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deutsche Persönlichkeiten fordern Dialog mit Russland & unvoreingenommene Berichterstattung

Politiker fordern die Bundesregierung zu einem Dialog mit Russland auf

STIMME RUSSLANDS Eine Gruppe von angesehenen Politikern, Wirtschaftwissenschaftlern und Kulturschaffenden der Bundesrepublik Deutschland hat der Regierung dieses Landes ein offenes Schreiben zukommen lassen.

Der Appell, der auf der Webseite der Zeitung „Tagesspiegel“ veröffentlicht wurde, enthält die Aufforderung, den Dialog mit der Russischen Föderation nicht zu unterbrechen.

Zu den Verfassern des Schreibens gehören der Chef des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, der Leiter des Koordinationskomitees des Petersburger Dialogs, Lothar de Maizière, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, insgesamt sind es 60 Unterschriften.

Im Schreiben ist davon die Rede, dass die Bundesrepublik und Europa Anstrengungen zur Deeskalation des Konfliktes unternehmen und Vertreter der Massenmedien die außenpolitischen Ereignisse unvoreingenommen beleuchten sollten. Die Geschichte selbst lehre, dass es notwendig sei, gutnachbarliche Beziehungen zu Russland aufzubauen, wird in em Appell unterstrichen.

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Residenz des deutschen Botschafters in Moskau: Botschaftsmitarbeiterin musste ihren Posten räumenResidenz des deutschen Botschafters in Moskau: Botschaftsmitarbeiterin musste ihren Posten räumen

Moskau/Berlin 16. November 2014 (afp/IRIB)

Eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft in Moskau muss das Land verlassen.

Auf Veranlassung der Behörden sei sie bereits ausgereist. Der deutsch-russische Konflikt hat sich erneut zugespitzt. Nachdem ein russischer Diplomat aufgefordert worden war, Deutschland zu verlassen, musste eine langjährige Mitarbeiterin der politischen Abteilung der Deutschen Botschaft in Moskau ihren Posten räumen. Hintergrund ist laut „Spiegel online“ offenkundig der Fall eines russischen Diplomaten, der als Mitarbeiter des Bonner Generalkonsulats spioniert haben soll, vom Verfassungsschutz monatelang observiert und schließlich ohne großes Aufsehen aus dem Land gewiesen wurde.