Tag-Archiv | Gehirnwäsche

Hetzjagt: Medien veröffentlichen Wohnhaus und Telefon-Nummer von GDL-Chef Weselsky

Beispiellose Hetzjagd: Die Bild fordert die Leser auf, dem Gewerkschaftsführer Weselsky die Meinung zu "geigen", der Focus veröffentlicht Bilder vom Wohnhaus Weselskys. (Foto: dpa)Beispiellose Hetzjagd: Die Bild fordert die Leser auf, dem Gewerkschaftsführer Weselsky die Meinung zu „geigen“, der Focus veröffentlicht Bilder vom Wohnhaus Weselskys. (Foto: dpa)

Medien – „Geigen Sie ihm Ihre Meinung“

Die Bild-Zeitung fordert die Leser auf, dem Gewerkschaftsführer die Meinung zu „geigen“ und veröffentlicht seine Büro-Telefonnummer. Der Focus bringt ein Foto vom Wohnhaus Weselskys und vom Klingelschild, auf dem steht: „Fam. Weselsky“. Es muss diesen Medien ziemlich schlecht gehen, wenn sie zu solchen Mitteln greifen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |

ARD-Programm-Beirat übt scharfe Kritik an der Ukraine-Berichterstattung

Der Programmbeirat der ARD geht mit der Berichterstattung des Senders zu Russland und der Ukraine hart ins Gericht. Der Sender sieht keine Fehler, sondern verteidigt seine Linie. (Foto: dpa)Der Programmbeirat der ARD geht mit der Berichterstattung des Senders zu Russland und der Ukraine hart ins Gericht. Der Sender sieht keine Fehler, sondern verteidigt seine Linie. (Foto: dpa)

Der ARD-Programmbeirat hat auf offenbar massive Kritik der Zuschauer reagiert und die Berichterstattung der ARD überraschend scharf kritisiert. In einer ausführlichen Analyse beschreibt der Beirat die „tendenziöse Berichterstattung“, die „Voreingenommenheit“ und die merkwürdige Auswahl der Experten, die der Sender zu Wort kommen ließ. Das Dokument in einem Auszug im Wortlaut.

deutsche Juden und die Sehnsucht nach dem heiligen Land – Frontfutter oder kalte Schulter

Nahost: Deutsche dienen in israelischer UniformDienst in der Negev-Wüste: Natahlie K. (20) aus Würzburg. FOTO: Yaron
25. Dez. 2013 – RP Online

Deutsche dienen in israelischer Uniform

Negev . Junge Männer und Frauen aus Deutschland gehen nach Israel, um dort freiwillig Militärdienst zu leisten. Sie riskieren ihr Leben für den jüdischen Staat. Von Gil Yaron

Es ist wohl der letzte Ort auf der Welt, an dem man erwartet, eine junge, blonde und blauäugige Frau mit fränkischem Akzent anzutreffen. Auf einer Bergspitze tief in der Negev-Wüste, hoch über einer strategisch wichtigen Anlage, wo der Wind so heiß ist als ströme er direkt aus einem Fön, leistet Nathalie K. (20) ihren Militärdienst. Schnell wird klar, dass das hier eine Kampfeinheit ist: Alle paar Minuten heulen die Sirenen auf, Warnung, dass ein Flugobjekt sich auf verdächtige Weise nähert. Die Soldaten der Luftabwehr müssen allzeit bereit sein, Israels Himmel zu verteidigen.

Was hat Nathalie hierher verschlagen? „Ich hatte eine schwere Kindheit“, sagt Nathalie mit einem schüchternen Lächeln, und schweigt sich über die Details aus. Der Vater verließ die Familie, als Nathalie sieben Jahre alt war. Ende 2001 lernte ihre Mutter einen Israeli kennen. Fünf Jahre später entschloss sich die Familie, nach Israel auszuwandern. Israel wurde für sie zu dem Heim, das Deutschland nie war: „Hier hat man mich mit offenen Armen empfangen, das ist nicht selbstverständlich. Ich weiß das sehr zu schätzen.“ – zum Weiterlesen

Elitejournalismus

German Foreign Policy

LEIPZIG 16.09.2013 – Bild: qpress.de – (Eigener Bericht von German Foreign Policy) – Ein Wissenschaftler der Universität Leipzig wirft deutschen Spitzenjournalisten die Übernahme von Techniken und Begriffen der Kriegspropaganda vor. Laut Uwe Krüger vom Institut für Praktische Journalismus- und Kommunikationsforschung der sächsischen Hochschule spielt “Frieden als Wert an sich” in führenden deutschen Printmedien “keine Rolle”. Vielmehr erachteten die dort beschäftigten Redakteure und Ressortchefs den “Einsatz und Verlust von Menschenleben” als “hinnehmbar und sogar geboten”. Insgesamt herrsche eine “starke Identifikation mit dem Westen” und seinen militärpolitischen Organisationen vor, die dazu führe, dass Gegner als “Barbaren” erschienen, denen mit “kalter Entschlossenheit” begegnet werden müsse. Entsprechende Überzeugungen sollen Krüger zufolge durch “gebetsmühlenartige” Wiederholungen und die Anwendung “argumentativer Tricks” in der Bevölkerung verankert werden. Hintergrund ist nach Auffassung des Wissenschaftlers die “Einbettung” der Autoren in Netzwerke des “transatlantischen Elitenmilieus”. – Zum Weiterlesen –