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Intuition, die Antwort ohne Begründung!

intuitionWer kennt das nicht? Ein Passagier will nach Aufruf das Flugzeug besteigen.
Mitten auf dem Weg hält er plötzlich inne, zögert, dreht sich fast um, hält erneut inne, um sich dann doch für die Gegenrichtung zu entscheiden und verlässt den Flughafen.
Das Flugzeug, mit dem er fliegen wollte, ist außerhalb von Europa abgestürzt, wie die Tagespresse kurz darauf meldet. Wäre der Mann also mit geflogen, hätte er nicht überlebt. Als er wenig später interviewt wird, warum er denn nicht eingestiegen war, wusste er keine vernünftige Erklärung. Er hatte nur so ein ungutes Gefühl gehabt, das  ihm sagte: „Steig nicht ein!“   
Als er sich endgültig dafür entschieden hatte, nicht mitzufliegen ,war dieses ungute Gefühl verschwunden.
In diesem Augenblick fragt sich bestimmt ein jeder von ihnen:
Was war geschehen?
Was ist Intuition? Wie trainiert man sie?
Wie erkennt man sie?

Fallbeispiele aus dem Alltag:

Intuition, die Antwort ohne Begründung!

Die Intuition ist schon eine merkwürdige Sache. Jeder hat sie, keiner kennt sie und doch ist sie jederzeit verfügbar. Sie hat nur eine Nachteil, sie ist sehr, sehr
leise. Außerdem ist sie selten logisch, was auch der Grund, warum man sie viel zu oft überhört oder ignoriert. Dabei ist sie sehr wohl logisch. Diese Logik wird einem allerdings erst viel später klar, wenn man nach der Intuition gehandelt und die größeren Zusammenhänge erkannt hat. Ein kleines Beispiel aus unserem Alltag soll dies einmal veranschaulichen:
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„Widerspruch lohnt sich“

Bild: Benjamin Klack / pixelio.de

Bild: Benjamin Klack / pixelio.de
Ob Hörgerät oder Rehe-Maßnahme: Jedes Jahr werden Hunderttausende von Anträgen auf Kostenübernahme von Krankenkassen abgelehnt. Das nähmen viel zu viele Patienten resigniert hin, sagt der Arzt und Jurist Dr. Albrecht Stein aus München im Patientenmagazin „HausArzt“. Wer die Ablehnung als unberechtigt empfinde, solle innerhalb von vier Wochen Widerspruch einlegen.

„Das bringt die Krankenkasse in Zugzwang, noch einmal zu prüfen, sodass sie eine Ablehnung ordentlich begründen muss“, so der Experte. Der Patient müsse seinen Widerspruch allerdings auch gründlich belegen, z. B. mit einschlägigen Arztberichten oder Attesten. „Es kostet den Patienten nichts“, betont Stein. Die Erfahrung zeige, dass Anträge im zweiten Anlauf oft genehmigt würden.

Quelle: Wort und Bild – HausArzt – PatientenMagazin (ots)