Tag-Archiv | Ehrlichkeit

Ehrlicher Finder gibt Senioren-Ehepaar 250.000 Euro zurück

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Publiziert am 31 Oktober, 2013 bei Gute Nachrichten

Ein Würzburger Taxifahrer fand vor Kurzem circa 250.000 Euro. Das Geld hatte ein älteres Ehepaar auf der Rückbank seines Taxis vergessen. Der ehrliche Finder, Thomas Günter, habe keinen Moment daran gedacht, das Geld einzustecken.

© Ben Fredericson / flickr.com

Die “Main-Post” berichtete, dass Günter die Eheleute von einer Bank in Würzburg abgeholt und nach Hause gebracht hätte. Bevor der nächste Fahrgast in das Taxi steigen wollte, bemerkte Günter einen Stoffbeutel auf der Rückbank. Er warf einen Blick hinein und sah die vielen 500-Euro-Scheine. Günter sagt: “Ich war total perplex und überrascht, dass Leute so viel Geld auf so eine Art mitnehmen und dann auch noch vergessen”.

“Einem älteren Ehepaar hätte es wahrscheinlich das Genick gebrochen, wenn ich es behalten hätte.” Etwa eine halbe Stunde später kam Günter wieder bei dem Haus der beiden Eheleute an und gab deren Stofftasche samt Inhalt zurück – sehr zur großen Freude der beiden: “Sie war käseblass und hat gesagt: ‘Sie haben uns das Leben gerettet.’”, erzählt der Finder. Finderlohn dürfe er keinen annehmen. Lediglich 12,30 Euro für die Anfahrt verlangte er von den beiden Fahrgästen.

Wieder eines von zahlreichen Beispielen, das zeigt, wie ehrlich der Mensch doch sein kann. 🙂

 

Quelle: nordbayern.deGute Nachrichten

Die Versprechen der Euro-Retter: Wie versprochen – so gebrochen

SCHULDENKRISE

Der Zweite Senat beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vor der Verhandlung über den ESM und die Politik der EZB: Peter Huber, Andreas Voßkuhle (Vorsitz) und Gertrude Lübbe-Wolff. (Foto: dpa)Der Zweite Senat beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vor der Verhandlung über den ESM und die Politik der EZB: Peter Huber, Andreas Voßkuhle (Vorsitz) und Gertrude Lübbe-Wolff. (Foto: dpa)

Umfrage: „Politiker sagen uns nicht die Wahrheit über die Euro-Krise“

Eine Studie der Universität Hohenheim zeigt eine tiefe Kluft zwischen den Bürgern und der deutschen Politik in der Einschätzung der Euro-Krise. Die Bürger glauben den Politikern nicht und fühlen sich nicht von ihnen vertreten. Meist verstehen die Bürger gar nicht, was die Politiker sagen. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl ist das ein verheerender demokratischer Befund.

Angela Merkel wagt gelegentlich einen Besuch im Neuland Internet. Was sie da sieht, dürfte sie nicht besonders erfreuen: Sie erreicht die Bürger nicht, auch wenn sie wieder gewählt wird. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Angela Merkel wagt gelegentlich einen Besuch im Neuland Internet. Was sie da sieht, dürfte sie nicht besonders erfreuen: Sie erreicht die Bürger nicht, auch wenn sie wieder gewählt wird. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Eine aktuelle Studie zeigt: Die Kluft zwischen den Deutschen und ihren Politikern ist tief.

Wenn es um die Euro-Krise geht, trauen die Deutschen den Politikern nicht über den Weg.

Sie sind erstaunlich resistent gegen die teilweise massive Propaganda.

91 Prozent der Deutschen glauben, dass sie die Auswirkungen der Euro-Krise noch lange beschäftigen wird. Nur 17 Prozent denken, Europa sei über den Berg. Das sind die Ergebnisse einer Langzeit-Studie, die von der Universität Hohenheim und der ING-DiBA durchgeführt wird.

Jeder zweite Deutsche glaubt, dass die Euro-Krise negative Auswirkungen auf den Wohlstand haben werde. 80 Prozent sind sich sicher, dass sie die Kluft zwischen Reich und Arm verschärfen werde. Vier von zehn Deutschen sind der Meinung, dass der Zusammenhalt der Bürger im Land unter den wirtschaftlichen Umständen leiden werde.

Nur einer von zehn Deutschen glaubt, dass die Politiker die Wahrheit sagen, wenn es um die Krise geht. Für die große Mehrheit sind die Aussagen der Politiker unverständlich.

Die Zusammenfassung der Studie im Detail: 14.08.13, 00:49Zum Weiterlesen: