Tag-Archiv | Mindestlohn

Regierung beschenkt Zeitungsverlage mit 135 Millionen Euro

Beste Freundinnen: Springer-Witwe Friede und Angela Merkel haben einen kurzen Draht, der in beide Richtungen funktioniert. (Foto: dpa)Beste Freundinnen: Springer-Witwe Friede und Angela Merkel haben einen kurzen Draht, der in beide Richtungen funktioniert. (Foto: dpa)

Lobbyismus Leitartikel und Praxis

In einer bisher einzigartigen Sonderregelung hat die Bundesregierung den Zeitungsverlegern einen „Rabatt“ bei den Sozialleistungen zugestanden. Damit schenkt Angela Merkel den Verlagen 135 Millionen Euro, damit diese die ohnehin nicht üppigen 8,50 pro Stunde für die Zeitungsausträger aufbringen können.

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Stadt Essen: Obdachlose werden fürs Putzen mit Bier bezahlt

Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (li.) und der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit bekommen ihr Bier umsonst, wie hier auf der Grünen Woche. Obdachlose sollen dafür den ganzen Tag die Straßen kehren. (Foto: dpa)Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (li.) und der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit bekommen ihr Bier umsonst, wie hier auf der Grünen Woche. Obdachlose sollen dafür den ganzen Tag die Straßen kehren. (Foto: dpa)

Die Stadt Essen will Obdachlose fürs Straßenkehren mit Bier bezahlen. Die Politik will so Drogen- und Alkoholkranke vom Bahnhof verdrängen. Durch die Beschäftigung sollen sie lernen, „kontrolliert“ zu trinken.

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Konzern-Manager pfeifen Merkel zurück: „Keine sozialen Wohltaten!“

Nur einer kann die Richtung bestimmen: Die deutschen Autobauer sagen Angela Merkel, wo es lang gehen soll. (Foto: dpa)Nur einer kann die Richtung bestimmen: Die deutschen Autobauer sagen Angela Merkel, wo es lang gehen soll. (Foto: dpa)

Gesellschaft – CDU denkt, Industrie lenkt

Die Manager internationaler Auto-Konzerne warnen vor „sozialen Wohltaten“ durch die Koalition. Sie drohen unverhohlen mit der Verlagerung der Arbeitsplätze in Ausland. Vor allem die Beibehaltung der Leiharbeit ist den Managern sehr wichtig. Die angestellten Manager präsentieren sich als politische Erpresser – sie selbst riskieren nichts, weil kein Cent ihres eigenen Geldes in die Unternehmen geht.

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