Tag-Archiv | Rente

Lohndumping: 37% aller Haushalte ohne Vermögen – Altersarmut vorprogrammiert

Geringverdienern droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland eng an die Einkommen gekoppelt sind. (Foto: dpa)Hohes Armutsrisiko in Deutschland durch Niedriglohn

Der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der hohe Anteil befristet Beschäftigter sind ursächlich für das hohe Armutsrisiko. Besonders gefährdet sind Minijobber und Alleinerziehende. Ihnen droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland enger als in anderen Staaten an die Einkommen gekoppelt sind, so eine Studie der OECD.

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Renten-Reform: Versicherte benötigen 40 Jahre alte Nachweise

Die jüngeren Versicherten tragen die Lasten der Rentenreform: höhere Beitragssätze und sinkende Leistungen. (Foto: dpa)

Die jüngeren Versicherten tragen die Lasten der Rentenreform: höhere Beitragssätze und sinkende Leistungen. (Foto: dpa)

Die Versicherten benötigen Jahrzehnte alte Nachweise über den Erhalt von Arbeitslosengeld I. Sonst erhalten sie nicht die geplante abschlagsfreie Rente mit 63. Die Rentenversicherung warnt, dass viele Versicherte keine entsprechenden Unterlagen mehr haben.

Das Ende der Mittelschicht: Der Wohlstand verabschiedet sich aus Europa

Der Wohlstand - eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)Der Wohlstand – eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)

Gesellschaft – Deutsche fürchten Abstieg

Das Versprechen der EU, mehr Wohlstand für alle zu schaffen, hat sich nicht erfüllt: In den meisten Staaten verschwindet die Mittelschicht. Viele Bürger arbeiten rund um die Uhr – und können von ihrem Einkommen nicht leben. Wir erleben das Ende einer großen Illusion.

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Ein Gedankenspiel des IWF?

angieWalter Ulbricht

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu

errichten“

Vor 50 Jahren sagte SED-Chef Walter Ulbricht den berühmt-berüchtigsten Satz seines Lebens.

Im April 1986 sagte Norbert Blüm:

„Die Rente ist sicher.“  

Ja- stimmt schon. Nur die Höhe der Rente im Verhältnis zu…..ach lassen wir das lieber.

„Blühende Landschaften“, Helmut Kohl, Juni/Juli 1990

und nun das:

Der IWF betonte am Dienstag, dass es ein rein theoretisches Gedankenspiel sei: „Es gibt keine solche Forderung vom IWF“, sagte eine Sprecherin.

Darum gehts: Eine entsprechenden Passus entdeckte die Redaktion der „Welt am Sonntag“ auf Seite 49 des aktuellen IWF-Berichts. Dort beschreiben die Experten des IWF in einem Gedankenspiel, dass der Teil der privaten Vermögen, der die eigenen Schulden übersteigt, einmalig mit einem Steuersatz von zehn Prozent belastet werden könne. So könne die Verschuldung innerhalb der Währungsunion bis auf den Stand aus dem Jahr 2007 sinken. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag sie damals bei gut 66 Prozent – 2012 waren es bereits knapp 91 Prozent.

Also irgendwie, kommen da seltsame Gedanken bei mir hoch…….bei euch auch?

Zum ganzen Artikel gehts hier: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-34471/sparer-sollen-bluten-irre-iwf-idee-zehn-prozent-sonderabgabe-auf-deutsche-sparguthaben_aid_1147912.html

 

MONOPOLY- nehmen wir ihnen die Schloßallee weg? 😉

Federlein

Luxus-Leben bis zum Untergang: Die sagenhaften Privilegien der EU-Politiker

Das angenehme Leben der feudalen Herren der EU: Für jeden Politiker ist ein Job auf Kosten der europäischen Steuerzahler wie ein wöchentlicher Lotto-Gewinn. Draußen vor der Tür darben die Völker Europas. (Foto: consilium)

Das angenehme Leben der feudalen Herren der EU: Für jeden Politiker ist ein Job auf Kosten der europäischen Steuerzahler wie ein wöchentlicher Lotto-Gewinn. Draußen vor der Tür darben die Völker Europas. (Foto: consilium)

EUROVISIONEN – Der neue Feudalismus

Die Stunde der Wahrheit: Nach der Wahl kommt die große Enteignung

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)Bundestagswahl – Wer wirklich regiert

Die nackte Wahrheit: Nach der Wahl wird Angela Merkel den Deutschen sagen müssen, dass alle für die Schulden bluten müssen. (Foto: dpa)

Die europäische Schulden-Krise wird ab Montag im Zentrum der Politik der neuen Bundesregierung stehen. Schuldenschnitte und Banken-Rettungen werden schwere Verluste für die deutschen Steuerzahler und Sparer bringen. Eine große Koalition aus Boston Consulting und Goldman Sachs wird den Deutschen sagen, wo es lang geht. Die Pläne sind weit gediehen. In der Abteilung VII des Finanzministeriums wirkt bereits seit geraumer Zeit ein hochrangiger Experte, der die Enteignung kontrolliert durchführen soll.

  | , 04:11 Uhr

Arbeiten bis wir tod umfallen?

Die fetten Jahr sind vorbei: Rente mit 60 gibt es nicht mehr

Bei den 60- bis 65-Jährigen gibt es erstmals seit vier Jahrzehnten mehr Erwerbstätige als Rentner. Damit wird klar: Die Deutschen müssen länger arbeiten, um finanziell über die Runden zu kommen.

Der Anteil der Erwerbstätigen unter den 60- bis 65-Jährigen liegt derzeit bei 42 Prozent. Tendenz stark steigend. (Grafik: BIB)

Der Anteil der Erwerbstätigen unter den 60- bis 65-Jährigen liegt derzeit bei 42 Prozent. Tendenz stark steigend. (Grafik: BIB)

Erstmals seit 1974 gibt es unter den 60- bis 65-Jährigen wieder mehr Erwerbstätige als Rentner. Der Trend zur Alters-Arbeit wird in den kommenden Jahren noch zunehmen.

Im Jahr 2012 gingen rund 42 Prozent der 60- bis 65-Jährigen einer bezahlten Arbeit nach, berichtet das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Der Anteil der Renten- und Pensionsempfänger lag mit 40 Prozent deutlich niedriger.

Die Erwerbstätigenquote Älterer war von den frühen 70er Jahren bis in die 90er Jahre kontinuierlich gesunken. Gleichzeitig war der Anteil von Rentnern und Pensionären angestiegen. Noch im Jahr 2000 bezogen fast zwei Drittel aller 60- bis 65-Jährigen eine Pension oder Altersrente, während nur 17 Prozent erwerbstätig waren.

Doch seit der Jahrtausendwende veränderte sich das Erwerbsverhalten älterer Menschen erheblich. Innerhalb von nur zwölf Jahren stieg die Erwerbstätigenquote in dieser Altersklasse auf mehr als das Doppelte und liegt nun sogar wieder über dem Niveau der frühen 70er Jahre.

Dass Erwerbstätige heute länger im Beruf bleiben, liege unter anderem an den veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, sagte Harun Sulak vom BiB. So seien etwa die Anreize zur Frühverrentung stark reduziert worden. Zudem haben ein höheres Qualifikationsniveau der Menschen und eine allgemein gute Wirtschaftslage die Chancen Älterer auf dem Arbeitsmarkt erhöht, so Sulak.

Das BIB erwartet, dass sich der Trend der Alters-Arbeit in den kommenden Jahren noch zunimmt. Dies sei etwa auf eine weiter steigende Lebenserwartung und die Rente mit 67 zurückführen. Doch dies ist nur der Anfang. Denn auch die Rente mit 67 steht bereits auf dem Prüfstand (mehr hier).

Umverteilung in Europa hat begonnen: Deutsche Sparer verlieren 21 Milliarden Euro

Laut Berechnungen der Postbank verlieren die deutschen Sparer in diesem Jahr 14 Milliarden Euro. Und im Jahr 2014 wird der Verlust bereits 21 Milliarden Euro betragen. Der Grund: Die niedrigen Zinsen der EZB führen zur direkten Zerstörung der Vermögen der Deutschen.

Niedrige Zinsen und hohe Inflation: So zerstört EZB-Chef Mario Draghi Jahr für Jahr die Sparvermögen der Deutschen. (Foto: Consilium)

Niedrige Zinsen und hohe Inflation: So zerstört EZB-Chef Mario Draghi Jahr für Jahr die Sparvermögen der Deutschen. (Foto: Consilium)

Die Zinsen in der Eurozone bleiben auf absehbare Zeit extrem niedrig. Davon profitieren vor allem die Staaten, die billig Schulden machen können. Die Sparer hingegen verlieren Milliardensummen.

Nach einer Studie der Postbank verlieren die Sparvermögen bei Banken in Deutschland allein in diesem Jahr real etwa 14 Milliarden Euro an Wert. Im Jahr 2014liege der Vermögensverlust bereits bei 21 Milliarden Euro. „Durch den Anstieg der Inflation bei anhaltend niedrigen Zinsen wird sich die reale Vermögensentwertung beschleunigen“, zitiert die Bild-Zeitung den Postbank-Chefstrategen Marco  Bargel.

Die EZB hatte den Leitzins im Mai auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt. Am Donnerstag sagte EZB-Chef Mario Draghi, dass die Leitzinsen „für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau“ gehalten würden (hier).

Gleichzeitig droht eine immer stärkere Inflation, die derzeit in Deutschland offiziell bei 1,9 Prozent liegt. Das ist mehr, als man derzeit mit einem Tagesgeldkonto an Rendite erreichen kann. Doch das drohende massive Gelddrucken durch die EZB könnte bald eine viel höhere Inflation bewirken.

Im ersten Quartal sind die Spareinlagen der Deutschen bereits deutlich zurückgegangen. Um nicht real Geld zu verlieren, sind die deutschen Sparer offenbar bereit, hohe Risiken einzugehen. Statt Spareinlagen halten sie nun deutlich mehr Aktien und undurchsichtige Zertifikate (mehr hier).

Doch nicht nur die Spareinlagen leiden unter der EZB-Niedrigzinspolitik. Auch die durchschnittlichen Renditen von Riester-Rente und privater Rentenversicherung liegen in Deutschland derzeit unterhalb der offiziellen Inflationsrate. Und bei Lebensversicherungen mussten die Versicherer allein 2012 zinsbedingte Mindereinnahmen von 4 Milliarden Euro verkraften (hier).

Um die Verluste, die sich aus den Niedrigzinsen ergeben, auszugleichen, „werden viele Arbeitnehmer noch während der Rentenphase berufstätig sein“, sagte DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater.

Die Diskussion um die Rente mit 70 hat daher offenbar nicht zufällig begonnen: Die Deutschen werden darauf vorbereitet, dass ihr Plan, mit dem Ersparten den Lebensabend zu bestreiten, wegen der Schuldenpolitik nicht aufgehen wird.