Tag-Archiv | Soldaten

Bundeswehr erwägt Entsendung von 200 bewaffneten Soldaten in die Ukraine

Bundeswehr erwägt Entsendung von 200 Soldaten in die Ukraine – Zeitung

STIMME RUSSLANDS Die Bundeswehr erwägt laut der „Bild-Zeitung“ die Entsendung von 200 Soldaten, die die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei der Überwachung des Waffenstillstands in der Ostukraine absichern sollen.

Laut diesem Plan werden 150 Soldaten „das Krisengebiet mit Drohnen überwachen“. 50 Soldaten sind „für den Schutz“ der OSZE-Beobachtermission vorgesehen.

„Wie der Waffenstillstand überwacht wird, muss jetzt die OSZE entscheiden“, schreibt das Blatt. „Wenn deutsche Drohnen dabei eingesetzt werden, stehen die Fallschirmjäger bereit.“

„Sie würden mit OSZE-Emblem, aber unter Waffen die Mission begleiten“, heißt es in dem Beitrag. „Das Verteidigungsministerium geht davon aus, dass ein Bundeswehr-Einsatz in der Ostukraine mit bewaffneten Truppen vom Bundestag gebilligt werden müsste.“

Unter Vermittlung Russlands und der OSZE hatten die Konfliktseiten am 5. September eine Waffenruhe ausgehandelt. Die Seiten werfen sich indessen gegenseitig Verletzungen des Waffenstillstands vor. Regelmäßig kommt es zu Schusswechseln im Raum des Flughafens von Donezk. Wie die Volksmilizen behaupten, werden von dort aus Wohnviertel der Stadt beschossen. Die Volkswehr müsse dieses Feuer erwidern.

Weltpolizei: Verlängerung der Bundeswehr-Auslandseinsätze (15)

15. Mai 2014 Berlin (IRIB)

Das Bundeskabinett stimmte heute der Fortführung von Auslandseinsätze der Bundeswehr zu.

Im Kosovo, vor der Küste Libanons und in Mali wurden die sonst bald auslaufenden Mandate um ein weiteres Jahr verlängert. Der Bundestag muß noch zustimmen. Die Bundesregierung verlängerte heute um ein weiteres Jahr die Bundeswehreinsätze im Kosovo, vor der Küste Libanons und im westafrikanischen Mali. Aktuell rund 700 Bundeswehr-Soldaten sollen nach Regierungsangaben im Kosovo im Rahmen der internationalen Kfor-Truppe einen Beitrag zur Stabilisierung der Region leisten, um dort weiter ein »demokratisches und rechtsstaatliches Umfeld zu ermöglichen«. Das Mandat erlaubt die Stationierung von bis zu 1.850 deutschen Soldaten. 1999 begann der Einsatz und ist der am längsten dauernde der Bundeswehr. An der libanesischen Küste seien im Rahmen der Uno-Mission Unifil 170 Bundeswehr-Soldaten tätig, um dort Waffenschmuggel zu unterbinden und die Marine des Libanons auszubilden. Maximal kann das Kontingent je nach Bedarf auf 300 Soldaten hochgefahren werden. Aktuell ist die Bundeswehr weltweit mit 4.700 Soldaten in 15 Ländern im Einsatz. 2500 davon sind noch bis Ende des Jahres in Afghanistan stationiert.

Adrette Botschafterin des Tötens, Teil 2/2

wecker

Bild: Militärfreundlicher Film “Kongo”: “Was ist ein weiblicher Krieg?

http://hinter-den-schlagzeilen.de

“Soldaten sind, man glaubt es nicht, aufs Sterben gar nicht so erpicht”, sang Reinhard Mey. Das soll sich jetzt ändern, denn Ursula von der Leyen, neue “Mutter aller Schlachten”, möchte den Soldatenberuf attraktiver und familienfreundlicher machen. Dazu gehört auch eine bessere Kinderbetreuung, quasi am Rand der Schlachtfelder. Soldaten soll der Rücken frei gehalten werden, damit sie getrost im Ausland kämpfen – und wenn’s blöd läuft die Frauen und Kinder anderer töten – können. Diesen gefährlichen Wahnsinn entlarvt die langjährige Friedensarbeiterin Ellen Diederich in ihrem leidenschaftlichen, gut recherchierten Artikel. “Nebenbei” deckt sie auf, worum es in Afghanistan eigentlich geht und was Krieg für Betroffene wirklich bedeutet. (Den ersten Teil dieses Artikels lesen Sie ein Stück weiter unten auf dieser Seite.)
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Adrette Botschafterin des Tötens

ursula_von_der_leyenUrsula von der Leyen, die Bundeswehr in Afghanistan und die „Attraktivitäts-offensive“ der Europäischen Union. “Soldaten sind, man glaubt es nicht, aufs Sterben gar nicht so erpicht”, sang Reinhard Mey in “Alle Soldaten wollen nach Haus”. Das soll sich jetzt ändern, denn Ursula von der Leyen, neue “Mutter aller Schlachten”, möchte den Soldatenberuf attraktiver und familienfreundlicher machen. Dazu gehört auch eine bessere Kinderbetreuung, quasi am Rand der Schlachtfelder. Soldaten soll der Rücken frei gehalten werden, damit sie getrost im Ausland kämpfen – und wenn’s blöd läuft die Frauen und Kinder anderer töten – können. Diesen gefährlichen Wahnsinn entlarvt die langjährige Friedensarbeiterin Ellen Diederich in ihrem leidenschaftlichen, gut recherchierten Artikel. “Nebenbei” deckt sie auf, worum es in Afghanistan eigentlich geht und was Krieg für Betroffene wirklich bedeutet.

Ursula von der Leyen ist als neue Kriegsministerin zuständig für Bundeswehr, Krieg und Verteidigung. Ihr erster Auslandsbesuch deutscher Truppen in einem Kriegsgebiet führte sie nach Afghanistan.

In Deutschland wurde das Wort „Krieg“ für den Zustand in Afghanistan lange umgangen. Karl-Theodor zu Guttenberg bezeichnete ihn als „kriegsähnlichen Zustand“, später sagte er: „Man könne umgangssprachlich vom Krieg reden.“ (wikipedia) Frau von der Leyen ist die erste der MinisterInnen, die für die Bundeswehr zuständig waren und sind, die den Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan ohne wenn und aber als „Krieg“ bezeichnet. „Wir sind die Leitnation im Norden Afghanistans gewesen über viele, viele Jahre und haben dort eben auch gekämpft. Das ist zu Recht als Krieg bezeichnet worden“, sagte sie im ARD-Morgenmagazin. Die Bezeichnung Kriegsministerin ist also passend.
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In Deutschland spionieren Dutzende US-Firmen

31/10/2013 von beim Honigmann zu lesen

Mindestens 90 US-Unternehmen lassen Mitarbeiter in Deutschland gezielt Spähaktionen durchführen. Nach einem Medienbericht werden dabei auch die Agenteneinsätze koordiniert und Soldaten trainiert.

Von Martin Lutz

USA KElley BarracksIn Deutschland haben offenbar nicht nur die US-Geheimdienste spioniert, sondern auch mehrere Dutzend private US-Unternehmen. Die Firmen hätten US-Geheimdiensten wie der NSA oder CIA zugearbeitet, aber auch den nachrichtendienstlichen Einheiten des US-Militärs, meldete das MagazinStern” am Mittwoch.

Demnach waren in den vergangenen Jahren mindestens 90 US-Unternehmen in Deutschland im Bereich der Geheimdienstarbeit tätig. Die meisten von ihnen würden unterstützende Serviceleistungen liefern, die IT-Technologie warten oder Gebäude sichern, berichtete der “Stern”. Rund 30 Firmen seien aber auch direkt in reguläre Spionageaktivitäten eingebunden: Sie arbeiten dem Bericht zufolge in der Koordination von Agenteneinsätzen, der Analyse von abgefangenen Gesprächen oder dem Training von Soldaten in Spionagetechniken. Weiterlesen