Tag-Archiv | Salbei

Die Rauhnächte – Mythos oder Brauch

rauhngAutor: Stephan Gröschler
Nach den Weihnachtsfeiertagen steht die auch als „Rauhnächte“ (Raunächte/ Rauchnächte) oder “Zwölf heiligen Nächte” bekannte Zeit vor der Tür. In diesen Tagen sollen besondere Dinge vor sich gehen und die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits wesentlich enger sein.
Als die wichtigsten 4 Rauhnächte werden bezeichnet
21./ 22. Dezember (Thomasnacht – die Wintersonnenwende, längste Nacht des Jahres)
24./ 25. Dezember (Heiliger Abend – Christnacht)
31. Dezember/ 1. Januar (Silvester)
5./ 6. Januar (Vigil von Epiphanie – Erscheinung des Herrn)

Ursprung der Rauhnachtrauhng2

Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen “rûch” ab, was so viel wie haarig, aber auch wild bedeutet. Aber auch von Rauch, das liegt in den Räucherungen begründet. Vielerorts heißen die Zwölf Nächte auch Rauchnächte. Schriftlich überliefert ist von den Bräuchen aus der Anfangszeit kaum etwas. Vieles wurde über Jahrhunderte nur mündlich weitergegeben. Denn die, die schreiben konnten, saßen als Gelehrte in Klöstern und die wollten mit diesem Heidentum nichts zu tun haben. Erstmals fanden die Rauhnächte im 16. Jahrhundert in Dokumenten Erwähnung.
Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender. Dabei hat das Jahr 354 Tage. Somit fehlen zu unserem heutigen Sonnenkalender zwölf Tage. Ursprünglich begannen die Rauhnächte in der sogenannten Thomasnacht vom 21. auf den 22. Dezember und endeten am 6. Januar. Ausgenommen waren Sonn- und Feststage. Inzwischen beschränken sie sich auf den Zeitraum durchgängig zwischen 25. Dezember und 6. Januar.
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Bunt macht gesund!

MangosDie Farbe von Obst, Gemüse usw. hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Jede Farbe hat ein Botschaft für unseren Körper und die Seele.

Also: treiben wir es doch mal bunt 🙂

Wie wirken die Farben von Nahrungsmitteln auf den Menschen?

Durch den gezielten Einsatz von Farben in der Nahrung und deren spezifischer Wirkung
auf den Menschen können Persönlichkeitsveränderungen vorgenommen, Mängel und Störungen
auf allen Ebenen beeinflusst und sehr oft auch beseitigt werden.
Bestimmte Farben in der Nahrung haben insbesondere die nachfolgenden Wirkungen:
Rot
Wirkt in allen Bereichen wärmend, anregend, belebend, vor allem auf die Herztätigkeit, den Blutkreislauf und bei niedrigem Blutdruck. Es vermittelt Erdverbundenheit, Selbstbewusstsein und Realitätssinn, stärkt Willenskraft und Durchsetzungsvermögen.
Mangelndes Selbstbewusstsein, Abgehobenheit, Entscheidungslosigkeit, Mattigkeit,
permanente Müdigkeit, Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit lassen sich durch Rot positiv beeinflussen.
Rote Pflanzenfarbstoffe sind unter anderem in den folgenden Nahrungsmitteln enthalten: Gemüse: Jamarillos, Tomaten, Chili, rote Paprika, Radicchio, Lolorosso, Radieschen, rote Bohnen, Rote Beete
Obst und Früchte: Mangos, Granatäpfel, Himbeeren, Erdbeeren, rote Johannisbeeren,
Preiselbeeren, rote Äpfel, Kirschen, Wassermelonen, Hagebutten, Lychees
Gewürze: Chili, Pfeffer Choleriker, hyperaktive Menschen und solche mit hohem Blutdruck sollten rote Nahrungsmittel meiden.
ORANGE
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Hilf dir selbst bei,…..Bronchitis

 DSC02423Da mich alles interessiert, was mit dem Thema Gesundheit zusammenhängt, hab ich bei  der FID Verlag GmbH mal einen newsletter abonniert. War schon oft nützlich 🙂

Es schwirrt ja so einiges in der Luft rum, manchmal örtlich streifenweise mehr oder weniger 😉 , was uns krank machen kann/soll. Deswegen kommt mir der folgende newsletter grad gelegen.

Vorweg noch eins:

selbst gesammelte oder selbst angebaute Kräuter wie Spitzwegerich und Salbei  Bronchialschleim helfen besonders gut für unten genannte Symptome. Unser Bestreben ist es ja, weitestgehend selbstverantwortliches Handeln zu praktizieren und uns unabhängig von den Strukturen des Systems zu machen. Wer sich auskennt welches Kraut für unsere Gesunderhaltung  wächst, wie man es anwendet und wo es in der Umgebung wild wächst, wird daraus Vorteile ziehen können. In vielen Gegenden werden ja Kräuterlehrgänge angeboten- so lernt man es am schnellsten und man stärkt die Gemeinschaft.

 

So lösen Sie den Bronchialschleim natürlich
von Beate Rossbach

In 90 % aller Fälle entsteht eine akute Bronchitis durch Viren (z. B. Rhino- oder Adeno-Viren). In diesem Fall ist die Erkrankung harmlos und heilt innerhalb von etwa zehn Tagen mit naturheilkundlicher Behandlung problemlos aus. Leider werden allerdings immer noch zu schnell Antibiotika verordnet, die bei Virusinfektionen absolut wirkungslos sind und zu schwer behandelbaren resistenten Keimen führen. Die frühere Annahme, dass immer eine bakterielle Entzündung vorliegt, wenn der Auswurf gelb oder grün gefärbt ist, hat sich als falsch erwiesen. Meistens entsteht die Verfärbung durch die Freisetzung von Enzymen (Myeloperoxidasen, MPO) aus Abwehrzellen (Granulozyten), die auch bei Virusinfektionen aktiv sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Antibiotika in den meisten Fällen den Heilungsverlauf nicht beeinflussen können.

Der wichtigste Therapieschritt in der natürlichen Behandlung ist die Beruhigung der gereizten Schleimhaut in der ersten Krankheitsphase bei trockenem Husten und die anschließende Schleimlösung zum besseren Abhusten. Dazu kennt die Naturheilkunde ein ganzes Arsenal an wirkungsvollen Heilpflanzen.

Gegen trockenen HustenSchleimhaltige Heilpflanzen umhüllen die entzündeten Bronchialschleimhäute und wirken dadurch reizlindernd und hustenstillend.

– Eibischwurzel

– Isländisch Moos

– Spitzwegerich
Zum besseren Abhusten

In der zweiten Phase der Erkrankung helfen Ihnen schleimlösende Heilpflanzen, die Sekrete zu verflüssigen, damit sie leichter abgehustet werden können.

– Thymian

– Efeu

– Primelwurzel

Fertigpräparate mit Extrakten der entsprechenden Heilpflanzen erhalten Sie in jeder Apotheke. Wahlweise können Sie sich auch aus Thymian einen hustenlösenden Tee zubereiten.

Die besten Hausmittel bei Bronchitis
von Beate Rossbach

Gerade bei einer akuten Bronchitis können Sie mit altbewährten Hausmitteln den Heilungsverlauf beschleunigen. Wenden Sie z. B. die eine oder andere der folgenden Maßnahmen an:

– Nehmen Sie täglich mindestens 2 l Flüssigkeit zu sich. Vor allem heiße Getränke wie Kräutertee oder heiße Zitrone mit etwas Honig verflüssigen den Schleim.
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Für alles ist ein Kraut gewachsen Teil 1

achillea_millefolium, wilde scharfgarbeTinktur
Da ich immer wieder auf selbstgemachte Tinkturen verweise, gibt es hier ein Grundrezept
zum „brauen“ eigener Tinkturen.
1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2.Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) über die
Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließe das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Warte ca. 10 Tage
6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.
8. Von der fertigen Tinktur kannst du dann z.B. 3 mal täglich 1−2 Teelöffel voll bzw. 20−50
Tropfen einnehmen.
Oder verwende sie in Salben oder Gels.
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Kräuteröle

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Kräuteröle können zum direkten Einreiben oder zur Verwendung in Salben und Cremes
eingesetzt werden. Das bekannteste Kräuteröl ist das leuchtend rote Johanniskrautöl.
1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Schüttel das Öl ab und zu
6. Warte ca. 3 Wochen
7. Filter das fertige Kräuteröl ab (z.B. mit Kaffeefilter).
8. Gieße es in eine dunkle Flasche.
Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum
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Johanniskraut−Öl Weiterlesen