Tag-Archiv | Leiharbeit

moderne Sklaverei: Deutschland Vorreiter Europas

Ein Arbeiter entnimmt im ThyssenKrupp-Stahlwerk in Duisburg an einer Öffnung eines Hochofens eine Stahlprobe. (Foto: dpa)

Ein Arbeiter entnimmt im ThyssenKrupp-Stahlwerk in Duisburg an einer Öffnung eines Hochofens eine Stahlprobe. (Foto: dpa)

Deutschland schafft seine Arbeiter ab. Der Niedriglohnsektor boomt in kaum einem europäischen Land so wie in Deutschland. Von einer sozialen Marktwirtschaft kann nicht mehr die Rede sein. Die deutschen Arbeiter bezahlen den Preis für die hemmungslose Globalisierung.

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Kein Wort von Ihnen, Herr Bundespräsident?

GauckWie sich zeigte, ist Bundespräsident Gauck zu selektiver Entrüstung fähig, wobei er dazu neigt, an den Fronten seiner Jugend weiter zu kämpfen. Russland wird von ihm kritisiert (zu Recht, aber auch nicht sehr konsequent), während “Schutzmacht” USA von moralischen Bedenken unbehelligt bleibt- obwohl es nicht viel Kombinationsgabe braucht, um eine Ähnlichkeit zwischen NSA- und Stasi-Bespitzelung festzustellen. Konstantin Wecker spricht aus, was man leider viel zu wenig in der Presse liest.

Sie Herr Gauck,

setzen sich also durch Boykott für Menschenrechte in Russland ein.
In der Tat – die schreckliche Schwulenverfolgung dort und die Lage vieler Oppositioneller sollten uns alle aufrütteln, und man kann nicht Olympische Spiele in Putins Russland durchführen, so als ob alles in Ordnung wäre.

Dann hoffen wir mal, das ist ein löblicher Anfang weiterer tapferer demonstrativer Einsätze ihrerseits.

Einige Beispiele:

Dem 14. Rüstungsexportbericht der Bundesregierung zufolge war der Hauptkunde für deutsche Rüstungsgüter im Jahr 2012 Saudi-Arabien. Die Behörden schränkten die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit 2012 empfindlich ein. Andersdenkende wurden rücksichtslos unterdrückt. Regierungskritiker und politische Aktivisten befanden sich ohne Anklageerhebung in Haft oder wurden nach äußerst unfairen Gerichtsverfahren verurteilt. Frauen wurden nach wie vor durch Gesetze und im Alltag diskriminiert. Sie waren außerdem nur unzureichend vor häuslicher Gewalt und anderen Übergriffen geschützt. Ausländische Arbeitsmigranten wurden von ihren Arbeitgebern ausgebeutet und misshandelt. Gerichte verhängten Auspeitschungsstrafen, die auch vollstreckt wurden. Hunderte Menschen saßen Ende 2012 in Todeszellen, und mindestens 79 Personen wurden hingerichtet.
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Urteil: Leiharbeiter haben keinen Anspruch auf Festanstellung

Leiharbeiter haben bei einem länger als „vorübergehenden“ Einsatz keinen Anspruch auf einen festen Arbeitsvertrag. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in letzter Instanz. (Foto: dpa)Leiharbeiter haben bei einem länger als „vorübergehenden“ Einsatz keinen Anspruch auf einen festen Arbeitsvertrag. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in letzter Instanz. (Foto: dpa)

Arbeitsmarkt – Sieg für Verleih-Firmen

Auch nach Jahren bei derselben Firma, hat ein Leiharbeiter kein Recht auf eine Festanstellung. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt. Sanktionen gegen Verleih-Firmen wird es nicht geben.

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Konzern-Manager pfeifen Merkel zurück: „Keine sozialen Wohltaten!“

Nur einer kann die Richtung bestimmen: Die deutschen Autobauer sagen Angela Merkel, wo es lang gehen soll. (Foto: dpa)Nur einer kann die Richtung bestimmen: Die deutschen Autobauer sagen Angela Merkel, wo es lang gehen soll. (Foto: dpa)

Gesellschaft – CDU denkt, Industrie lenkt

Die Manager internationaler Auto-Konzerne warnen vor „sozialen Wohltaten“ durch die Koalition. Sie drohen unverhohlen mit der Verlagerung der Arbeitsplätze in Ausland. Vor allem die Beibehaltung der Leiharbeit ist den Managern sehr wichtig. Die angestellten Manager präsentieren sich als politische Erpresser – sie selbst riskieren nichts, weil kein Cent ihres eigenen Geldes in die Unternehmen geht.

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Die zionistischen Medien verschweigen und decken diese Vorgänge eisern!

Das Weltbild der meisten Menschen - Manipulationen und Falschinformationen…Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business und “Demokratie” ist ein Theater, das uns nur vorgespielt wird. Die von vielen Politikern des 20. Jahrhunderts propagierte Neue Weltordnung (auch “global governance” genannt, “New Order”, “New World Order”, “Neue Ordnung”, “Neue Wirtschaftsordnung”, Freihandelszone o.a. ) ist in Wahrheit die alte, feudale Weltordnung im neuen High-Tech Gewand der Wissenschaft, besonders der sogenanten New Science , der Sozialingenieure – die Begriffe wie Bewusstsein, Gerechtigkeit, Treue, Freiheit und Wahrheit nicht in ihren Computer-programmen haben. 

Fakt ist: Geld und Macht bestimmten schon immer die politischen Entscheidungen und unter dem Deckmantel der Demokratie, herrscht eine kleine Clique! Die Leser des Lupo-Cattivo-Blog’s wissen das schon – für Neueinsteiger ist dieses Video zu empfehlen. Mein Dank gilt hier Kommentarschreiber kopfschuss911!

“Wohlstandsland Bundesrepublik: Für eine Handvoll Euro – Tagelöhner in Deutschland” – so ein Artikel, geschrieben von “Kuschi2000“, am 18. 04. 2013, hier bei Lupo Cattivo-BlogBei diesem Artikel erhielt ich die folgenden Kommentare, die ich noch einmal allen Lesern zugänglich machen möchte und deshalb hier als Artikel reinstelle!  Den Rest des Beitrags lesen »

08.10.2013 Reiches Deutschland – bis neulich Dienstag Volker Pispers! die Bananenrepublik

banane_b08.10.2013 Reiches Deutschland – bis neulich Dienstag Volker Pispers! die Bananenrepublik
Lassen wir ihn doch Kanzler werden, dann ist Politik wenigstens lustig.

toller Rechtsstaat: durchs Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit Leiharbeit Steuern sparen

Steuer-Erleichterung dank Leiharbeit: Fleisch-Industrie spart Millionen

 |  19.08.13, 16:43

Die deutsche Schlacht-Industrie ist geprägt von Leiharbeitern. Ein Zustand, der gleich zwei Vorteile für die Schlachtbetriebe mit sich bringt. Denn die Unternehmen profitieren nicht nur von den niedrigen Lohnkosten. Die Praxis mit der Leiharbeit erhöht sogar die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Betriebe von der Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz befreien können. Das spart Millionen.

Die deutsche Schlachtindustrie spart mit der Einstellung von Leiharbeitern gleich doppelt (Foto: Flickr/L214 images).

Die deutsche Schlachtindustrie spart mit der Einstellung von Leiharbeitern gleich doppelt (Foto: Flickr/L214 images).

Zwar beschweren sich EU-Länder wie Belgien und auch Frankreich über die niedrigen Löhne in der deutschen Fleischindustrie, aber die deutsche Bundesregierung hat sich daran bisher nicht gestoßen. Sie fördert dies sogar noch. Denn die deutschen Schlachtbetriebe profitieren nicht nur hinsichtlich niedriger Lohnkosten von den fragwürdigen Werksverträgen. Vielmehr erhöht sich durch diese Leiharbeiter auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Umlage Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entfällt. Das sparte der Schlachtindustrie allein 2011 mehr als 27 Millionen Euro.

Um eine Befreiung von der EEG-Umlage beantragen zu können, müssen die Stromkosten eines Unternehmens im Verhältnis zur Bruttowertschöpfung bei über 14 Prozent liegen. Je geringer also die Bruttowertschöpfung umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Stromkosten bei über 14 Prozent liegen. Und dann steigt die Wahrscheinlichkeit, die EEG-Umlage nicht zahlen zu müssen.

„Die Bruttowertschöpfung wird durch Abzug der Vorleistungen von den Produktionswerten errechnet; sie umfasst also nur den im Produktionsprozess geschaffenen Mehrwert“, so das Statistische Bundesamt. Interessanter Weise können die Schlachtbetriebe die Lohnkosten für ihre Stammbelegschaft aber nicht von der Bruttowertschöpfung abziehen. Die Kosten für Leiharbeiter mit Werksverträgen aber schon, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zeigt: – zum Weiterlesen –

Chance oder Stöckchen?

Höchstgericht: Betriebsräte können Leiharbeit im Unternehmen blockieren

Wenn Leiharbeit auf Dauer angelegt ist, können künftig die Betriebsräte ein Veto dagegen einlegen. Das Urteil könnte den Einsatz von Leiharbeit in Deutschland signifikant verändern – und zwingt die Gewerkschaften, Position zu bekennen.

Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland liegt derzeit bei knapp einer Million. (Grafik: Agentur für Arbeit)

Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland liegt derzeit bei knapp einer Million. (Grafik: Agentur für Arbeit)

Ein Arbeitgeber darf nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts eine neue Mitarbeiterin nicht einstellen. Das Veto des Betriebsrates sei berechtigt, da die dauerhafte Beschäftigung geplant war. Die Gewerkschaften sind zufrieden mit dem Urteil.

Wenn ein Unternehmen künftig Leiharbeitnehmer dauerhaft eingesetzt will, dann braucht es dafür die Zustimmung des Betriebsrats. Dieser könne „die Zustimmung zum Einsatz von Leiharbeitnehmern verweigern, wenn diese dort nicht nur vorübergehend eingesetzt werden sollen“, so das Bundesarbeitsgericht in einer Pressemitteilung.

14.07.13, 01:15 Zum Weiterlesen: