Tag-Archiv | Konjunktur

Löhne und Lohnentwicklung weit unter internationalem Schnitt – Gewerkschaften abgemeldet

LOHN IV

Konjunktur – Angst vor Deflation

Deutschland: Die Gewerkschaften spielen bei den Löhnen keine Rolle mehr

Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer beziehen Löhne, die nicht mehr von den Gewerkschaften mitverhandelt wurden. Das Ergebnis: Die deutsche Löhne liegen weit unter dem internationalen Durchschnitt. Die Produktivität ist dagegen dramatisch gestiegen. Nun fordert sogar die Bundesbank Lohnerhöhungen.

Immer mehr deutsche Städte von Pleite bedroht

Oberhausen, Offenbach, Ludwigshafen, Hagen und Saarbrücken sind die am schlimmsten verschuldeten Städte Deutschlands. (Foto: dpa)Oberhausen, Offenbach, Ludwigshafen, Hagen und Saarbrücken sind die am schlimmsten verschuldeten Städte Deutschlands. (Foto: dpa)

Schuldenkrise De facto längst bankrott

Im Jahr 2012 hatten 21 Städte eine Pro-Kopf-Verschuldung von über 4.000 Euro, so eine Studie von EY. Das sind 50 Prozent mehr als noch 2010. Vor allem in strukturschwachen Regionen im Westen Deutschlands eskaliert die Lage. De facto sind viele deutsche Städte längst bankrott.

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Deutschland: Mittelstand muss mit höheren Steuern für Euro-Krise zahlen

Die Gesamtbelastung – also der Anteil aller Steuern und Abgaben am Gewinn – ist von 46,8 Prozent im Jahr 2012 auf 49,4 Prozent in diesem Jahr gestiegen. (Foto: dpa)Die Gesamtbelastung – also der Anteil aller Steuern und Abgaben am Gewinn – ist von 46,8 Prozent im Jahr 2012 auf 49,4 Prozent in diesem Jahr gestiegen. (Foto: dpa)

Deutsche Unternehmen müssen mehr Steuern und Abgaben zahlen als die internationale Konkurrenz. Steuer- und Abgabenquote und Steuerbürokratie wurden in einer Studie weltweit verglichen. Deutschland fällt im Steuer-Ranking um 17 Plätze. Die deutschen Unternehmen werden am meisten geschröpft – um die Kosten für die Euro-Rettung zu übernehmen.

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Chemie-Konzerne: Hohe Profite mit Medikamenten und Pflanzenschutz

Mitarbeiter reinigen und kontrollieren die Rührstäbe eines Salbenmischers zur Herstellung von Bepanthen Wund- und Heilsalbe in der Bayer-Produktionsstätte in Grenzach-Wyhlen. Das Pharma- und Pflanzenschutz-Geschäft sind die profitabelsten Zweige des Bayer-Konzerns. (Foto: Bayer HealthCare AG/dpa)Mitarbeiter reinigen und kontrollieren die Rührstäbe eines Salbenmischers zur Herstellung von Bepanthen Wund- und Heilsalbe in der Bayer-Produktionsstätte in Grenzach-Wyhlen. Das Pharma- und Pflanzenschutz-Geschäft sind die profitabelsten Zweige des Bayer-Konzerns. (Foto: Bayer HealthCare AG/dpa)

Konjunktur – Licht und Schatten global

Die großen Chemie-Konzerne sehen keine Konjunktur-Erholung. Richtige Profite sind nur mit Arzneimitteln und Insektengift zu machen. Daher sind in diesen Bereichen die Lobbyisten besonders aktiv.

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Kahlschlag bei Siemens: 15.000 Mitarbeiter gefeuert

In Deutschland wird der Münchner Konzern 5.000 Stellen abbauen. Investoren hatten endlich Klarheit gefordert. (Foto: dpa)In Deutschland wird der Münchner Konzern 5.000 Stellen abbauen. Investoren hatten endlich Klarheit gefordert. (Foto: dpa)

Konjunktur – Deutsche Industrie kürzt

Kurz nach seinem Amtsantritt sorgt Siemens-Chef Joe Kaeser endlich für Klarheit. Im Rahmen des laufenden Sparprogramms müssen allein in Deutschland 5.000 Mitarbeiter gehen. Vor allem die Industrie ist betroffen.

  | , 17:11 Uhr

Deutsche Exporte im Mai überraschend stark gefallen

Die Export-Überschüsse gingen im Mai stärker zurück als von Ökonomen erwartet. (Grafik: Statistisches Bundesamt)Die deutsche Außenhandelsbilanz für Mai zeigt einen deutlichen Rückgang der Export-Überschüsse. Experten hatten mit einer nur leichten Abschwächung gerechnet. Besonders die Ausfuhren in die Eurozone sind im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent niedriger.

Deutschlands Exporte fielen im Mai so stark wie seit Ende 2009 nicht mehr. Die Zeiten großer Wachstumsraten bei den Exporten sind für die größte Volkswirtschaft der Eurozone nun vorbei.

Der saisonal angepasste Export nahm insgesamt um 2,4 Prozent ab, wie aus den am Montag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Das unterschreitet auch die negativsten Prognosen der Ökonomen, die ein Minus von nur 0,4 Prozent erwartet hatten. Etwas besser lief es für die Importeure. Ihre Einfuhren stiegen im Mai um 1,7 Prozent zum Vormonat, sanken jedoch um 2,6 Prozent binnen Jahresfrist. Die Handelsbilanz wies einen bereinigten Überschuss von 14,1 Milliarden Euro auf.

veröffentlicht 08.07.13, 15:40 Zum Weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/08/deutsche-exporte-im-mai-ueberraschend-stark-gefallen/

Deutsche verunsichert: Nachfrage nach Konsumgütern bricht ein

 |  Veröffentlicht: 05.07.13, 17:30

Die deutsche Industrie hatte im Mai deutlich weniger neue Aufträge zu verzeichnen, als erwartet. Besonders die Nachfrage nach Konsumgütern ist stark zurückgegangen. Grund dafür ist die zunehmende Verunsicherung der deutschen Verbraucher.

Die Auftragslage bei Herstellern deutscher Konsumartikel ist im Mai erneut zurückgegangen. (Foto: DWN/Screenshot)

Die Auftragslage bei Herstellern deutscher Konsumartikel ist im Mai erneut zurückgegangen. (Foto: DWN/Screenshot)

Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie haben sich im Mai den zweiten Monat in Folge verschlechtert. Preis-, kalender- und saisonbereinigt schwächte sie sich gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent ab. Schon im April waren die Aufträge um 2,2 Prozent zurückgegangen.

Nach einem zwischenzeitlichen Hoch im März dieses Jahres hat sich die Auftragslage damit wieder deutlich abgekühlt. Das zeigen die aktuellen Zahlen vom Statistischen Bundesamt. Besonders deutlich fiel das Minus mit 3,1 Prozent bei der Nachfrage nach Konsumgütern aus.

Zum Weiterlesen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/05/deutsche-verunsichert-nachfrage-nach-konsumguetern-bricht-ein/