Tag-Archiv | Investitionen

Umverteilung: Schäuble will privatisierte PKW-Maut für alle

Schäuble will bei PKW-Maut auch Deutsche belasten

STIMME RUSSLANDS Finanzminister Schäuble hat einem Bericht zufolge eine Alternative zum Maut-Konzept von Verkehrsminister Dobrindt erarbeitet. Er will alle Nutzer deutscher Autobahnen belasten – Ausländer und Deutsche.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lässt nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“ ein Alternativkonzept zu den Maut-Plänen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erarbeiten und geht damit auf Konfrontationskurs zu seinem Kabinettskollegen. Wie das Magazin vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtet, beziehen sich Schäubles Überlegungen auf die nächste Legislaturperiode, weil er nicht nur Ausländer stärker belasten will, sondern alle Nutzer deutscher Autobahnen – was im aktuellen Koalitionsvertrag ausgeschlossen ist.

Dem „Spiegel“ zufolge will Schäuble private Investoren dazu bewegen, sich stärker als bislang beim Bau und Betrieb von Straßen zu engagieren – im Rahmen von sogenannten Public-Private-Partnerships. Im Gegenzug für ihre Investitionen sollen die privaten Unternehmen dem Bericht zufolge dann für einen bestimmten Zeitraum die Mauteinnahmen erhalten. Die Welt

Deutsche Wirtschaft sauer auf Gauck

Deutsche Wirtschaft sauer auf Gauck

12. Dez. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die Außenwirtschaftsverbände der BRD kritisieren die Entscheidung von Bundespräsident Joachim Gauck, die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi nicht zu besuchen.

Die frühe Festlegung Gaucks sei »nicht hilfreich«, sagt Jens Nagel, Geschäftsführer beim Außenhandelsverband BGA, in der Tageszeitung »Die Welt«. Man müsse auch auf schwierige Gesprächspartner zugehen und dürfe den – durchaus auch kritischen – Dialog mit Regierungen nicht abreißen lassen, »mit deren Werten oder Verhalten wir nicht konform sind«, mahnt Nagel an. »Sprachlosigkeit hilft niemandem.«

Auch der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ist unzufrieden mit Gaucks Olympia-Fernbleiben. »Differenzen lassen sich nur im direkten Gespräch ausräumen«, sagt Geschäftsführer Rainer Lindner in derselben Zeitung. Aus wirtschaftlicher Sicht gebe es dringende Fragen, »wie die Abschaffung der gegenseitigen Visa-Pflicht und die Gestaltung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes, bei denen wir vorankommen müssen«.

IOC-Chef Thomas Bach ist um Deeskalation bemüht. Für den Verzicht des Bundespräsidenten, an der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi teilzunehmen, seien im wesentlichen »protokollarische Gründe« verantwortlich: »Er kann ohne einen vorangegangenen offiziellen Staatsbesuch kein Land besuchen.«

Deutsche verunsichert: Nachfrage nach Konsumgütern bricht ein

 |  Veröffentlicht: 05.07.13, 17:30

Die deutsche Industrie hatte im Mai deutlich weniger neue Aufträge zu verzeichnen, als erwartet. Besonders die Nachfrage nach Konsumgütern ist stark zurückgegangen. Grund dafür ist die zunehmende Verunsicherung der deutschen Verbraucher.

Die Auftragslage bei Herstellern deutscher Konsumartikel ist im Mai erneut zurückgegangen. (Foto: DWN/Screenshot)

Die Auftragslage bei Herstellern deutscher Konsumartikel ist im Mai erneut zurückgegangen. (Foto: DWN/Screenshot)

Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie haben sich im Mai den zweiten Monat in Folge verschlechtert. Preis-, kalender- und saisonbereinigt schwächte sie sich gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent ab. Schon im April waren die Aufträge um 2,2 Prozent zurückgegangen.

Nach einem zwischenzeitlichen Hoch im März dieses Jahres hat sich die Auftragslage damit wieder deutlich abgekühlt. Das zeigen die aktuellen Zahlen vom Statistischen Bundesamt. Besonders deutlich fiel das Minus mit 3,1 Prozent bei der Nachfrage nach Konsumgütern aus.

Zum Weiterlesen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/05/deutsche-verunsichert-nachfrage-nach-konsumguetern-bricht-ein/