. Mit dem Geld wurden die spanischen Banken gerettet, damit der Euro nicht zerfällt. Die Banken haben daraufhin ihre Schrottpapiere an eine Bad-Bank ausgelagert – und erneut mit dem Zocken begonnen.

Insgesamt haben die Spanier einen Rettungsanspruch von 80 Milliarden aus dem ESM.

Wie es scheint, tragen sie das Geld direkt nach Erhalt wieder ins Kasino.

Ende Mai umfassten die toxischen Papiere in den Büchern der spanischen Banken mit 11,2 Prozent einen fast so hohen Anteil wie im November des Vorjahres, als mit 11,4 Prozent ein Rekordwert erreicht wurde. Das gab die spanische Zentralbank Anfang Juli bekannt. Mit 170 Milliarden betrugen diese gefährdeten Positionen sogar um gut 14 Milliarden mehr als vor einem Jahr, als der ESM-Deal vereinbart wurde. Im Jahr 2007, vor der Finanzmarktkrise, schätzte man die Risiko-Papiere noch auf ein Prozent der Gesamtsumme.

Veröffentlicht: 31.07.13, 01:37 Zum Weiterlesen:

Zu viel Risiko: Deutsche Bank will Bilanz massiv kürzen

 |  22.07.13, 09:33

Die Bilanz der Deutschen Bank ist alles andere als erfreulich. Immense Spekulations-Papiere befinden sich darin und machen das Geldhaus zu einem großen Risiko für das deutsche Bankensystem und den Steuerzahler. Nun will die Deutsche Bank ihre Bilanz um ein Fünftel zusammenstreichen.

Deutsche Bank Chef Anshu Chain muss sich scheinbar einiges einfallen lassen, um die Eigenkapital-Anforderungen zu erreichen (Foto: Screenshot DWN).

Deutsche Bank Chef Anshu Chain muss sich scheinbar einiges einfallen lassen, um die Eigenkapital-Anforderungen zu erreichen (Foto: Screenshot DWN).

Anshu Chain will die Deutsche Bank zu einer der am besten kapitalisierten Banken machen. Doch davon ist sie noch weit entfernt. Um überhaupt die strengeren Kapitalanforderungen erfüllen zu können, plant die Bank nun, die Bilanz zu verkleinern.

Bis Ende 2015 will die Deutsche Bank ihre Bilanz um 20 Prozent reduzieren. Die Bilanzsumme soll dadurch auf eine Billion Euro sinken, berichtet die FT mit Verweis auf Personen, die mit diesem Vorgang vertraut sind. So könne ein Minimum von drei Prozent beim Verhältnis von Eigenkapital und allen vergebenen Krediten erreicht werden.

Zusätzlich dazu erwägt die Deutsche Bank auch Mischkapital beispielsweise über Wandelanleihen im Umfang von sechs Milliarden Euro aufzunehmen. Diese Wandelanleihen können unter bestimmten Umständen in Aktien und somit in Eigenkapital umgewandelt werden, sobald die deutsche Bankenaufsicht angegeben hat, welche Instrumente unter den neuen Basel III-Regeln anerkannt werden.

Die Deutsche Bank rühmte sich bis zuletzt immer damit, wie gut kapitalisiert sie doch sei. Doch einige Finanzexperten hatten in der letzten Zeit Zweifel an der finanziellen Ausstattung des Hauses geäußert. Zwar sehe die Bank gemessen an den Basel III-Regeln schon ganz gut aus, aber dadurch, dass die europäischen Banken selbst die Risikogewichtung ihrer Papiere vornehmen könnten, sei die Eigenkapitalquote mit Vorsicht zu genießen (hier).

Allein der Blick in die Bilanz der Deutschen Bank zeigt Derivate im Wert von über 50 Billionen Euro (mehr hier). Platzt die weltweit stetig wachsende Derivate-Blase, wird es für den deutschen Steuerzahler teuer (hier).