Tag-Archiv | MEIN FREUND

Welche Rolle spielst du mein Freund

freundGeliebter Freund,/Freundin, du spielst jetzt – in diesem Moment – eine wichtige Rolle in einem grandiosen Theater. Genau wie in einem Schauspielhaus hast du dich dafür beworben … bist in deinen Körper geschlüpft wie in ein Kostüm und hast dann etwas sehr Fatales über dich ergehen lassen: du hast vergessen, wie du dort hingekommen bist. Ja, es gehörte sozusagen zum Kleingedruckten im Vertrag des Lebens auf der Erde.
So spielst du nun eine menschliche Rolle!. Ja, du spielst sogar auf mehreren Bühnen gleichzeitig … in deiner Familie, im Netz, ja vielleicht sogar in mehreren Gruppen von Freunden, und was es sonst noch in deiner Welt an kreativen Spielfeldern gibt.
Überall dort spielst du verschiedene Rollen. Du hast dich sehr gut angepasst an die Spielregeln und vielleicht sogar neue erschaffen. Und du meinst tatsächlich, das ist das Leben. Du meinst sogar, du könntest es nicht verändern, wärst gefangen darin, wartest gar darauf, auf irgendeine Weise diese Welt zu verlassen, nur um neu beginnen zu können.
Oh geliebter Freund, egal in welchem Spiel du gerade steckst, egal wie es aussehen mag oder was du gerade fühlst – du kannst von der Bühne steigen und es beenden, hier und jetzt.
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Der oberflöchliche Umgang mit Sprache! MEIN FREUND und die Leichtgläubigkeit unserer Zeit!

merkelFrau Merkel ist nicht unsere Landesmama!

Mein Freund, ich bin nicht dein Freund. Mein
Schein ist bloß ein sorgfältig gewobenes Kleid, das
ich trage, um mich vor deinen Fragen und dich vor
meiner Gleichgültigkeit zu schützen.
Das «Ich» in mir, mein Freund, wohnt in dem
Haus der Stille. Dort soll es bleiben, immerdar,
unerkannt – und unnahbar.
Du sollst meinen Worten keinen Glauben schenken
und sollst meinem Tun Misstrauen – denn
meine Worte sind nur das Echo deiner Gedanken
und meine Taten bloß deine verwirklichten
Wünsche.
Sagst du: «Der Wind weht von Osten », so sage ich:
«Ja, er weht von Osten.» – Du sollst nicht wissen,
daß nicht der Wind meinen Sinn bewegt, sondern
die See. Du kannst meine seefahrenden Gedanken
nicht erraten. Ich will mit der See allein sein.
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