Tag-Archiv | EU-Freizügigkeit

Zahl der Ausländer in Deutschland auf Höchststand

7. März 2014 – Wiesbaden (dradio.de/Irib)

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden im vergangenen Jahr 7,6 Millionen Menschen mit rein ausländischer Staatsangehörigkeit registriert. Das ist den Angaben zufolge der höchste Stand seit Beginn der Erfassung Ende der 60er Jahre. Drei Viertel der neu Zugewanderten kamen aus den EU-Staaten, vor allem aus den Ländern Ost- und Südosteuropas wie Polen, Rumänien oder Ungarn. Daneben kamen auch mehr Syrer und Russen nach Deutschland. Die Zahl der Zuwanderer aus der Türkei sank dagegen erneut. – Die meisten Menschen ließen sich in Bayern nieder, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Grenzen auf für Bettler und andere Fachkräfte?

2014_2_COMPACT_Cover_kleinSeit 1. Januar gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für Bulgaren und Rumänen. Es kommen vor allem Armutsmigranten aus dem Roma-Volk. Schon 2013 strömten insgesamt 400.000 mehr Menschen nach Deutschland, als fortzogen. Man erinnere sich an einen Ausspruch von Altbundeskanzler Helmut Schmidt in der Bild-Zeitung vom 6. September 1992: „500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zu viel.“ Und weiter: „Kein Volk der Welt würde es ertragen, wenn jedes Jahr eine halbe Million Ausländer dazukommt, wie bei uns (…).“ Die Probleme dieser politisch gesteuerten Grenzöffnung beleuchtet ein Artikel in der aktuellen COMPACT-Ausgabe 2/2014.

Von Bettlern und anderen Fachkräften

_von Martin Müller-Mertens (aus: COMPACT 2/2014)

Invasion mit Ansage – die völlige Arbeitnehmerfreizügigkeit öffnete zu Jahresbeginn die Schleusen für Armutsmigranten aus Bulgarien und Rumänien. Gelockt von Kindergeld und Hartz IV pilgern sie ins Sozialparadies Deutschland. Weiterlesen