Tag-Archiv | Schnee

Koks für den Papst?

23.03.2014 – Bild: nationalflaggen.de – mm-newsVatikan nationalflaggen de

Flughafen Leipzig: Zoll findet 340 Gramm Kokain in Frachtpaket für den Vatikan – abgepackt in 14 Kondomen. Deutsche Behörden fahnden mit Polizisten des Vatikanstaates nach den Drahtziehern der Drogenlieferung.

Der deutsche Zoll hat eine Drogenlieferung aus Südamerika abgefangen, die für den Vatikan bestimmt war. Laut einem Zollbericht, der BILD am SONNTAG vorliegt, entdeckten Beamte am 19. Januar 2014 am Flughafen Leipzig in einem Frachtpaket mit Kissen 340 Gramm Kokain in verflüssigter Form – abgepackt in 14 Kondomen. Das Paket stammt aus Südamerika. Als Empfänger der Kokain-Kondome war der Vatikan in Rom angegeben. Weiterlesen

Alpen-Gletscher trotzen Hitzesommer 2013

Morteratschgletscher-in-der-Berninagruppe

Publiziert am 6 September, 2013 bei Gute Nachrichten

Nach einem zu kalten, zu nassen und zu dunklen Frühjahr und Frühsommer kam heuer der von vielen herbeigesehnte Hochsommer ab Anfang Juli mit großer Wucht. Temperaturen von deutlich über dreißig Grad Celsius, wenig Niederschlag und viel Sonne waren von da ab deutschlandweit mit wenigen Ausnahmen an der Tagesordnung.

Blick auf den Morteratschgletscher in der Berninagruppe/Schweiz
© ritsch48 / flickr.com

Weiterlesen

Nach Bahn-Chaos in Mainz: Personal-Mangel bedroht bundesweiten Bahnverkehr

 |  Veröffentlicht: 09.08.13, 08:25  |  Aktualisiert: 09.08.13, 09:01  |  29 Kommentare

Seit gut einer Woche kommt es in Mainz zu zahlreichen Ausfällen von Regionalzügen. Die Deutsche Bahn spricht von einem vorübergehenden Personalmangel: Urlaub und Krankheitsfälle. Ob sich die Situation im September entspannen werde, konnte die Bahn nicht versprechen. Doch Mainz ist kein Einzelfall. Allein für den Service rund um die Stellwerke fehlen bundesweit mindestens 1.000 Mitarbeiter.

In der Rhein-Main-Region ist Zugfahren derzeit keine Freude. Nicht etwa wegen ausgefallener Klimaanlagen, sondern vielmehr aufgrund ständig ausfallender Züge. Seit einer Woche kommt es tagtäglich zu Ausfällen von Regionalzügen. Und einen Fernverkehr gibt es quasi nicht mehr. Der Grund: Es herrscht Personalmangel im Stellwerk des Mainzer Hauptbahnhofes. Von 18 Mitarbeitern sollen drei bis Mitte August im Urlaub und vier krank sein. Einfach Mitarbeiter von anderen Stellwerken abzuziehen, geht aufgrund der dreimonatigen Einarbeitungszeit nicht.

Am Donnerstag äußerte sich der Vorstandschef der DB Netz AG zu dem Chaos in Mainz. „Es gibt derzeit keine stabile Aussage darüber, wie sich die Situation über den August hinaus entwickelt“, sagte Frank Sennhenn und entschuldigte sich bei einer Pressekonferenz in Mainz.  „Wir laufen Gefahr, einen Imageschaden zu erleiden“, zitiert ihn die Rhein-Zeitung. Ein deutlich eingedämmter Ersatzfahrplan soll nun helfen. Der verkehr über Mainz soll so stark reduziert werden, dass die verbliebenen Mitarbeiter des Stellwerks ihn bewältigen können.

Der hohe Krankenstand als Ursache für die immensen Probleme in Mainz ist dem Chef der Bahngewerkschaft EVG, Alexander Kirchner, zufolge eine Ausrede. Tatsächlich wären gravierende Personalprobleme die Ursache. Mainz sei dabei kein Einzelfall, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. „Die Personaldecke ist mittlerweile so knapp, dass es künftig auch auf anderen Strecken immer wieder mal zu Zugausfällen aufgrund von Personalmangel kommen kann“, so Kirchner.

Allein bei den Fahrdienstleistern fehlen nach Schätzungen der Gewerkschaft bundesweit mindestens 1.000 Mitarbeiter. Aus diesem Grund seien zwischenzeitlich gut eine Millionen Überstunden aufgelaufen, die nicht abgebaut werden könnten, so die Gewerkschaft. „Es fehlt an allen Ecken und Kanten an Personal, nicht nur bei den Fahrdienstleitern“, sagte Kirchner.

Der Personalmangel dürfte in der nächsten Zeit jedoch kaum behoben werden können. Im ersten halben Jahr musste das Unternehmen einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen. Die starke ausländische Konkurrenz macht der Deutschen Bahn zu schaffen – immer mehr staatliche Aufträge gehen dem Unternehmen verloren (hier).