Tag-Archiv | Hoffnung

Udo Jürgens – 5 Minuten vor 12

udo_juergens-udo_juergensUnd ich sah einen Wald,
wo man jetzt einen Flugplatz baut.
Ich sah‘ Regen wie Gift,
wo er hinfiel, da starb das Laub.
Und ich sah einen Zaun,
wo es früher nur Freiheit gab.
Ich sah‘ grauen Beton,
wo vor kurzem die Wiese lag.
Und ich sah einen Strand,
der ganz schwarz war von Öl und Teer.
Und ich sah eine Stadt,
in der zählte der Mensch nicht mehr.
Doch ich sah‘ auch ein Tal,
das voll blühender Bäume war,
einen einsamen See,
wie ein Spiegel so hell und klar.
Und ich sah auf die Uhr:
5 Minuten vor 12

Und ich sah‘ eine Frau,
die erfror fast vor Einsamkeit.
Und ich sah‘ auch ein Kind,
für das hatten sie niemals Zeit.
Und ich sah einen Mann,
der für Hoffnung und Frieden warb.
Und ich sah wie er dann,
dafür durch eine Kugel starb.
Doch ich sah auch den Freund,
der in schwerer Zeit zu mir stand.
Ich sah einen, der gab
einem Hilflosen seine Hand.
Und ich sah auf die Uhr:
5 Minuten vor 12.

Ich sah Hass in den Augen,
blindwütenden Glauben,
sah‘ die Liebe erfrieren,
sah‘ die Sieger verlieren,
sah‘ Bomben und Minen,
sah‘ Schieber verdienen,
sah‘ Klugschwätzer reden
und Fanatiker töten.
Doch ich sah‘ auch die Angst,
die so viele zur Einsicht bringt.
Jemand sagte zu mir,
dass die Zukunft grad‘ jetzt beginnt.
Und ich sah auf die Uhr:
5 Minuten vor 12.

Ich sah‘ auch die Angst,
die so viele zur Einsicht bringt.
Jemand sagte zu mir,
dass die Zukunft grad‘ jetzt beginnt.
Und ich sah auf die Uhr:

DIAMRULW

5 Minuten vor 12.

Mal ein Wort zu unserer Motivation

zeitEs ist nicht unsere Absicht, Weltuntergangsstimmung zu verbreiten. Ganz im Gegenteil – wir wollen mit unseren Informationen dazu beitragen, das jeder in der Lage ist zunächst sich selbst, später aber vielleicht auch anderen zu helfen. Niemand von uns ist perfekt, deshalb ist es wichtig, das wir zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen. Zu diesem Zweck haben wir auch einen Bund gegründet, dem jeder beitreten darf, der Volljährig ist. Um aber effektiv Wissen in die Praxis umsetzen zu können, bedarf es nicht nur Training und Austausch, sondern auch Information um Geschehnisse, die auch noch auf uns zukommen werden. Gerade in der heutigen Zeit, die von vielen Sehern als die Endzeit bezeichnet wird, ist es wichtig, vergangenes zu betrachten, um zukünftiges, wenn auch nicht abzuwenden, so doch wenigstens abzumildern. Nur wenn wir bereit sind, eigene Fehler sachlich und ehrlich einzugestehen, sind wir auch in der Lage, die Folgen richtig einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. Auffällig ist, das bei allen Sehern die Negativzeit im Jahr 2012 begann, sich zu  wandeln und das Bewusstsein zu steigen. Danach soll das goldene Zeitalter anbrechen. Da aber das dunkle Tal noch nicht erreicht ist und die Eliten kämpfen, wie verwundete Tiere, sind alle Aufgewachten gefordert, da zu helfen, wo die Not am größten ist. Das gibt nicht nur Mut und Hoffnung, sondern fordert uns geradezu auf, jetzt zu handeln.

Fangen wir mit gegenseitiger Unterstützung und Vernetzung an. Dann sind wir auf dem richtigen Weg!

Gruppenhass auf alles und jeden – keine Perspektiven für die Jugend

jugend-nachdenklich

September 15, 2013 – Bürgerstimme – Nazariy Kryvosheyev  / pixelio.de

Sie finden sich gelangweilt ein, wieder einmal ein Spätnachmittag mit trüben Aussichten. Wütende Blicke kreisen suchend umher, um spontan ein Opfer eventuell noch zu finden, welches somit für ein bißchen Abwechslung sorgen könnte. Zu dumm, daß just in dem Moment ein gerade mal 10-Jähriger allein des Weges kommt.

Schnell sieht dieser sich von einer Horde Halbstarker umstellt, wissend, was ihm bevorstehen mag, versucht zwar nahezu ohnmächtig, aber chancenlos hasenhakenschlagend zu entfliehen. Doch die Übermacht der aggressiven Jugend schnappt ihn im letzten Augenblick. Gruppenhaß auf alles und jeden eine Option, weil keine Perspektiven für die Jugend vorhanden?

Eine Welt der Gleichgültigkeit im Netz des Konsumglamours