Tag-Archiv | Erfinder

Überleben als Aufklärer im Dschungel Erde

vergew...Todesregel für Aufklärer Nr. 1: Etwas zwanghaft stoppen!

Der Punkt, an dem jemand durchdreht, lässt sich exakt bestimmen. Es ist der Punkt, wo jemand beginnt, etwas zwanghaft zu stoppen. Entdecker, Genies, Erfinder und Aufklärer erfahren naturgemäß Anfeindung, fordern Widerspruch heraus oder sehen sich gar mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Werden die Angriffe schlimm, kann jemand dadurch in die größte aller möglichen
Fallen treten und beginnen, sich auf diese Anfeindungen zu konzentrieren,
anstatt auf sein eigentliches Anliegen. Er kann sich z.B. so ungerecht
behandelt fühlen, dass er sein Hauptaugenmerk darauf richtet, die
Ungerechtigkeit zu stoppen – und je mehr er sich darauf konzentriert, desto
fixierter kann er dabei werden, desto mehr Zwanghaftigkeit kann sich
einschleichen. Beispiel: Dem kleinen Ingenieur Müller beim großen
Automobilkonzern gelingt ein Durchbruch, er steht davor, Reifen zu
entwickeln, deren Profil 300.000 Kilometer hält.

Vor seinem geistigen Auge sieht er sich bereits als Chefingenieur mit
Ehrentitel, Auszeichnungen und 280.000 Euro Jahresgehalt. Um seine
Entwicklung jedoch zur Serienreife zu bringen, benötigt er eine eigene
Abteilung und ein paar hunderttausend Euro Forschungsmittel. Das
Konzernmanagement jedoch – sich des drohenden Konflikts mit der
Reifenindustrie und der Werkstättenlobby bewusst – genehmigt diese Mittel
nicht und versetzt Müller statt dessen „sicherheitshalber” auf einen ganz
anderen, niedrigeren Posten. Anstatt sich nun weiter um die Verwirklichung
seiner Idee zu kümmern, richtet Müller – und das ist die Falle – seine
Aufmerksamkeit auf die Bekämpfung des – seiner Meinung nach – bösen
Managements. Als Reaktion darauf schreibt er giftige Briefe, schickt
anklagende Memos durch die Firma, verteilt Handzettel vor den Werkstoren.
Das bringt ihm – natürlich – seine erste und zweite Abmahnung ein, woraufhin
er einen Rechtsanwalt einschaltet und kämpft usw. Alles dreht sich alsbald
nur um seinen Kampf!
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Buchrekorde

bücherreDie Welt der Bücher ist eine Welt der Superlative, die in ständiger Bewegung ist. Die Jagd nach Rekorden im Buchwesen? ist vergleichbar mit der im Profisport. Fast täglich übertreffen sich Verlage und Buchhersteller in Dimensionen und Ausstattung? ihrer Werke.

Aber auch wer Höchstleistungen in der Vergangenheit sucht, hat es nicht leicht. Das älteste Buch der Welt zu bestimmen, das hängt zum Beispiel von der Definition des Mediums Buch ab: Die frühen Babylonier ritzten ihren Gilgamesch-Epos? schon 2000 v. Chr. in Tontafeln, während die Ägypter 200 Jahre später ihre Totenbücher? auf Pergament? schrieben und in Rollen aufbewahrten. Sind beides schon Bücher?

Der Codex?, die Buchform, die unserem heutigen gebundenen Buch am nächsten kommt, erscheint in Europa nachweislich schon im ersten Jahrhundert, bekommt aber erst 350 n. Chr. mit der Bibelübersetzung? Wulfilas ins Gotische ein zitierbares Beispiel.

Andere Rekorde wie zum Beispiel das dünnste Buch der Welt scheitern wiederum an der Definition selbst. Da die UNESCO ein Buch erst ab einem Mindestumfang von 49 Seiten als solches bezeichnet, sind alle Bücher mit exakt 49 Seiten die dünnsten der Welt.

Groucho Marx, der berühmte amerikanische Komiker und ältester Marx Brother, löste dieses Problem mit seiner eigenen Methode; „…der Titel des dünnsten Buches der Welt?, ganz klar: Tausend Jahre deutscher Humor

Einzelne Buchrekorde

hier finden sich Superlative rund ums Medium Buch

Das wohl geheimnisvollste Buch der Welt

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Give-Box – eine Art einander zu geben

givebox-teilen-schenkenPubliziert am 22 Oktober, 2013 bei Gute Nachrichten

Beschenken und beschenkt werden: ein Trend, der sich immer mehr ausbreitet. Die sogenannte “Give-Box” bietet eine von vielen tollen Möglichkeiten, der Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken. Hierbei handelt es sich um eine selbstgebaute Geschenke-Box, in der sich unterschiedliche Wertgegenstände befinden, die sich ein jeder nehmen darf – ohne etwas dafür zu geben. Es ist sozusagen “eine Kombination aus Flohmarkt, Second Hand Laden und der altbewährten Kiste im Hausflur”, wie der Erfinder der Give-Box bescheiden gegenüber dem Tagesspiegel erklärt.

Eine schicke Give-Box in Berlin mit der Aufschrift ″Sharing is caring – teilen heißt sich kümmern.″
© toolmantim / flickr.com Weiterlesen

Eine Werbetafel spendet Trinkwasser aus der Luft

technik  Eine Werbetafel spendet Trinkwasser aus der Luft Werbetafel Trinkwasser Luft

Publiziert am 26 Februar, 2013 Gute Nachrichten

Die Stadt Lima liegt im südamerikanischen Anden-Staat Peru, mitten in der Wüste. Der Nachteil ist, dass es dort eher selten regnet und daher viele Einwohner gezwungen sind, ihr Wasser aus verdreckten Brunnen zu schöpfen. Einen Vorteil gibt es allerdings in der niederschlagsarmen Region und das ist die hohe Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent. Hier setzten Wissenschaftler der Universidad de Ingeniería & Tecnología (UTEC) an und entwickelten eine praktische Werbetafel, die aus der Luft Feuchtigkeit entzieht und zu Trinkwasser macht. Die Universität hatte sich dafür Hilfe bei Mayo DraftFCB geholt, einer Werbeagentur die die Werbetafel designte und baute.

Bild-Quelle: utec.edu.pe

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