Tag-Archiv | Landwirtschaft

Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht den Versuchsstall in Kleve (NRW). Dort werden die Tiere in drei Gruppen eingeteilt und mit unterschiedlichen Futter versorgt. So soll getestet werden, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. (Foto: dpa)Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht den Versuchsstall in Kleve (NRW). Dort werden die Tiere in drei Gruppen eingeteilt und mit unterschiedlichen Futter versorgt. So soll getestet werden, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. (Foto: dpa)

Deutschland bekommt 2015 mehr als fünf Milliarden Euro als Agrar-Förderungen von der EU. Doch Kühe, die Unmengen an Methangas ausstoßen, sind fast so schädlich für das Klima wie Autoabgase. Doch der wahre Grund für das Kuh-Desaster ist die absurden Agrar-Subventionen der EU.

Freihandelsabkommen TTIP: Hormon-Fleisch erobert die Märkte

Die Zulässigkeit von Wachstumshormonen verschafft den US-Fleischproduzenten massive Kostenvorteile. (Foto: dpa)Die Zulässigkeit von Wachstumshormonen verschafft den US-Fleischproduzenten massive Kostenvorteile. (Foto: dpa)

Billige Nahrung durch Freihandel

Im Rahmen des Freihandelsabkommens TTIP kommt Hormonfleisch voraussichtlich auch nach Europa. Denn die USA erlauben den Einsatz von Wachstumshormonen. Dadurch ist die Fleischproduktion dort deutlich billiger. Der Deutsche Bauernverband fürchtet den zusätzlichen Wettbewerbsdruck für die heimische Produktion.

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Sorge um Gift auf Soja-Feldern in Argentinien

Aktivistin mit einem Glyphosat-Behälter in einem Maisfeld in Argentinien28. Nov. 2013amerika21.deAktivistin mit einem Glyphosat-Behälter in einem Maisfeld in Argentinien (Quelle)

Einsatz von Herbiziden mit zunehmender Landwirtschaft massiv ausgeweitet. Vor allem Einsatz von Glyphosat stößt auf Kritik

Buenos Aires/Berlin. Der Einsatz des Herbizids Glyphosat in der argentinischen Landwirtschaft sorgt zunehmend für Kritik. Nun hat das Thema sogar Deutschland erreicht: In einer schriftlichen Frage an die Bundesregierung hat sich der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Harald Ebner, nach zwei Reisen von Regierungsvertretern nach Buenos Aires erkundigt. Die bekannten Gefahren beim Einsatz von Glyphosat wurden dabei jedoch nicht thematisiert, heißt es in den Antworten der Bundesregierung, die amerika21.de vorliegen. Deutschland gehört zu den Importstaaten für argentinische Soja-Bohnen. – zum Weiterlesen – 

Koalition will Freihandels-Abkommen mit den USA vorantreiben

KoalitionsverhandlungenEin zuvor aus einem Auto geworfener Demonstrant zum Thema bundesweiter Volksentscheid wird am 26.11.2013 in Berlin vor dem Willy-Brandt-Haus von Polizeibeamten abtransportiert. Foto: Hannibal/dpa

TTIP – Hinter verschlossenen Türen

Union und SPD haben sich darauf geeinigt, das Freihandelsabkommen der EU mit den USA voranzutreiben. Die rechtlichen Sicherungen, die der Koalitionsvertrag erwähnt, sind windelweich.

  | , 17:39 Uhr

Und hier ein Video!
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Wie im Vietnamkrieg

Laub

Wie im Vietnamkrieg

Chemische Entlaubung von Pflanzen und Obstbäumen

Von Udo Pollmer

Das Herbstlaub fällt – ganz von alleine. In der Landwirtschaft ist das manchmal anders. Dort werden Obstbäume bisweilen chemisch entlaubt. Die Hintergründe dieser verbreiteten Praxis, über die aber nicht allzu offen gesprochen wird, erklärt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.

Wenn sich die Blätter bunt verfärben, dann ist Herbst. Wer jetzt seinen Blick über die Felder schweifen lässt, auf den mag die herbstliche Idylle dennoch etwas befremdlich wirken. Denn das Kraut auf den Kartoffeläckern ist merkwürdig braun und vertrocknet, es wirkt, wie wenn Feuer über das Feld gekommen wäre. Wäre es auf natürliche Weise verwelkt, dann würde zumindest da und dort etwas Unkraut noch grün oder gelb hervorlugen. 

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Die erschreckende Wahrheit über die hohe Milchleistung der Kuh

23.09.2013Extrem News

Vom Harnstoff als Zellgift zerstörte Leber- und Nierenzellen.

Vom Harnstoff als Zellgift zerstörte Leber- und Nierenzellen.
Steht ein neuer Lebensmittel- und Tierschutzskandal ins Haus? Die ExtremNews Redaktion erhielt in der letzten Woche von einem Milchviehbauern einen Brief, in dem auf das „Generative Degenerationssyndrom des Rindes“ und welche Folgen dies für die Qualität der Milch hat, hingewiesen wurde. Obwohl dessen Auswirkungen bei einem Weiterwirtschaften wie bisher ungeahnte Folgen für Milchviehhalter, Kühe und die gesamte Versorgung der Bevölkerung mit Milchprodukten hat, wird dies bisher von den Medien, der Wissenschaft und den Fütterungsberatern so gut wie kaum beachtet.
Vom Harnstoff als Zellgift zerstörte Leber- und Nierenzellen.

Vom Harnstoff als Zellgift zerstörte Leber- und Nierenzellen.

Nahezu gesunde Organe zum Vergleich.

Nahezu gesunde Organe zum Vergleich. (rechts unten)

Anfang der 80er Jahre lag die Milchleistung einer Kuh noch bei ca. 20 Liter am Tag, heute gibt es Hochleistungskühe, die täglich über 40 Liter Milch geben. Bedenkt man, dass für die natürliche Versorgung eines Kalbes 8 Liter am Tag vollkommen ausreichend sind, hat diese immense Überproduktion deutliche gesundheitliche Folgen für die Kuh. Lag die Lebenserwartung einer Kuh früher bei 25 Jahren, so liegt sie heute nur noch bei ca. 5 Jahren.

Die Steigerung der Milchleistung wird durch eine spezielle Fütterungsmethode in Verbindung mit dem Parameter Harnstoffgehalt erreicht. Hierzu hat der Tierarzt Dr. Karl-Heinz Schmack in der Fachzeitung „Hessenbauer“ (Ausgabe Nr. 41/2008) in einem Leserbrief geschrieben: “ … Die größte Katastrophe, die auf die Gesundheit der Kuh eingewirkt hat und die Wirtschaftlichkeit der Milchkuhhaltung in Frage stellt, ist die Ausrichtung der Eiweißversorgung der Milchkuh auf Harnstoffwerte von plus/Minus 250 mg je Liter Milch. Dieses Maß resultiert aus Prinzipien pseudowissenschaftlichen Unsinns! Die Ursache für die verkürzte Nutzungsdauer der Kuh ist ausschließlich die fortschreitende Degeneration von Leber und Niere durch eine blind überzogene, an die Stoffwechselkapazitäten und Zellempfindlichkeit von Leber und Niere nicht angepasste Rohproteinversorgung!“. – Zum Weiterlesen –

Heimliche Bodenreform: Spekulanten kaufen im großen Stil deutsches Ackerland

Die Boden-Preise sind in den vergangenen Jahren in vielen Regionen Deutschlands regelrecht explodiert. Investoren sehen die Flächen als gewinnbringende Anlage. Kleinbauern können sich den Kauf oder die Pacht hingegen nicht mehr leisten.

Landbesitz unterliegt auch in Deutschland einer immer stärkeren Konzentration. (Foto: Flickr/thskyt)

Landbesitz unterliegt auch in Deutschland einer immer stärkeren Konzentration. (Foto: Flickr/thskyt)

In Deutschland werden Bauern als Grundeigentümer zusehends von institutionellen Investoren verdrängt. In einigen Regionen wurden bereits bis zu 30 Prozent der verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen von diesen Kapitalgebern übernommen.

Das geht aus einer aktuellen Studie der Kleinbauernbewegung La Via Campesina und des Netzwerks „Hands-off the Land“ hervor. Anhand von elf europäischen Ländern schildern die Autoren darin, wie die traditionelle Landwirtschaft durch die Konzentration des Landbesitzes und die Investitionstätigkeit von Spekulanten bedroht wird. Die Landkonzentration sei heute auch in Europa mit den Dimensionen in Brasilien, Kolumbien oder den Philippinen vergleichbar.

Veröffentlicht: 21.07.13, 23:51 Zum Weiterlesen: