Tag-Archiv | National Security Agency

Feindstaat Deutschland

Die Enthüllungen Snowdens werfen ein grelles Schlaglicht: Unser Land ist für die USA kein Partner, sondern wird wie ein Hort des Terrorismus behandelt.

Compact-Magazin – geschrieben von Willy Wimmer am 4. September 2013, Jahrgang 1943, trat 1958 in die CDU ein und war von 1976 bis 2009 Abgeordneter des Bundestages. Von 1988 bis 1992 war er als Staatssekretär für Verteidigung Mitglied der Bundesregierung und unter anderem für das politische Konzept der Integration der Streitkräfte von Bundeswehr und NVA im Rahmen der Wiedervereinigung verantwortlich.
Feindstaat DeutschlandDas offene und irgendwie auch sympathische Gesicht von Edward Snowden wird man sich merken müssen. Wem ist es schon gelungen, aus einer Hongkonger Fluchtburg heraus pressemäßig einen solchen Aufschlag zu präsentieren, dass der amerikanische Präsident postwendend in erhebliche Erklärungsnöte über den Zustand originärer Freiheitsrechte und Sicherheitsfragen in seinem Land kam? Wenn es nicht so ernst wäre, man könnte sagen: sportlich, sportlich.  Doch dieses Wort bleibt einem im Halse stecken, weil man es nicht glauben kann. Da will jemand die grundlegenden Freiheits- und Bürgerrechte in seinem Land wahren und flieht – ja wohin? – nach China. – Zum Weiterlesen –

 

ReGIERung: Zusammenarbeit BND und NSA “gut und richtig”

bndBosbach will Amt von Geheimdienstbeauftragten schaffen

Nach den jüngsten Berichten über massenhafte Datenweiterleitungen hat dieBundesregierung die Zusammenarbeit zwischen dem US-Geheimdienst NSA und dem deutschen Auslandsgeheimdienst BND verteidigt. Der BND sei dazu da, im Ausland aufzuklären und arbeite dabei mit der NSA zusammen, sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter. Das sei “nicht schlimm”, sondern vielmehr “gut und richtig so”. CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach schlug vor, das Amt eines Geheimdienstbeauftragten des Bundestags einzuführen.
Streiter betonte: “Es gibt keine millionenfache Grundrechtsverletzung bei der deutschen Fernmeldeüberwachung durch deutsche Dienste“. Der BND sei vielmehr zuständig für die Überwachung ausländischen Fernmeldeverkehrs. Die Übermittlung von Daten deutscher Staatsbürger an ausländische Stellen gebe es dabei nur im Rahmen der Gesetze und nur in Ausnahmefällen. Dies gelte für alle rechtmäßig in Deutschland lebenden Menschen: “Wer ein Recht hat, dessen Recht wird nicht verletzt.” Weiterlesen

Was Mainstream-Medien wieder einmal verschweigen, J. Möllemann 2004?

23886583*?Ich weiß, daß manche bei meinen Sprüngen nur so lange geklatscht
haben, wie der Fallschirm noch zu war.? */Jürgen Möllemann (1945-2003)

*Genau 10 Jahre nach Möllemanns Tod sorgt ein rätselhafter Brief des
FDP-Politikers und Möllemann-Freundes, Wolfgang Kubicki, für Aufsehen.*
Für den Unbedarften mögen diese Informationen, dass sich Möllemann
damals verfolgt und beobachtet fühlte, neu sein, denn laut Medienangaben
gibt es an der Suizidthese nichts zu rütteln. Wirklich interessant ist
die Aussage von Kubicki gegenüber der Bildzeitung: */?Er dachte, man
wollte ihm ans Leder?./ *

*Um festzustellen, was die Mainstream-Medien wieder einmal verschweigen,
muss man sich die Ereignisse von damals ins Gedächtnis rufen. Man hätte
damals den Eindruck gewinnen können, Jürgen Möllemann sei zum
Staatsfeind Nr. 1 avanciert.* Tatsächlich wurden ihm SteuerhinterziehungFallschirm-201020098766
und Verstoß gegen das Parteienfinanzierungsgesetz vorgeworfen, also
Dinge, die in Politikerkreisen nicht unüblich sind und schon zur Genüge
vorkamen. Also stellt sich die Frage, was hat Jürgen Möllemann
tatsächlich getan, um die deutsche Politlandschaft und die Medien gegen
sich aufzubringen.

*Tatsache ist, dass Möllemann zum damaligen Zeitpunkt Vorsitzender der
Deutsch-Arabischen Gesellschaft war und durch ein Israel kritisches
Merkblatt für großes Aufsehen sorgte. Darin bezeichnete er Israel als
Terrorstaat und brachte gleichzeitig Verständnis für die Palästinenser
auf. *Möllemann wusste ganz genau um seine Situation.

In seinem Buch ?Klartext?, was damals der Stern auszugsweise
veröffentlichte, (aus ?Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen
<http://www.kopp-verlag.de/cgi/wsaffil/wsaffil.cgi?act=callshop&shopid=kopp-verlag&subshopid=01-aa&idx=dynamic&affid=532&prod_index=B2601453>?)
bezieht sich*Möllemann unter anderem auf den Israelbesuch Westerwelles
im Mai 2002. *
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Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen.USA sucht Personal zur Überwachung von Deutschen

US-Geheimdienste suchen Personal für die Überwachung von Deutschen. Außerdem würden die US-Dienste neue Mitarbeiter suchen, die von Deutschland aus so genannte “Targeting”-Operationen unterstützen. Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen. “Find, Fix, Finish”.

US-amerikanische Geheimdienste und deren Sub-Unternehmer suchen nach Informationen der “Bild-Zeitung” derzeit aktiv nach Sprachwissenschaftlern, die abgefangene deutschsprachige E-Mails und Telefonate auswerten können. Außerdem würden die US-Dienste neue Mitarbeiter suchen, die von Deutschland aus so genannte “Targeting”-Operationen unterstützen. Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen.
Das geht laut “Bild-Zeitung” aus rund einhundert ausgewerteten Stellenanzeigen hervor, in denen Stellen für Inhaber von Sicherheitsüberprüfungen angeboten werden. Die Anzeigen stehen frei zugänglich in speziellen Internet-Portalen. Mehrere Firmen, die dem Geheimdienst NSA Personal zur Verfügung stellen, suchen in den Online-Jobbörsen nach Deutsch-Übersetzern. Gesucht werden zum Beispiel “Sprachwissenschaftler mit Deutschkenntnissen”, die in der Lage sind, “komplexe Textnachrichten mit Dialekten, wissenschaftlichen Ausdrücken oder Umgangssprache” zu übersetzen und denen “auch Nuancen und Zwischentöne nicht entgehen.” Außerdem sollten die Sprachwissenschaftler in der Lage sein, “Audio-Aufzeichnungen auszuwerten und in geschriebene englische Berichte umzusetzen.”
Der Bewerber sollte mit “Ausrüstung zum Abfangen von Kommunikation vertraut sein”, heißt es laut “Bild-Zeitung” in den Stellenangeboten. In einer anderen Stellenanzeige für einen als “streng geheim” eingestuften Job heißt es, man suche jemanden, der Deutsch “wie ein Muttersprachler” spricht und die Fähigkeit hat, “Tonaufzeichnungen oder Videoaufzeichnungen schriftlich so zusammenzufassen, dass der Sinn gewahrt bleibt.” In den Jobangeboten taucht immer wieder das Wort “Targeting” auf. “Targeting” bedeutet so viel wie “Anvisieren” und steht für das Festnehmen und auch für gezieltes Töten von Terroristen, zum Beispiel mit Drohnen oder Spezialeinheiten. Aus den von “Bild” ausgewerteten Stellenausschreibungen geht hervor, dass diese Tätigkeiten teilweise von Deutschland aus unterstützt werden.
Eine Firma, die Personal für NSA und CIA bereitstellt, sucht zum Beispiel für die Standorte Stuttgart und Berlin Mitarbeiter, die “Targeting-Aktivitäten mit geheimdienstlichen Erkenntnissen unterstützen.” Es gehe darum, “Missionen der US-Regierung” in den Ländern “Algerien, Libyen, Tunesien und Mali” vorzubereiten. Die Missionen werden als “Find, Fix, Finish” beschrieben. In der US-Geheimdienstwelt steht dieser Begriff dafür, eine Zielperson zu finden, den genauen Aufenthaltsort festzustellen und festzunehmen oder gegebenenfalls auch zu töten. Ebenfalls für den Standort Berlin wird ein Analyst gesucht, der amerikanische Spezialeinheiten bei ihren Missionen in Afrika (“Mali, Senegal und Niger”) begleitet. Er soll “mindestens drei Jahre Erfahrung mit Anti-Terroroperationen” der CIA haben.
Bei diesen Anti-Terroroperationen handelt es sich oft um gezieltes Ausschalten von Terrorverdächtigen, meist durch Drohnen. Die Stellenanzeigen belegen auch einen klaren Zusammenhang zwischen dem  “PRISM”-Programm, das im Kommandobereich der Bundeswehr in Afghanistan eingesetzt wurde, und dem Überwachungsprogramm der NSA. Das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” wurde entwickelt von der US-Softwarefirma “SAIC”. Die Firma ist einer der größten Auftragnehmer der US-Regierung und entwickelt unter anderem Produkte für die NSA. Das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” erlaube es, “schnell und fokussiert geheimdienstliche Erkenntnisse zu erfassen”, heißt es in einem Bericht von “SAIC”.
Derzeit sucht in rund 15 Stellenangeboten, die “Bild” vorliegen, nach neuen Mitarbeitern, der sich mit den streng geheimen Datenbanken “MARINA” und “MAINWAY” auskennen. In diesen Datenbanken der NSA speichert “PRISM” unter anderem Telefon- und Internet-Verbindungsdaten. Die gesuchten Mitarbeiter, so geht es aus den Anzeigen hervor, sollen diese Datenbanken nutzen, um “Ziele von Interesse zu identifizieren, ihre Motive und Fähigkeiten herauszufinden und mögliche böse Absichten festzustellen.” Dabei sollen sie “mit Partnern bei den Geheimdiensten zusammenarbeiten.”
Weiter sucht “SAIC” derzeit dringend nach Mitarbeitern, die Erfahrung im Umgang “mit modernen Telekommunikationsanlagen und Mobilfunk-Systemen” haben. Gesucht wird auch ein “Analyst”, der sich damit auskennt, “Daten aus sozialen Netzwerken und Telekommunikation auszuwerten”, um “Ziele von höchster Priorität aufzuspüren”. Dabei sollte der Analyst sich mit der Eingabemaske von “PRISM” auskennen und “Erfahrung darin haben, die Sprachen Persisch/Farsi auszuwerten.” Für das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” sucht “SAIC” derzeit mindestens zwei Computer-Fachleute. Aus den Stellenanzeigen geht deutlich hervor, dass dieses “PRISM” im streng geheimen Computernetzwerk der NSA (NSANet) läuft.
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GrußDer Honigmann – 25. Juli 2013 von beim Honigmann zu lesen

Hätten Sie es geahnt? Deutschland ist Angriffsziel!!

Hätten Sie es geahnt? Deutschland ist Angriffsziel!
NSA stuft Deutschland als Angriffsziel ein
Die Überwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA ist offenbar viel umfangreicher als bisher angenommen.
Geheime Dokumente der NSA, die “Der Spiegel” einsehen konnte, offenbaren nach Angaben des Nachrichtenmagazins, dass die NSA systematisch einen Großteil der Telefon- und Internetverbindungsdaten kontrolliere und speichere. Deutschland werde als Partner, aber auch als Angriffsziel betrachtet.bei-der-festnahme-der-islamisten-waren-auch-amerikanische-spezialisten-beteiligt
Laut einer internen Statistik des Geheimdienstes würden in Deutschland monatlich rund eine halbe Milliarde Kommunikationsverbindungen überwacht. Darunter versteht die NSA sowohl Telefonate als auch Mails, SMS oder Chat-Beiträge. Die NSA sei in Deutschland damit so aktiv wie in keinem anderen Land der Europäischen Union.
Gespeichert würden in Fort Meade, dem Hauptquartier der Organisation, die Metadaten, also wann welcher Anschluss mit welchem Anschluss verbunden war. Die Statistik, die der “Spiegel” eingesehen hat, weist für normale Tage bis zu 20 Millionen<! Telefonverbindungen und um die 10 Millionen Internetdatensätze aus. Am Heiligen Abend 2012 hätten die Amerikaner rund 13 Millionen Telefonverbindungen und halb so viele Daten von Internetverbindungen überprüft und gespeichert. Weiterlesen