Tag-Archiv | Energiewende

Spiegel: Energie-Konzerne wollen Atom-Altlasten an den Staat abschieben

Plan der Energie-Konzerne: Bund soll Abriss von Atom-Meilern finanzieren

STIMME RUSSLANDS Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der Spiegel berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert. Weiterlesen

Energiewende: private Selbstversorger & Bahnfahrer sollen geschröpft werden

Zufrieden entschieden: Die große Koalition verlässt den Energie-Gipfel, die privaten Besitzer von Sonnenkollektoren müssen die Zeche zahlen. (Foto: dpa)

Zufrieden entschieden: Die große Koalition verlässt den Energie-Gipfel, die privaten Besitzer von Sonnenkollektoren müssen die Zeche zahlen. (Foto: dpa)

Energie – Umverteilung für die Lobby

Die von Sigmar Gabriel und den Ministerpräsidenten verhandelte Energiewende muss von den privaten Selbstversorgern finanziert werden. Bürger, die sich mit Sonnekollektoren oder Biomasse unabhängig gemacht haben, werden zugunsten der Industrie mit der EEG-Umlage belegt. Massive Lobbyarbeit legte den Grundstein zur Umverteilung.

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Deutsche Haushalte können Energie nicht mehr bezahlen

Sigmar Gabriel, im Jahr 2009 noch Umweltminister, ist heute als Wirtschaftsminister für die Kosten der Energiewende mitverantwortlich. (Foto: dpa)

Steigende Strom- und Gaspreise zwingen deutsche Haushalte dazu, ein Zehntel ihres Einkommens für Energie auszugeben. Von Energie-Armut ist mittlerweile jeder fünfte Haushalt betroffen. Die Kosten der Energie-Wende werden für die Bürger untragbar.

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Selbst-Versorgung: Erste Gemeinde befreit sich von Energie-Konzernen

Die erste Gemeinde in Deutschland hat sich von Energie-Riesen unabhängig gemacht. Strom kommt aus dem eigenen Windpark. (Foto: dpa)

Die erste Gemeinde in Deutschland hat sich von Energie-Riesen unabhängig gemacht. Strom kommt aus dem eigenen Windpark. (Foto: dpa)

Ressourcen – Energiewende vollbracht

Die Bürger einer kleinen Gemeinde haben ihr eigenes Stromnetz über Kredite finanziert. So machten sie sich unabhängig vom Anbieter E.on. Trotz anfänglicher Investitionskosten ist der Strom in Feldheim schon jetzt viel günstiger als im Rest Deutschlands. Und der Preis wird noch weiter fallen.

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Stromnetzausbau kommt nicht voran: 2013 kein Fortschritt

Einsprüche von Bürgern und Planungsänderungen verzögern den Ausbau des Stromnetzes. Foto: Patrick Seegerdpa/Patrick Seeger – Einsprüche von Bürgern und Planungsänderungen verzögern den Ausbau des Stromnetzes. Foto: Patrick Seeger

dpaDer für die Energiewende unerlässliche Stromnetzausbau stockt massiv. Von den Projekten des aktuellen Ausbauprogramms EnLAG sei im ganzen Jahr 2013 kein einziger neuer Leitungskilometer tatsächlich gebaut worden, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, der dpa.

Grund seien Einsprüche von Bürgern, Planungsänderungen und Verzögerungen bei der Zusammenarbeit verschiedener Behörden. Damit seien weiterhin nur 268 Kilometer des auf 1855 Kilometer dringenden Bedarf veranschlagten Programms umgesetzt. Das Programm läuft seit 2009.

50Hertz zu «Thüringer Strombrücke»

EnLAG-Projekte

Projekte des Bundesbedarfsplans

Bürgerprotest in Osterrath

Tennet zu Bürgerleitung

Jeder Deutsche muss 100 Euro jährlich für Windparks im Meer zahlen

Stromkosten in Deutschland im Vergleich zu den USA und Frankreich. (Grafik: NAEB/Eurostat,Statista)Stromkosten in Deutschland im Vergleich zu den USA und Frankreich. (Grafik: NAEB/Eurostat,Statista)

Offshore-Strom ist „größte“ Preistreiber – Für neue Windparks, die noch gar keinen Strom liefern, muss der Steuerzahler monatlich 6,7 Millionen Euro zahlen. Die Betreiber streichen das Geld ein. Die Verbraucher haben keine Alternative als zu zahlen. Für die Bürger ist Offshore-Strom noch teurer als Strom aus Sonnenenergie. –   | , 01:34 Uhr

Rabatt: Jeder deutsche Haushalt subventioniert Industrie mit 69 Euro jährlich

Der BUND sagt, der Strom könnte für die Haushalte deutlich billiger sein. Die immensen Kosten der Energiewende müssten einfach stärker der deutschen Industrie aufgeladen werden.

Nach dem Willen des Lobbyvereins BUND sollen die Kosten der Energiewende stärker auf die deutsche Industrie umgelegt werden. (Foto: Flickr/pppspics)

Nach dem Willen des Lobbyvereins BUND sollen die Kosten der Energiewende stärker auf die deutsche Industrie umgelegt werden. (Foto: Flickr/pppspics)

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gegen Angriffe aus den Regierungsparteien verteidigt. Die Ursache des teuren Stroms in Deutschland sei eine Subventionierung der Industrie.

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht hauptsächlicher Treiber der Stromkosten“, sagte Tina Löffelsend vom BUND. Kostentreiber seien vor allem die Rabatte, die der Industrie gewährt würden, heißt es auf der Webseite des BUND.

Auf dem Weg der Rabatte für die Industrie würde ein privater Durchschnittshaushalt die Stromrechnung der energie-intensiven Industrie jährlich mit 69 Euro subventionieren. Allein die von CDU, CSU und FDP ausgeweiteten Rabatte und die neu eingeführte Offshore-Umlage führten nach BUND-Berechnungen 2013 zu einem Aufschlag von circa 1 Cent pro Kilowattstunde Strom. Löffelsend sagte:

13.08.13, 09:47Zum Weiterlesen: